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Wer sparen will,
muss messen

Der Energieverbrauch der Unternehmen ist mitentscheidend, ob die Bundesregierung die Umweltziele erreicht. Zudem ist er ein entscheidender Kostenfaktor. Die Kontrolle des Verbrauches und ein effizienter Energieeinsatz sind das Gebot der Stunde. Moderne Messl?sungen und funktionale Software
schaffen die Grundlage für nachhaltige Verbesserungen.

Die Messl?sung Diris Digiware l?sst sich bedarfsgerecht aus Stromsensoren, Strommessmodulen, Spannungsmessmodul und Anzeigeger?t zusammenstellen. In Bestandssystemen reduzieren teilbare Sensoren den Aufwand für die Nachr?stung. (Bild: Socomec GmbH)

Die Messl?sung Diris Digiware l?sst sich bedarfsgerecht aus Stromsensoren, Strommessmodulen, Spannungsmessmodul und Anzeigeger?t zusammenstellen. In Bestandssystemen reduzieren teilbare Sensoren den Aufwand für die Nachr?stung. (Bild: Socomec GmbH)


Das Gesetz über Energiedienstleistungen (EDL-G) verpflichtet seit dem 5. Dezember 2015 Unternehmen dazu, ihren Energieverbrauch durch ein Energieaudit nach DIN EN16247-1 regelm??ig sp?testens alle vier Jahre überpr?fen zu lassen und Potenzial für Einsparungen und Effizienzsteigerungen zu ermitteln. Betroffen sind Unternehmen, die 250 und mehr Mitarbeiter haben sowie einen Jahresumsatz von mindestens 50Mio.? und eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43Mio.?. KMU sind als Partner- oder verbundene Unternehmen ebenfalls audit-pflichtig. Zudem können Firmen durch Wachstum ihren Status als KMU verlieren; wenn sie in zwei aufeinander folgenden Jahren die Schwellenwerte überschreiten, müssen sie innerhalb von 18 Monaten die Bestimmungen des EDL-G ebenfalls erf?llen. Befreit vom Energie-Audit sind Unternehmen, die ein Energiemanagement-System nach DIN EN ISO50001 oder ein Umweltmanagement-System nach dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) bereits betreiben oder einzuf?hren beabsichtigen.
Die Verbindung von Modulen und Kabeln mit Klickverschl?ssen verhindert Anschluss- und Installationsfehler. (Bild: Socomec GmbH)

Die Verbindung von Modulen und Kabeln mit Klickverschl?ssen verhindert Anschluss- und Installationsfehler. (Bild: Socomec GmbH)

Vom Energieaudit zum Energiemanagement

Beim Energieaudit analysiert ein qualifizierter Energieberater den Energieverbrauch des Unternehmens. Die verbrauchsrelevanten Daten und Verhaltensweisen werden erfasst und ausgewertet, daraus das Einsparpotenzial abgeleitet und wirtschaftlich, unter anderem im Hinblick auf die H?he der Einsparungen und auf gegebenenfalls erforderliche Investitionskosten, bewertet wird. Die Auswertung m?ndet in einen Ma?nahmenkatalog zur Verbrauchsreduktion. Allerdings fordert das EDL-G lediglich die Feststellung des Energieverbrauches und die Ermittlung von Einsparpotenzial und verbrauchssenkenden Ma?nahmen. Ihre Umsetzung ist dem Unternehmen überlassen, so dass der Zweck des Gesetzes, den Energieverbrauch zu verringern, verpuffen kann. Dies verhindert Energiemanagement. Dabei werden in einem fortlaufenden Prozess Einsparm?glichkeiten über die gesamten betrieblichen Abläufe hinweg ermittelt und entsprechende Ma?nahmen geplant, umgesetzt, kontrolliert und optimiert. Die DIN EN ISO50001 gibt die Richtschnur für die Einf?hrung vor und beschreibt die Anforderungen die Umsetzung und die Kontrolle des Prozesses. Unternehmen, die sich fürs erste für das Audit entschieden haben, haben mit den Daten und Auswertungen eine hervorragende Basis für den Einstieg ins Energiemanagement.

Der Remote-Monitor und Buskoppler Diris Digiware D-50 ermöglicht die lokale überwachung aller angeschlossenen Ger?te. (Bild: Socomec GmbH)

Der Remote-Monitor und Buskoppler Diris Digiware D-50 ermöglicht die lokale überwachung aller angeschlossenen Ger?te. (Bild: Socomec GmbH)

Die Datenerfassung

Die Umsetzung erfolgt auf technischer Grundlage in drei Abschnitten. Da nur optimiert werden kann, was sich messen l?sst, erfordert Energiemanagement die fortlaufende und m?glichst exakte Erfassung der Verbrauchsdaten. Allerdings geht aus einer zentralen Messstelle nicht hervor, wie sich der Verbrauch zusammensetzt und welcher Anteil auf einzelne Anwendungen, Geb?udeteile oder Kostenstellen entfällt. In vielen F?llen empfiehlt sich deshalb zun?chst der Auf- oder Ausbau der Messstellen-Infrastruktur. Dabei stellt die Nachr?stung von Bestandsanlagen eine gewisse Herausforderung dar. Die Messinfrastruktur soll schnell und kosteng?nstig und m?glichst im laufenden Betrieb eingebaut werden, ohne dass Leitungen abgeklemmt und wieder verbunden werden müssen, zudem sollen die Komponenten auch in einem knapp bemessenen Schaltschrank Platz finden. Hier bietet sich eine Messl?sung in kompakter Bauweise an, wie sie Socomec mit Diris Digiware entwickelt hat. Sie l?sst sich aus Stromsensoren, Strommessmodulen, Spannungsmessmodul und Anzeigeger?t zusammenstellen, wobei einzelne Module platzsparend gemeinsam genutzt werden können. Für neue Anlagen werden Stromsensoren zum Durchstecken angeboten, in Bestandssystemen reduzieren teilbare und flexible Sensoren den Aufwand für die Nachr?stung. Das Plug&Play-Konzept, bei dem die Module und Kabel mit Klickverschl?ssen verbunden werden, vermeidet Anschluss- und Installationsfehler. Die Messgenauigkeit nach IEC61557-12 liegt bei Klasse 0,5 für die gesamte Messkette bei 2 bis 120 Prozent des Prim?rstroms und bei Klasse 0,2 für das Messger?t allein.

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