Anzeige
Anzeige
Anzeige

Unternehmenssicherheit

Herausforderung für Firmen

Sicherheitskonzepte für Unternehmen müssen so vielfältig sein wie die Firmen, Märkte und Branchen, in denen sie tätig sind. Bei der Umsetzung dieser Lösungen ist ihnen jedoch eines gemeinsam: Der Faktor Mensch spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der verwendeten Technologie. Je mehr Menschen sich im Unternehmen bewegen – seien es Mitarbeiter, Besucher oder Lieferanten – desto relevanter wird dieser Aspekt. Physische Sicherheitsvorkehrungen einerseits und organisatorische und technische Maßnahmen andererseits müssen also so zusammenspielen, dass sie von allen Personen im Unternehmen akzeptiert werden und den Betriebsalltag in keiner Weise behindern.

 (Bild: Siemens Schweiz AG)

(Bild: Siemens Schweiz AG)


Sicherheitslösungen für Unternehmen sind wichtige Bestandteile einer Sicherheitskultur, müssen aber an Geschäftsprozessen und -anforderungen ausgerichtet sein. Die Technik muss die Mitarbeiter im Betriebsalltag bei der Umsetzung der Sicherheitsstandards unterstützen. Ein praktisches Beispiel hierfür ist das Zutrittsmanagement. Wenn die eingesetzten Lösungen im Alltag nicht pragmatisch nutzbar sind, werden Mitarbeiter Mittel und Wege finden, die aktuellen Standards und Vorschriften zu umgehen. Probleme können außerdem entstehen, wenn je nach Gebäude oder Standort unterschiedliche Zugangsmedien eingesetzt werden. Zugangskarten oder Schlüssel gehen schnell einmal verloren oder werden entwendet; wenn dies längere Zeit unbemerkt bleibt, ist das Unternehmen neuen Risiken ausgesetzt. Ist die verwendete Sicherheitstechnologie dagegen intuitiv, modular und benutzerfreundlich, werden Mitarbeiter sie ganz automatisch korrekt einsetzen. Sicherheitsbeauftragte müssen dem ständigen technologischen Wandel Rechnung tragen und sicherstellen, dass Investitionen zukunftssicher sind. Ein ausschlaggebender Faktor ist hierbei die richtige Technologie: Sie muss flexibel sein, da sich das Unternehmen ständig fortentwickelt, und sie erfordert Automationsfunktionen, um Benutzer zu unterstützen. Ein weiterer Aspekt ist die Akzeptanz der im Einsatz befindlichen Sicherheitskontrollen. Es geht also nicht so sehr um die Technik selbst, sondern darum, wie sie von den Benutzern verwendet wird.
Das One-Card-Konzept: Eine multifunktionale Mitarbeiterkarte dient als elektronischer Schlüssel für Außen- und Innentüren, aber auch als bargeldloses Zahlungsmittel in der Kantine oder für den Zugriff auf sensible Software-Anwendungen. (Bild: Siemens Schweiz AG)

Das One-Card-Konzept: Eine multifunktionale Mitarbeiterkarte dient als elektronischer Schlüssel für Außen- und Innentüren, aber auch als bargeldloses Zahlungsmittel in der Kantine oder für den Zugriff auf sensible Software-Anwendungen. (Bild: Siemens Schweiz AG)

Corporate Security als Konzept

In vielen Firmen werden Sicherheitslösungen oder -gewerke individuell oder als Inseln verwaltet, was mehr Ressourcen erfordert und höhere Kosten verursacht. Oft ist dies das Ergebnis von Geschäftszusammenschlüssen oder Übernahmen, bei denen Systeme vom vorhandenen Unternehmen ‚geerbt‘ werden. Vielfach liegt es auch daran, dass einzelne Abteilungen oder Standorte unterschiedliche Anforderungen haben. Insellösungen sind nach wie vor weit verbreitet, was wiederum zu einer Verwässerung der Sicherheitsstandards und zu höheren Verwaltungs-, Wartungs- und Schulungskosten führt. Siemens stellt solchen heterogenen Systemlandschaften das Konzept einer umfassenden Corporate Security gegenüber. Im Fokus stehen dabei große internationale Unternehmen mit weltweit verteilten Standorten sowie Kunden, die sich in wettbewerbsintensiven Märkten behaupten müssen und Sicherheitsfragen einen hohen strategischen Wert beimessen. Ihnen bietet Siemens maßgeschneiderte integrierte Sicherheitslösungen und -dienstleistungen – angefangen von der Risikoanalyse über Beratung und Planung bis hin zu Implementierung, Wartung und zukünftigen Upgrades. Damit gewährleistet dieser Prozess einheitliche und durchgängige Sicherheitsstandards für alle Standorte des Unternehmens weltweit.

Zentrale Sicherheitsstrukturen

In einer von Siemens durchgeführten internationalen Studie zum Sicherheitsmarkt gaben 83 Prozent der befragten CSOs an, dass sie einen Trend in Richtung zentral organisierte Sicherheitslösungen erkennen. Eine strategisch orientierte und zentral ausgerichtete Corporate Security lässt sich mit isolierten Technologien und Insellösungen jedoch nur unzureichend realisieren. Ein sogenannter holistischer, also ein ganzheitlicher Ansatz hingegen gibt Sicherheitsbeauftragen auf betrieblicher und strategischer Ebene die Möglichkeit, ihre Kapazitäten ganz nach Bedarf zu erweitern, um schnell und einfach auf Vorfälle zu reagieren.

