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Überwachungsrelais

Schwankungen der Netzspannung außerhalb der zulässigen Toleranzen führen sowohl bei Geräten der gleichen wie auch unterschiedlicher Serien zu einem nicht kalkulierbaren Verhalten der Steuerung mit erheblichen Risiken. Hierdurch entstehen Betriebsstörungen und gefährliche Zustände mit nicht kalkulierbaren Kosten.

 (Bild: FINDER GmbH)

(Bild: FINDER GmbH)

Bei den Finder-Überwachungsrelais Serie 70 kann man die Grenzen von Unterspannung, Überspannung, Spannungsbereich und Phasenasymmetrie wählen, die wie bei Phasenausfall und N-Leiterbruch zum kontrollierten sicheren Stillsetzen einer Anlage benötigt werden. Die Relais arbeiten nach dem Prinzip der positiven Sicherheitslogik. Beim Erkennen eines Netzfehlers öffnet der Schließer, über den die Steuerung in einen gefahrlosen Zustand gesetzt werden kann. Die gewünschten Grenzwerte sind frontseitig mit Schlitz- oder Kreuzschlitz-Schraubendreher einstellbar. Die LED zeigt farbig und durch Blinksignal den jeweiligen Status an. Beispielhaft sind überwachbar: Phasenfolge, -ausfall, -asymmetrie, den Spannungsbereich und den N-Leiter-Ausfall selbsttätig rücksetzend und Über- und Unterspannung wählbar mit aktiver Rücksetzung. Das Hauptmerkmal des Typs 70.62, 2 Wechsler im Ausgang, ist der von 170 bis 520V (50/60Hz) wählbare Spannungs-Überwachungsbereich, wodurch dies Überwachungsrelais auch in Exportländern mit nichteuropäischen 50 oder 60Hz-Netzen und anderen Nennspannungen einsetzbar ist. Die ausgangsseitigen Wechsler schalten je nach Variante bis zu 10A. Das Kontaktmaterial ist cadmiumfrei. Die Geräte haben eine Baubreite von 17,5mm, 22,5mm bzw. 35mm. Die Befestigung erfolgt auf Tragschiene nach DIN EN 60715 TH35.

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