Anzeige
Anzeige

Elektroinstallation in Wänden:

Geräte-Verbindungsdose für Innendämmsysteme

Text: Kaiser GmbH & Co.KG

Eine innovative Geräte-Verbindungsdose für die Innendämmung zählte zu den Highlights des Messeauftritts der Kaiser Gruppe auf der Light+Building 2014. Damit bietet der Hersteller erstmals wärmebrückenfreie und feuchteregulierende Installationskomponenten für die Elektroinstallation in Wänden mit Innendämm-Systemen, die sicher, schnell und einfach zu verarbeiten sind.

 Mit der neuen zweiteiligen Geräte-Verbindungsdose für Innendämmung von Kaiser lassen sich Schalter, Steckdosen und andere elektrische Geräte dauerhaft, sicher und wärmebrückenfrei in den unterschiedlichsten Innendämm-Systemen installieren. (Bild: Kaiser GmbH & Co KG)

Mit der neuen zweiteiligen Geräte-Verbindungsdose für Innendämmung von Kaiser lassen sich Schalter, Steckdosen und andere elektrische Geräte dauerhaft, sicher und wärmebrückenfrei in den unterschiedlichsten Innendämm-Systemen installieren. (Bild: Kaiser GmbH & Co KG)


Bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden kommt in bestimmten Fällen eine Dämmung der Außenfassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) nicht infrage. Die Gründe sind verschieden; so ist z.B. eine Dämmung von außen technisch oder rechtlich nicht möglich, wenig sinnvoll oder es spricht der Erhalt des Erscheinungsbildes der Außenfassade dagegen. Insbesondere bei historischen Gebäuden mit Sichtmauerwerk oder reichhaltigen Stuckelementen, Fachwerkhäusern sowie bei denkmalgeschützten Gebäuden lässt sich mit einem Innendämmsystem der Wärmeschutz deutlich verbessern, ohne dass die ursprüngliche Optik der Fassade verloren geht. So kann durch eine fachgerecht ausgeführte Innendämmung nicht nur im Winter der Energieverbrauch gesenkt und auch im Sommer der Wohnkomfort verbessert werden – gleichzeitig wird möglichen Bauschäden effektiv vorgebeugt.
 Mit der neuen zweiteiligen Geräte-Verbindungsdose für Innendämmung von Kaiser lassen sich Schalter, Steckdosen und andere elektrische Geräte dauerhaft, sicher und wärmebrückenfrei in den unterschiedlichsten Innendämm-Systemen installieren. (Bild: Kaiser GmbH & Co KG)

Mit der neuen zweiteiligen Geräte-Verbindungsdose für Innendämmung von Kaiser lassen sich Schalter, Steckdosen und andere elektrische Geräte dauerhaft, sicher und wärmebrückenfrei in den unterschiedlichsten Innendämm-Systemen installieren. (Bild: Kaiser GmbH & Co KG)

Sichere und wärmebrückenfreie Innendämmungsdose

Für die Elektroinstallationen im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) stehen bei Kaiser seit Jahren zahlreiche EnEV-konforme Produkte zur Verfügung. Bei der Innendämmung dagegen wurde von vielen Dämmsystem-Herstellern die Elektroinstallation in innengedämmten Außenwänden nicht empfohlen, denn durch deren Einbau kommt es zu einer punktuellen Schwächung der Dämmschicht. So nicht anders möglich, war hier das Improvisationstalent der Elektrofachkraft gefordert, da weder konventionelle Unterputzdosen noch Hohlwanddosen die geeignete und energetisch unbedenkliche Lösung darstellen. Vor diesem Hintergrund hat Kaiser jetzt eine weitere Innovation für energieeffiziente Bauweisen entwickelt: Mit der Innendämmungsdose lassen sich Schalter, Steckdosen und andere Geräte nachweislich dauerhaft, sicher und wärmebrückenfrei in innenseitig gedämmten Außenwänden befestigen. Insbesondere in diffusionsoffenen Dämmsystemen zeigt die Innendämmungsdose, was in ihr steckt. Dort wo durch den Einbau von Elektroinstallationen von einer potentiellen Schwachstelle auszugehen ist, hält die Innendämmungsdose die Funktion des Dämmsystems aufrecht. Hohe Dämmwerte und die Feuchteregulierung – wesentliche Eigenschaften diffusionsoffener Dämmsysteme – werden nicht eingeschränkt oder reduziert. Eine spezielle Werkstofftechnologie ermöglicht die Dämmung und Feuchteregulierung innerhalb der Dose. Damit wird einer Schimmelbildung und feuchtebedingten Bauschäden wirkungsvoll vorgebeugt. Gleichzeitig kommt im Innenbereich der Dose erstmalig ein hochwärmeleitfähiger Kunststoff zum Einsatz. Die vorhandene Raumwärme wird in die Dose geleitet und die so erhöhte Oberflächentemperatur verhindert die Bildung von Kondensat.

