Wenn’s im
Kasten klingelt

Fußballtor-Hersteller Sportgeräte 2000 setzt
auf Auerswald Telefonielösung

Die Hildesheimer Sportgeräte 2000 GmbH gehört zu den Pionieren der Herstellung von Aluminium-Fußballtoren und ist mittlerweile national wie international einer der führenden Torproduzenten. Bei der Modernisierung seines Telefoniesystems setzte das Unternehmen auf eine Lösung von Auerswald.

Comfortel IP-DECT-Telefone von Auerswald mit Server, Repeater und Basisstation (Bild: Auerswald GmbH)

Comfortel IP-DECT-Telefone von Auerswald mit Server, Repeater und Basisstation (Bild: Auerswald GmbH)


Fußballtore aus Aluminium sind heute vielerorts selbstverständlich, es gibt sie aber noch nicht so lange, wie mancher vielleicht vermuten würde. Bis in die 1970er Jahre hinein waren selbst in der Fußball-Bundesliga hölzerne Torgestänge Standard. Erst der legendäre „Pfostenbruch vom Bökelberg“, der 1971 für ein vorzeitiges Ende der Partie zwischen Mönchengladbach und Bremen sorgte, löste ein Umdenken aus. Von der Bundesliga bis hinab zur Kreisklasse wurden in der Folgezeit konsequent alle Holztore abgeschafft und korrosionsbeständige Aluminiumgestänge eingeführt. Zu den Pionieren der Herstellung solcher Tore zählt die Sportgeräte 2000 GmbH, die 1977 gegründet wurde. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Hildesheim, das auch unter dem Markennamen helo sports firmiert, stellt pro Jahr rund 12.000 Tore her und hat zahlreiche bekannte Stadien in Europa, Südamerika und Afrika ausgestattet. Zur Fußball-WM 2006 in Deutschland lieferte man beispielsweise die Tore für die WM-Stadien in Dortmund, Köln und Hannover. Auch bei den folgenden Europameisterschaften in Österreich und der Schweiz (2008) sowie Polen und der Ukraine (2012) kam Sportgeräte 2000 zum Zug und rüstete die Spielstätten in Innsbruck und Breslau sowie das Stadion im 2012er Endspielort Kiew aus. Das 77 Mitarbeiter zählende Unternehmen produziert aber nicht nur Fußballtore, sondern auch mobile Basketballanlagen und Handballtore sowie zahlreiche Komponenten für Leichtathletikanlagen. Außerdem werden verschiedene „Käfig“-Varianten für das immer beliebtere Street Soccer hergestellt. Herzstück des Unternehmens ist und bleibt allerdings die Produktion von Torgestängen: Sie hat sich in den letzten 20 Jahren verfünffacht und macht heute 55 Prozent des Umsatzes aus.

