Anzeige
Anzeige
Anzeige

Vom Sonnenschutz zur
Sicherheitstechnik

Der Markt für Sicherheitstechnik floriert. Auch angrenzende Bereiche, wie das Rollladen- und Sonnenschutzhandwerk, profitieren von diesem starken Wachstum. Mit den entsprechenden Zusatzkomponenten lassen sich der Sonnenschutz und das Alarmsystem kombinieren.
Der Markt für Sicherheitstechnik floriert: Nach einer Studie des Fachverbands für Sicherheitssysteme betrug das Umsatzvolumen im Jahr 2005 2,2Mrd. Euro – Tendenz steigend. Auch angrenzende Gewerke wie das Rollladen- und Sonnenschutzhandwerk können vom Sicherheitstrend profitieren. So bieten automatisierte Rollläden und Jalousien einige Sicherheitsfunktionen, die als Verkaufsargument für Antriebe und Steuerungen nützlich sein können.

1. Anwesenheit simulieren

In erster Linie tragen automatisierte Rollläden und Jalousien dazu bei, die Anwesenheit der Bewohner zu simulieren. Mit Hilfe von intelligenten Zeitschaltuhren öffnet und schließt sich der Behang zu festgelegten Zeiten. Spezielle Funktionen sorgen dafür, dass die Täuschung gelingt: Die AstroTec von elero zum Beispiel öffnet und schließt Rollläden und Jalousien automatisch zu den Sonnenauf- und -untergangszeiten. Da diese von Tag zu Tag variieren, vermittelt die Astro-Funktion glaubhaft den Eindruck eines belebten Hauses, auch wenn die Bewohner unterwegs sind.

2. Sonnenschutz und Alarmanlage kombinieren

Die Sicherheitsfunktionen von automatisierten Rollläden und Jalousien enden nicht bei der Abschreckung von Einbrechern. Mit entsprechenden Zusatzkomponenten lässt sich die Automatisierung auch mit einem Alarmsystem kombinieren. Der Funkempfänger Revio-868 P zum Beispiel eignet sich für Fremdsteuerungen und somit auch für die Steuerung einer Alarmanlage. Der Nutzer kann beispielsweise einen Kanal des Handsenders an die Alarmanlage vergeben und sie damit per Knopfdruck scharf oder unscharf schalten. Noch komfortabler: In Kombination mit einer Zeitschaltuhr läuft auch die Aktivierung der Alarmanlage automatisch ab.

3. Sicherheitssysteme einrichten

In Gewerbebauten sind zunehmend Lösungen zur Vernetzung der gesamten Gebäudetechnik gefragt. Führende Unternehmen haben deshalb eine digitale Schnittstelle entwickelt, mit der Antriebe und Steuerungen unterschiedlicher Hersteller in komplexen Systemen zusammenarbeiten können: Die SMI-Technologie (Standard Motor Interface). Die Produktpalette von elero umfasst sowohl SMI-fähige Antriebe für Rollläden, Jalousien und Markisen als auch einen EIB-Aktor, der in der Lage ist, mehrere
parallel geschaltete SMI-Antriebe zu steuern. Alle Antriebe mit SMI-Schnittstelle sind für den Betrieb mit einem Bus-System konzipiert und damit auch für den Einsatz in Sicherheitssystemen geeignet. So ist es beispielsweise möglich, aktuelle Informationen zum Rollladen oder Sonnenschutz (Position, Status, Serviceinformation) vom Antrieb zum Aktor weiterzuleiten und alle Rückmeldedaten zu visualisieren. Die Darstellung erfolgt zum Beispiel über Touch-Panel-Displays – ideal, um in einem komplexen Gebäudetechnik- und Sicherheitssystem auch Sonnenschutz und Rollläden im Blick zu behalten.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Um den Faktor 30 verringerte Brandlasten bei der Verkabelung und die einfache nachträgliche Installation von 580 Brandschutz- und Entrauchungsklappen - nur zwei Beispiele, die zeigen, warum man auf dem Frankfurter Flughafen vom perfekten Zusammenspiel von BACnet und AS-Interface (ASi) profitiert.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird die ohnehin schon komplexe IT-Architektur von zahlreichen Anlagen noch komplexer - und noch verwundbarer. Das spielt Cyberterroristen, Erpressern oder auch staatlichen Geheimdiensten in die Hände. Insbesondere kritische Infrastrukturen wie Flughäfen oder Krankenhäuser geraten ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Eine Studie unter Betreibern kritischer Infrastrukturen des Ponemon Institutes zeigt z.B., dass 90 Prozent der Befragten in den vergangenen zwei Jahren mindestens einem Cyberangriff ausgesetzt waren. 62 Prozent verzeichneten sogar zwei oder mehr Attacken.‣ weiterlesen

Anzeige

Wie kann sichergestellt werden, dass die Projektumsetzung von Anfang an detailliert geplant wird, so dass die Umsetzung erheblich vereinfacht wird? Welcher Mehrwert kann bereits in der Planungsphase geschaffen werden und wer ist der Hauptverantwortliche für eine optimale Projektplanung: der Fachplaner, der Integrator oder der Hersteller des Gefahrenmanagementsystems?‣ weiterlesen

Anzeige

2019 wurden die Lagerhallen der größten Logistikplattform Frankreichs eröffnet. In Tournan-en-Brie im Departement Seine et Marne, östlich der Hauptstadt Paris, hat eine Möbelhandelskette ein Lager im XXL-Format bauen lassen. Der Konzern, dessen Möbelhäuser in verschiedenen europäischen Ländern zu finden sind, zählt zu den wichtigsten dieser Art in Europa. Bei der Außenüberwachung entschied man sich für All-In-One-Lösungen mit PoE- und IP-gestützten Netzwerkschnittstellengehäusen.‣ weiterlesen

Schlüssel - zu analog für den digitalen Wandel? In Zeiten von globaler Vernetzung, digitalem Fortschritt und Datenschutzgrundverordnung sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, sich dem Thema Zutrittskontrolle zu widmen. Dabei gilt es sowohl den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen als auch unterschiedliche Berechtigungen zu verteilen.‣ weiterlesen

Die Digitalisierung bietet mit virtuellen Medien und Simulationen ganz neue Möglichkeiten für die Planung von Sicherheitstechnik. So lassen sich über einen digitalen Gebäudezwilling bereits vor Baubeginn die erforderlichen technischen und baulichen Voraussetzungen definieren und erproben. Die Folge sind nicht nur zuverlässig hohe Sicherheitsstandards, sondern auch erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen. Die Potenziale einer softwarebasierten Planung zeigen sich zum Beispiel bei der Konzeption von Alarmierung und Evakuierung im Brand- und Gefahrenfall.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige