Vier für jede Situation

Für eine moderne Gebäudeautomation ist eine zuverlässige sensorische Erfassung notwendig. Steinel Professional, Anbieter für automatisches Licht, hat als weltweit erster Hersteller Sensoren auf Basis von vier verschiedenen Erfassungstechnologien im Produktportfolio. So steht für nahezu jede Erfassungsaufgabe im Innen- und Außenbereich der passende Sensor zur Verfügung.
Im Rahmen einer automatischen Lichtsteuerung sollen Sensoren das Licht bedarfsgerecht schalten um Energie einzusparen. Jede der vier Sensor-Technologien – Passiv-Infrarot, Hochfrequenz, Ultraschall und Kameratechnik – ist dabei für bestimmte Erfassungsaufgaben im Innen- und Außenbereich prädestiniert. Spezifische Anforderungen und Besonderheiten legen die Eckdaten für die Auswahl der richtigen Sensor-Technologie fest.

Passiv-Infrarot (PIR)

Die PIR-Technologie ist der bekannte Allrounder für viele Einsatzbereiche im Außen- und Innenbereich. Hochempfindliche PIR-Sensoren reagieren auf sich bewegende Wärmequellen im Erfassungsbereich. Für eine präzise Registrierung ist nicht nur eine hohe Auflösung des Sensors wichtig, sondern auch die Bewegungsrichtung. Bewegungen quer zum Sensor, also tangentiale Bewegungen, werden von PIR-Sensoren besonders gut erfasst, denn hierbei werden mehrere Erfassungszonen durchschritten. Bei radialen Bewegungen direkt auf den Sensor zu verringert sich gewöhnlich die Reichweite der sensorischen Erfassung. Ein PIR-Sensor sollte so platziert werden, dass seine Erfassung nicht durch Gegenstände oder Hindernisse eingeschränkt wird. Er eignet sich gut für den Einsatz im Außenbereich. Mit dieser Technik können Reichweiten bis zu 20m realisiert werden. Auch in großen Höhen liefert sie zuverlässige Ergebnisse.

Hochfrequenztechnologie (HF)

Die von der Firma Steinel 1999 erfundene HF-Technik bietet eine lückenlose sensorische Erfassung im Innenbereich und somit deutliche Vorteile. Als aktives System arbeitet das HF-Modul völlig temperaturunabhängig nach dem Doppler-Prinzip. Es sendet mit einer Frequenz von 5,8GHz elektromagnetische Wellen und empfängt das von Wänden und Objekten reflektierte Echo. Das Echo verändert sich bei der Registrierung einer Bewegung und löst ein Schaltsignal aus. Die Bewegungsrichtung ist hierbei unerheblich. Egal aus welcher Richtung man sich dem Sensor nähert – das Erfassungsergebnis ist immer gleich gut. Ohne tote Winkel können Räume mit HF-Sensoren lückenlos überwacht werden. Auch Bewegungen hinter Glas oder Holz und auch hinter Leichtbauwänden können erfasst werden, da HF-Wellen diese Materialien durchdringen. Dies ermöglicht einen unsichtbaren Einbau, z.B. hinter einer abgehängten Decke. Da für HF-Sensoren jede Bewegung relevant ist, konnten sie bisher im Außenbereich nicht eingesetzt werden. Dies ist mit der von Steinel entwickelten intelligenten HF-Technik (iHF) nun möglich. Durch eine Signalanalyse wird bei der iHF-Technik zwischen sich bewegenden Personen und sich bewegenden Objekten wie Sträuchern oder Tieren unterschieden. So werden Fehlschaltungen ausgeschlossen und ausschließlich Personen erfasst. Spezielle Filter vermeiden außerdem die Registrierung von Regen, Wind, Schnee und Blättern oder Störfaktoren wie Insekten.

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