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Touchpanels der Gebäudeautomation als IP-Sprechstelle

Bislang sind Türstationen und die entsprechenden Sprechstellen häufig mit proprietärer Technik verwirklicht. Heute verlangen Bauherren, Planer und Architekten flexible und offene Lösungen, die auf etablierten Standards beruhen. Die Software contatto von tci nutzt die IP-Technologie, um die Audio- und Video-Kommunikation direkt in die Touchpanels der Gebäudesteuerung zu integrieren.
Als weltweit gültiger Standard ist die IP-Technologie aus der Gebäudeautomation nicht mehr wegzudenken. Das Internet Protocol (IP) bietet eine einheitliche Basis, um Kommunikationsanwendungen, Gebäudesteuerung und Sicherheitstechnik in einer durchgängigen Lösung zusammenzuführen. Ausgestattet mit dem contatto FlatClient können tci-ambiento-Touchpanels ohne zusätzliche Hardware als IP-basierte Videosprechstellen genutzt werden. Dazu bietet contatto die Audio- und Videokommunikation über VoIP/SIP und Video-Streaming. Der FlatClient wird als Bedienleiste auf den Touchpanels dargestellt. Die Software kann parallel zur Gebäudesteuerung ausgeführt werden. Die Bedienung erfolgt per Fingertipp auf die entsprechenden Symbole wie ‚Rufannahme‘, ‚Kamera ein‘ oder ‚Tür öffnen‘.

Vielfältig einsetzbar

Über die Tür-Kommunikation hinaus deckt contatto mit der Raum-zu-Raum-Kommunikation, der Überwachung mit Alarmierung und der Internet-Telefonie weitere Anwendungsgebiete ab. Dazu können neben Standard-Webcams auch die IP-basierten Türsprechstellen führender Hersteller zum Einsatz kommen. Derzeit werden Systeme von Mobotix, Siedle, TCS und Baudisch unterstützt. Zur Anbindung mehrerer FlatClients an eine Türsprechstelle ist der contatto SIPServer erforderlich. Neben der Vermittlung von Audio-Verbindungen unterstützt der SIPServer auch die Weiterleitung zu anderen FlatClients, zu einem Anrufbeantworter oder zu einem Mobiltelefon.

Modular und skalierbar

Ausgestattet mit dem FlatClient-PC können die Touchpanels ambiento, mura und iBiento Videobilder von Türsprechstellen und IP-Kameras direkt darstellen. Die integrierte Echo Cancellation ermöglicht freihändiges Gegensprechen (ICOM) mit hoher Wiedergabequalität. Alternativ kann die Sprechtaste (PTT) benutzt werden. Optional ist die Umschaltung auf ein Standard-Bluetooth-Headset möglich. Für kleinere Anwendungen kann der FlatClient-PC für Audio- und Videokommunikation auch standalone betrieben werden. Mit den kleinen 3,5- und 7″-Touchpanels amena35 und amena70 kommt der FlatClient CE zum Einsatz. Für die Darstellung von Videobildern auf dem FlatClient CE ist der contatto VideoServer notwendig. Die erforderliche Rechenleistung ist zwar von der Anzahl der FlatClients unabhängig, steigt jedoch mit der Anzahl der angebundenen IP-Kameras. Mit den amena-Touchpanels lassen sich auch preissensible Projekte für Hotels oder Bürokomplexe wirtschaftlich erfolgreich realisieren. Zudem ist der Installationsaufwand geringer, wenn die Stromversorgung der Panels per Ethernet-Kabel über Power over Ethernet (PoE) erfolgt. Speziell für den Eingangsbereich von Appartementanlagen wurde der contatto LobbyClient entwickelt. Statt verschiedener mehr oder weniger lesbarer Klingelschildchen bietet ein Touchpanel mit dem LobbyClient ein komfortables Bewohnerverzeichnis. Mit dem SIPServer im Hintergrund ruft der Besucher per Fingertipp direkt beim betreffenden Bewohner an. Bei Abwesenheit kann eine Nachricht hinterlassen oder der Anruf auf ein mobiles Endgerät weitergeleitet werden.

Kooperativ

Als Visualisierungs- und Automationssoftware können verschiedene gängige Systeme zum Einsatz kommen. Für kleinere Objekte sind Elvis und Voyager auch direkt auf dem Touchpanel als Standalone-Lösungen realisierbar. Für größere Installationen werden die Touchpanels mit einer Client-Software ausgestattet. Damit kann contatto auch zusammen mit Systemen wie dem Gira HomeServer, Berker IP Control, Wago, Avit oder Facility-Pilot eingesetzt werden. contatto ermöglicht hinsichtlich der gestiegenen Anforderungen an Wohnkomfort, Gebäudesicherheit und Energieeffizienz die Realisierung individueller Lösungen. Da sie auf dem IP-Standard beruhen, sind sie frei skalierbar und investitionssicher. Eine spätere Erweiterung oder Anpassung an geänderte Ansprüche ist mit überschaubarem Aufwand machbar.

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