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Usability als
Qualitätsmerkmal

Liebe Leserinnen, liebe Leser

in der Gebäudeautomation kommen zahlreiche Standards zum Einsatz. Die Palette reicht von KNX, LCN über BACnet und Lon bis hin zu Dali, SMI oder M-Bus. Auch funkbasierte Technologien wie ZigBee und EnOcean finden immer öfter ihren Einsatz. Jedes dieser Protokolle hat seine spezifischen Stärken und ist für bestimmte Bereiche besonders geeignet. So kommt es durchaus vor, mehrere dieser verschiedenen Standards in einem Gebäude vorzufinden. Die Herausforderung liegt darin, die verschiedenen Protokolle zusammenzubringen und ihre Vorzüge jeweils optimal zu nutzen. Diese Aufgabe obliegt den sogenannten Systemintegratoren. Sie müssen die geeigneten Systeme auswählen, um so den individuellen Wünschen des Kunden gerecht zu werden. Die Vielfalt der Protokolle sehe ich hier sogar als Vorteil, denn so ist die Auswahl umso größer und es wird einfacher, passgenaue Lösungen zu finden. Die Vernetzung der gesamten Gebäudeautomation stellt heutzutage durch leistungsstarke Datenverbindungen kein Problem mehr dar.

Deshalb halte ich ein ‚friedliches‘ Nebeneinander der unterschiedlichen Protokolle in einem Gebäude für leicht möglich.

Bedienkonzepte aus Nutzersicht

Der technologische Fortschritt eröffnet völlig neue Nutzungsmodelle für die zentrale und dezentrale Steuerung und Regelung – Tablet-PC und Smartphone werden zu Bediengeräten. Es kommen immer mehr Sensoren und Geräte zum Einsatz, die Anlagen werden größer. Angesichts dieser steigenden Komplexität wächst die Bedeutung der Bedienerfreundlichkeit der Gebäudeleittechnik und des Energiemanagementsystems – sie wird zum entscheidenden Qualitätsmerkmal. Erfolgreich sind die Bedienkonzepte, die konsequent aus der Perspektive des Nutzers entwickelt werden.

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