Modernisierung der Telefonielösung

Um den eingeschlagenen Erfolgskurs fortsetzen zu können, bedarf Sportgeräte 2000 – wie jedes andere Unternehmen – einer reibungslos funktionierenden Infrastruktur. Das schließt auch die kurzfristige geschäftliche Erreichbarkeit per Telefon ein. Hier sah das Unternehmen jedoch zunehmend Handlungsbedarf, zum einen mit Blick auf die anstehende All-IP-Umstellung, zum anderen angesichts der geringen Reichweite der vorhandenen Mobiltelefone. Der Ende 2015 auslaufende Leasing-Vertrag der alten Telefonanlage bot daher den willkommenen Anlass, das hauseigene Telefoniesystem grundlegend zu modernisieren. Die neue Lösung sollte einen problemlosen Umstieg ins All-IP-Zeitalter sicherstellen und darüber hinaus auf dem gesamten 13.000 Quadratmeter großen Firmengelände störungsfreie Mobiltelefonie ermöglichen. „Für uns war es wichtig, dass unsere Mitarbeiter jederzeit und überall telefonisch erreichbar sind“, erläutert Bettina Leester-Löhr, Geschäftsführerin von Sportgeräte 2000. „Unsere bisherigen schnurlosen Telefone waren Standardgeräte mit stark eingeschränkter Reichweite, wir wollten aber auf dem ganzen Gelände schnurlos telefonieren können.“ Die Wahl von Sportgeräte 2000 fiel letztlich auf eine Telefonielösung von Auerswald. Installiert wurden die Telefonanlage COMmander 6000, die schnurgebundenen ISDN-Systemtelefone COMfortel 2600 sowie die DECT-Handsets COMfortel M-100 samt DECT-Server und Basisstationen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Auerswald waren laut Leester-Löhr die hohe Qualität aller Geräte sowie das Serviceangebot des zuständigen Auerswald Fachhandelspartners Quint Netzwerkservice aus Hildesheim. Auch mit der Preisgestaltung sowie der schnellen Lieferung und Installation aller Geräte zeigte sich die Sportgeräte 2000-Geschäftsführerin mehr als zufrieden: „Um den regulären Betriebsablauf nicht zu stören, wurde die Umstellung auf das neue Telefoniesystem sicherheitshalber am Wochenende durchgeführt. Das wäre jedoch gar nicht nötig gewesen – denn da Quint Netzwerkservice sowohl die Telefonanlage als auch die Basisstationen der Mobiltelefone bereits vorinstalliert und vorkonfiguriert hatte, war das erste Telefon schon nach wenigen Minuten betriebsbereit.“

Flächendeckende Nutzung von DECT-Handsets möglich

Die Anforderungen, die Sportgeräte 2000 an seine neue Telefonielösung gestellt hatte, werden durch die Installation vollumfänglich erfüllt. Beim COMmander 6000 handelt es sich um ein hybrides ITK-System, das sowohl ISDN- als auch IP-Telefonie unterstützt und somit eine einfache Migration auf Voice-over-IP ermöglicht. Es bietet 38 Amtkanäle und bis zu 112 interne Ports sowie fünf Steckplätze für verschiedene Erweiterungsmodule – Sportgeräte 2000 nutzte hier unter anderem die Möglichkeit, je 8 weitere Analog- und VoIP-Kanäle zu realisieren. Die schnurgebundenen ISDN-Systemtelefone COMfortel 2600 können auch nach der All-IP-Umstellung weiter an der Auerswald Telefonanlage betrieben werden. Um durchgehende mobile Erreichbarkeit auf dem gesamten Firmengelände sicherzustellen, erweiterte Quint Netzwerktechnik den IP-DECT-Server COMfortel WS-400 IP über eine optionale Softwarefreischaltung zu einem Mehrzellenserver. Durch diesen Schritt konnte ein internes Funknetz errichtet werden, das die Basisstationen miteinander verknüpft und so ein „Seamless Handover“ möglich macht: Wer sich mit seinem DECT-Handset innerhalb des Funknetzes bewegt, kann jederzeit ohne Qualitätseinbußen oder Unterbrechungen telefonieren. Verlässt der Nutzer den Funkbereich einer Basisstation, wird die Verbindung sofort von der nächsten Station übernommen. Wenn’s bei Sportgeräte 2000 „im Kasten klingelt“, muss es also nicht immer der Ball sein – es ist auch jederzeit möglich, dass ein Techniker bei der Tormontage einen Anruf über ein Auerswald Mobiltelefon erhält. „Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter in der Produktion ist durch das DECT-Netz entscheidend verbessert worden“, betont Bettina Leester-Löhr. „Die Entscheidung für Auerswald war auch und gerade in dieser Hinsicht eine gute Entscheidung. Denn durch die Funknetzlösung entfallen unnötige Wege, was Zeit und sicher auch Nerven spart.“ Nerven, die man bei Sportgeräte 2000 möglicherweise auch einmal für etwas anderes braucht. Denn bei unsachgemäßer Handhabung durch den Nutzer sind auch schon Aluminiumtore umgefallen – aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Wenn’s im 
Kasten klingelt
Bild: Auerswald GmbH Bild: Auerswald GmbH


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