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Weniger Energie – mehr Lichtkomfort

Die Beleuchtungstechnik steht vor einem gravierenden Umbruch. Die Digitalisierung des Lichts ist etwa vergleichbar mit dem Wechsel von der Analog- zur Digitaltechnik in der Unterhaltungs- oder Kommunikationselektronik. Vor diesem Hintergrund und den gesetzlichen Vorgaben zur Energieeffizienz fordern auch die Anwender nicht nur nachhaltige Lichtquellen, sondern auch kompromisslose Lichtqualität. Elektronische Lichtsteuerungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.
Es muss jedoch nicht immer ein komplexes Lichtmanagementsystem oder eine aufwändige Installation sein, um den Kundenwünschen gerecht zu werden. OccuPlus und OccuSwitch von Philips sind ebenso einfache wie effektive Lichtregelsysteme für den direkten Deckenein- bzw. -aufbau, mit denen sich die Energie für die Beleuchtung intelligent nutzen lässt. OccuPlus ist ein Multifunktionsgerät zur automatischen Lichtregelung in Büros, Schulen oder Krankenhäusern. Das System kombiniert Anwesenheitserkennung mit tageslichtabhängiger Regelung auf Basis der Dali-Technologie. Je nach Anwesenheit von Personen schaltet das System die Beleuchtung automatisch ein oder aus und regelt die Anlage entsprechend des einfallenden Tageslichts, sodass das gewünschte Beleuchtungsniveau stets gleich bleibt. So bietet das Gerät nicht nur Sehkomfort am Arbeitsplatz, sondern auch die Möglichkeit, durchschnittlich bis zu 55% Energie einzusparen – an fensterseitigen Leuchten sogar bis zu 70%. Über eine zusätzliche Funktionstaste lässt sich je nach Anwendungsfall einfach zwischen Großraum- und Einzelbüro umschalten. Elektro- und Gebäudetechniker müssen keine aufwändige Programmierungen oder komplizierte manuelle Regelungen durchführen. Das Gerät besteht weiterhin aus einer kompakten Sensor- und Steuereinheit, integriert in einem einfach zu installierenden Deckeneinbaugehäuse. Es sind drei Miniatursensoren in das System integriert: Ein Lichtsensor für die tageslichtabhängige Regelung, ein Bewegungssensor zur Anwesenheitserkennung und ein Infrarotempfänger für eine optionale manuelle Fernbedienung. Es ist in drei Versionen erhältlich, die sich hinsichtlich ihrer Anwendung unterscheiden. Die Standardversion ist für den Einsatz in kleinen Büros ausgelegt, wobei über einen zweiten Reglerausgang das Beleuchtungsniveau etwa in Korridoren um etwa 30% höher geregelt wird als am Fenster. Die erweiterte Ausführung ermöglicht eine parallele Zusammenschaltung von bis zu 22 Sensoreinheiten in größeren Beleuchtungsanlagen, wobei die fenster- bzw. korridorseitige Regelung über vordefinierte Dali-Gruppenadressen erfolgt. Für die Integration in ein Gebäudemanagementsystem ist eine entsprechende Ausführung entwickelt worden. Über einen Dali-Eingang können Schalt- oder Dimmbefehle der zentralen Steuerung verarbeitet und an die jeweiligen Leuchtengruppen weitergegeben werden. Alle Versionen des Gerätes sind auf Wunsch auch mit integriertem EnOcean-Funkempfänger lieferbar.

Licht nur dann, wenn es benötigt wird

OccuSwitch ist ein Anwesenheitssensor, der das Licht automatisch ein- und ausschaltet, eine einfache, aber wirksame Maßnahme, mit der Energieeinsparungen bis zu 30% erreicht werden können. Er ist für jeden Leuchten- und Lampentyp geeignet und lässt sich z.B. in Büroräumen, Lager- und Sanitärbereichen, Korridoren, Schulen und Krankenhäusern einsetzen. OccuSwitch ist in einer Standardausführung erhältlich, bei der neben dem anwesenheitsabhängigen zusätzlich ein tageslichtabhängiges Schaltverhalten aktiviert werden kann. Bei ausreichendem Tageslicht wird die Beleuchtung nicht und bei zu wenig Tageslichteinfall automatisch eingeschaltet, wenn Personen im Raum anwesend sind. Für große Bereiche, die nur mit mehreren Sensoren erfasst werden können, ist eine erweiterte Ausführung verfügbar. Diese ermöglicht, bis zu zehn Sensoren parallel über eine separate Steuerleitung miteinander zu verbinden und alle angeschlossenen Leuchten synchron zu schalten. Darüber hinaus kann über eine optional erhältliche Fernbedienung das Licht manuell ein- und ausgeschaltet werden. OccuPlus und OccuSwitch sind beides ‚Plug&Play‘-Lichtregelsysteme. Sie sind aufgrund ihres flachen Sensorgehäuses für eine unauffällige Montage in abgehängten Decken geeignet. Eine Montage wie z.B. an Rohbetondecken kann über ein optional erhältliches Deckenanbaugehäuse erfolgen. Für Leuchten mit Wieland Steckans chlüssen ist ein separates Wielandkabel erhältlich. Beide Systeme reduzieren die Betriebskosten einer Beleuchtungsanlage und tragen zur Erfüllung der aktuellen Gebäuderichtlinien der Europäischen Union bei.

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