Multifunktionale Mitarbeiterkarte

Ein Beispiel für einen derartigen holistischen Ansatz ist das One-Card-Konzept für die unternehmensweite Zutrittskontrolle: Eine multifunktionale ID-Karte erfüllt dabei sämtliche Anforderungen von Besuchern, Mitarbeitern und Lieferanten. Diese Karte dient nicht nur als elektronischer Schlüssel für alle Eingänge, Türen und Pforten, sondern kann auch für Self-Service-Optionen wie bargeldlose Zahlung in der Kantine und Zugriff auf vertrauliche Softwareanwendungen oder Dateien sowie für zahlreiche andere spezialisierte Anforderungen verwendet werden. Mitarbeiter akzeptieren neue Technologien, wenn sie ihnen Mehrwert bringen und ihre Unabhängigkeit im Unternehmen erhöhen. Die One-Card-Lösung bietet außerdem zusätzliche Sicherheitsebenen. Diese können bei Bedarf für besonders kritische Anlagen, Ressourcen oder Infrastrukturen eingesetzt werden, die einen einheitlichen und zentralisierten Softwareansatz erfordern. In Großunternehmen erleichtern die One-Card-Lösungen von Siemens die freie Bewegung von Mitarbeitern an allen Standorten und ermöglichen den sicheren Zugriff auf Netzwerke und Informationen. Das System verwaltet alle Identitäten und Berechtigungen und eliminiert dadurch manuelle Prozesse. Die Daten eines Karteninhabers brauchen nur ein einziges Mal erfasst zu werden und werden dann automatisch in Echtzeit mit der Unternehmensdatenbank synchronisiert. Das spart Zeit und Kosten. Einzelne Niederlassungen können auf Wunsch ihre Sicherheitslösungen bzw. -gewerke eigenständig verwalten oder sie standortübergreifend zentral konfigurieren. Falls ein Ausweis abhandenkommt, lassen sich die Nutzerdaten sofort aus der zentralen Datenbank abrufen. So kann das Sicherheitspersonal die entsprechenden Berechtigungen rasch löschen und einen neuen Ausweis programmieren. Sicherheitslücken und der administrative Aufwand zum Ausstellen des Ersatzausweises werden auf ein Minimum reduziert und Duplikate sind ausgeschlossen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie befinden wir uns global in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Die Pandemie-Hygienekonzepte des Bundesministeriums stellen insbesondere den Handel vor große Herausforderungen. Empfohlen wird ein Mindestabstand von 1,5m in Supermärkten und Geschäften und die Anzahl der Personen, die sich in den Räumen aufhalten, auf eine bestimmte Menge zu begrenzen. Große Räume und Verkaufsflächen sind jedoch häufig sehr unübersichtlich und eine manuelle Zählung der Personen nicht möglich.‣ weiterlesen

Geschäfte dürfen wieder öffnen, doch die Auflagen wegen der Corona-Pandemie bremsen Ladeninhaber weiter aus. Mit digitalen Helfern wie der Zutrittsampel der Telekom lässt sich der Kundenandrang ohne Personaleinsatz regeln. Und auch das Gebäudemanagement profitiert von digitalen Lösungen, die sich nicht nur in Krisenzeiten lohnen.‣ weiterlesen

Anzeige

Das Sicherheitssystem im Unternehmen sorgte bisher vor allem für eine Zutrittskontrolle im Sinne einer Kriminalitätsprävention. Seit Corona muss das Arbeitsumfeld neu anaylsiert werden: Wo treffen Menschen im Gebäude aufeinander? Wo geben sie sich im wörtlichen Sinn die Klinke in die Hand? Welche Kontakt-Hotspots des Berufsalltags müssen entschärft werden, um Infektionsherde auszumerzen? Bei Planung der Gebäudesicherheit ist es sinnvoll, auch Hygienemaßnahmen mit zu bedenken.‣ weiterlesen

Anzeige

Das österreichische Weingut Hannes Reeh liegt im Weinbaugebiet Neusiedlersee in einer kleinen Gemeinde namens Andau. Einem sehr guten Wein steht eine moderne Technologie der Weinherstellung in nichts nach. Insbesondere ein CO2-Gaswarnsystem der Weintanks ist unerlässlich. ‣ weiterlesen

Im öffentlichen Raum, Firmengeländen, Büros, Geschäften oder im eigenen Zuhause – die Investitionen in moderne Sicherheitssysteme wachsen. Knapp 300Mio.€ Schaden sind 2019 allein durch Wohnungseinbrüche entstanden. Zum Schutz gelten Überwachungskameras als elementarer Bestandteil von Sicherheitslösungen. Dabei haben im Bereich der Überwachungstechnik moderne Netzwerkkameras, sogenannte IP-Kameras, stationär gebundene Sicherheitssysteme abgelöst. ‣ weiterlesen

Die gemeinnützige Welcome Werkstatt ist die erste offene Stadtteilwerkstatt im Hamburger Osten. Die Werkstatt bietet Gästen und Vereinsmitgliedern Räumlichkeiten und Werkzeuge, um sich auch in der Großstadt kreativ und handwerklich auszuleben. Außerdem werden durch regelmäßige Veranstaltungen die Themen Handwerk und Nachhaltigkeit gezielt gefördert. Bei ihrem Zutrittssystem setzt die Werkstatt auf eine Cloud-Lösung von EVVA, die die Nutzer-Verwaltung vereinfacht. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige