Thermografie
in Fotoqualität

Die neue Gerätegeneration VarioCam High Definition von InfraTec ermöglicht IR-Bilder in Fotoqualität. Mit einer nativen Detektorauflösung von 1.024×768 Pixeln bieten die mobilen und stationären Thermografie-Kameras eine mehr als 2,5-fache Pixelauflösung gegenüber herkömmlichen Spitzenmodellen.
In der vorbeugenden Instandhaltung spielt die Thermografie eine zunehmend wichtige Rolle, denn das berührungslose, bildgebende Temperaturmessverfahren ist sehr flexibel einsetzbar, stört weder den laufenden Produktionsbetrieb, noch wird das Wartungspersonal Risiken ausgesetzt. Wärmebildkameras lokalisieren defekte Wärmetauscher, erkennen Fehler in der Elektronik, überbeanspruchte mechanische Bauteile oder spüren einen erhöhten Energieverbrauch auf. Die bildliche Darstellung der Temperaturverteilung ermöglicht einen schnellen Überblick über den Anlagenzustand direkt vor Ort. Dieser kann anhand archivierter Thermogramme über längere Zeiträume dokumentiert werden, sodass Wartungsmaßnahmen zum optimalen Zeitpunkt festgelegt werden können. Das trägt zu einer Steigerung der Effizienz, Produktivität, Wirtschaftlichkeit – und letztlich auch zur Verlängerung der Lebensdauer von Anlagen bei.

Wer schärfer sieht, erkennt mehr!

Das gilt auch für Thermografie-Aufnahmen. In der Qualitätssicherung von Produktionsprozessen, der Instandhaltung und Inspektion von Anlagen, im Elektro- oder Elektronikbereich spielt die geometrische Auflösung eine entscheidende Rolle. Hier können zu geringe Detektorauflösungen schnell dazu führen, dass man Problembereiche oder potenzielle Gefahrenstellen übersieht. Mit der neuen Wärmebildkamera-Generation VarioCam High Definition von Jenoptik lassen sich diese Fehlerquellen ausschließen. Mit ihren verschiedenen Detektorformaten bis 1.024×768 IR-Pixeln bieten VarioCam HD-Kameras mehr als die 2,5-fache Pixelauflösung im Vergleich zu herkömmlichen Spitzenmodellen – und damit die derzeit beste native Auflösung unter den mobilen Mikrobolometer-Thermografiekameras. Mithilfe der integrierten optomechanischen MicroScan-Technologie, der mittlerweile dritten Generation, lässt sich die IR-Auflösung bis auf 2.048×1.536 IR-Pixel steigern, was 3,15 MegaPixel entspricht. In Kombination mit dem hohen thermischen Auflösungsvermögen und lichtstarken Präzisionsoptiken entstehen gestochen scharfe und kristallklare Wärmebilder. Damit kann die Kamera auch anspruchsvolle Aufgaben lösen, die bisher nur mit erheblichem Zeitaufwand realisierbar waren. Großflächige Messobjekte wie Photovoltaik-Anlagen können damit ebenso zuverlässig und effizient thermografisch erfasst werden wie Objekte, die Sicherheitsabstände erfordern, wie etwa Hochspannungsanlagen. Ausgeliefert wird die Kamera in einem robusten Transportkoffer mit mehreren Staufächern für Kamera und Zubehör. Dazu gehören ein Netzteil, zwei Standard-Li-Ionen-Akkus, ein Ladegerät, eine SD-Speicherkarte, diverse Kabel, ein Tragegurt, die professionelle Thermografie-Auswerte-Software Irbis 3, eine Kurzbedienanleitung, ein Handbuch sowie weiteres Zubehör. Optional erhältlich sind verschiedene Wechseloptiken, Dreibeinstative, Kamera-Schutzfenster und -gehäuse, weitere applikationsspezifische Software-Tools, ein Interface zur High-Speed-Datenübertragung und anderes mehr.

Auf die ‚inneren Werte‘ kommt es an

Das Herz der Kamera bildet ein FPA-Mikrobolometer-Detektor mit 17µm-Detektorauflösung der neuesten Generation. Gegenüber konventionellen Detektoren verfügt die VarioCam HD damit über eine höhere geometrische Auflösung, aus der eine deutliche Sichtfelderweiterung und eine um rund 40 Prozent höhere Reichweite resultieren. Das macht sich gegenüber herkömmlichen Thermografie-Kameras in der Praxis bemerkbar: Insgesamt sind weniger Schwenk-/Neige-Bewegungen und weniger Einzelaufnahmen erforderlich, was die Einsatzzeit vor Ort verkürzt und rationalisiert. Mit einem Temperatur-Messbereich zwischen -40 und 1.200°C, optional erweiterbar auf über 2.000°C, ist die Kamera flexibel einsetzbar. Auch kleine Temperaturunterschiede sind dank einer thermischen Empfindlichkeit von bis zu 0,03K sicher erkennbar. Eine aufwendige Mehrkennlinien-Kalibrierung ab Werk sorgt für Präzision bei wechselnden Arbeitstemperaturbereichen. Mit einer Bildfrequenz von bis zu 240Hz lassen sich auch sehr schnell ablaufende thermische Vorgänge erfassen. Die speziell für die neue Detektorauflösung entwickelten lichtstarken Weitwinkel-, Standard- und Teleobjektive verfügen über ein Öffnungsverhältnis von f/1.0 sowie extrem strahlungsdurchlässige und widerstandsfähige Beschichtungen. Dank automatischer Objektiverkennung lassen sich alle Wechselobjektive komfortabel austauschen. Für Untersuchungen elektronischer Komponenten sind optional Spezialobjektive und Vorsatzlinsen verfügbar, die auch kleinste Details sichtbar machen und eine exakte Temperaturbestimmung ermöglichen. Das kompakte, hochwertige Aluminiumgehäuse der Kamera ist für den rauen Industrieeinsatz gemäß Schutzart IP54 staub- und spritzwassergeschützt. Dieser Schutz bleibt auch im Kamerabetrieb mit Steckeranschlüssen erhalten, sodass auch in rauer Industrieumgebung meist keine zusätzlichen Schutzgehäuse erforderlich sind. Der PC-Anschluss erfolgt über eine GigE-Vision-kompatible Schnittstelle (TCP/IP). Digitale und analoge Video-Schnittstellen sind ebenso vorhanden wie RS232, Trigger und USB oder DVI. Per externer MSR-Triggerung und I/O-Steuerung lässt sich die Kamera in Fertigungs- bzw. Qualitätssicherungsprozesse einbinden. Darüber hinaus kann sie per optionaler WLAN-Schnittstelle drahtlos ferngesteuert werden. Zur weiteren Kameraausstattung gehört ein Laser-Entfernungsmesser, mit dessen Hilfe ein permanenter Autofokus zuverlässig gesteuert wird. Somit kann die Pixelgröße am Messobjekt und damit die kleinste messbare Objektstruktur ermittelt werden. Ein GPS-Sensor ermöglicht ferner eine automatische Einbindung von Ortskoordinaten in das gespeicherte Wärmebild.

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