Einfache Montage

Die Geräte-Verbindungsdosen können in den unterschiedlichsten Innendämmsystemen mit Dämmstärken von 30 bis 100mm eingesetzt werden. Die Montage der Innendämmungsdose ist denkbar einfach und erfolgt mit konventionellen Werkzeugen – Gips oder Schnellzement sind nicht erforderlich. Sie besteht aus zwei Teilen, dem Befestigungsadapter für die Wandmontage und der Geräte-Verbindungsdose, die reichlich Platz für Elektroinstallation bietet. Zuerst wird die Höhe der Dämmung ermittelt und am Adapter eingestellt. Dieser ist mit Maßangaben versehen, die eine einfache Anpassung an die Dämmstärke ermöglichen. Bei Dämmstärken unter 100mm muss zuvor mit einer 82mm-Bohrkrone im Mauerwerk eine Wandöffnung erstellt werden, in die später der Doseneinsatz eintaucht. Nach der Ausrichtung wird der Adapter mittels Befestigungslaschen am Mauerwerk angeschraubt. Der Doseneinsatz verfügt auf der Rückseite über vier Möglichkeiten zur luftdichten Einführung von Leitungen. Nachdem diese eingeführt sind, folgt das Verschrauben von Adapter und Dose. Nach dem Abmanteln schützt das Einsetzen des Signaldeckels vor Putz und erleichtert das spätere Auffinden der Dose. Nun kann die Innendämmung um die Dose herum angebracht werden. Dabei sorgt der rechteckige Kopf des Adapters für eine erhebliche Arbeitserleichterung, denn das Dämmmaterial kann exakt an diese Form angepasst werden. Eine umlaufende Dichtlippe gewährleistet die luftdichte Abdichtung. Durch eine spezielle Verzahnung am Adapter lassen sich durch einfaches Verrasten auch Mehrfachkombinationen im Normabstand von 71mm erstellen. Für die vollisolierte Durchverdrahtung mehrerer Dosen untereinander stehen Verbindungsstutzen zur Verfügung.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Als rechtsverbindliche Normreihe beschreibt die DIN18015 die Planung von elektrischen Anlagen in Wohngebäuden. Gegenstand des ersten Teils der Norm sind die grundlegenden Ansprüche an eine elektrische Anlage. ‣ weiterlesen

Anzeige

Bei der energetischen Gebäudebilanzierung verschlingt die detaillierte Ermittlung der Hüllfläche bei Wohn- und Nichtwohngebäuden die meiste Arbeitszeit. Je komplexer die Gebäudegeometrie ist, desto mehr arten die Berechnungen in ungeliebte Fleißarbeit aus. Hier verspricht das aktualisierte CAD Planungsprogramm ZUB E-CAD 3 Erleichterung.‣ weiterlesen

Anzeige

Smarte Anwendungen sind weiter auf dem Vormarsch. Mit dem wachsenden Angebot steigt aber auch die Erwartungshaltung der Kunden nach gut durchdachten, anwenderfreundlichen Lösungen. Diese beginnen mit dem Onboarding eines IoT-Devices. Die Einrichtung ist folglich das Fundament für die erfolgreiche Nutzung einer Anwendung. Je besser das Konzept an die jeweiligen Zielgruppen angepasst ist, desto einfacher gelingt das Einrichten und die Vernetzung des Gerätes - und desto höher ist die Kundenzufriedenheit.‣ weiterlesen

Anzeige

Das neueste Update der Planungssoftware sorgt mit dem kostenlosen Gastzugang und zwei zusätzlichen Modulen für neue Funktionen sowie optimierte Bedienbarkeit. Außerdem wurde eine direkte Verbindung zu den Onlineshops des Elektrogroßhandels geschaffen.‣ weiterlesen

Eine Reihe von Neuerungen und Weiterentwicklungen, die den Anwender vom Projektstart über die Planung der Elektro- und SHKL-Technik bis hin zur Dokumentation unterstützen, führt Data Design System mit Version 16 seiner Software DDS-CAD ein. So wurde z.B. die Startseite des Planungswerkzeugs für die Gebäudetechnik zu einem zentralen Knotenpunkt für die Projektverwaltung mit Favoritenbereich und erweiterter Suche ausgebaut.  ‣ weiterlesen

Entsprechend der Anwendungsregel VDE-AR-N4100 müssen Zählerschränke für die Integration des intelligenten Messsystems vorbereitet sein. Darauf ist die neue Technikzentrale 4.0 von Hager abgestimmt: mit zusätzlichen Gehäuse-Öffnungen, neuen Leitungswegen sowie schutzisoliertem APZ und segmentiertem Multimediafeld.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige