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tebis KNX domovea: Alles unter Kontrolle

Die Räuschberghalle in Alzenau-Hörstein mit Gaststätte und Kegelbahn im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg ist ein wichtiger kultureller Mittelpunkt für Bürger und Vereine. In der Mehrzweckhalle finden Sport-, Theater- und Konzertveranstaltungen und Feste aller Art statt. Ab 2007 wurde das Gebäude Schritt für Schritt renoviert. Da die Verantwortlichen Wert auf die Energieoptimierung des Gebäudes legten und die übersichtliche Kontrolle der verschiedenen Funktionen wünschten, wurde tebis KNX domovea als Lösung für die vernetzte Gebäudesteuerung gewählt.
Die Räuschberghalle wurde 1975 eröffnet. Im zweigeschossigen Gebäude befindet sich ein großer Veranstaltungssaal mit Bühne, der auch als Sporthalle genutzt werden kann. Dort finden bis zu 1.800 Personen Platz. Außerdem sind im Gebäude eine Gaststätte sowie eine Kegelbahn untergebracht.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten

Nach rund 30 Jahren intensiver Nutzung war die Mehrzweckhalle in die Jahre gekommen. Daher wurde 2007 zunächst eine Brandschutzsanierung vorgenommen. Das war der Start von umfangreichen Sanierungsarbeiten, die bis August 2011 dauerten. Alle Arbeiten wurden von den Stadtwerken Alzenau, einem Eigenbetrieb der Stadt, durchgeführt. „Was klein begann, entwickelte sich nach und nach zum umfangreichen Projekt“, erinnert sich Werner Seither, Stadt Alzenau. Im Zuge der Sanierung wurden Gebäudebereiche entkernt, die Toilettenanlage, die Schiedsrichterräume und die Kegelbahn erneuert. Im Foyer der Veranstaltungshalle wurden Decken und Wände modernisiert. Auch die Gaststätte inklusiv aller ihr zugehörigen Räume wurde saniert und renoviert.

Elektroinstallation nach Maß

Im Rahmen des Sanierungsprojektes wurde auch die gesamte Elektroinstallation erneuert. Da man bereits gute Erfahrungen mit der tebis tx-Lichtsteuerung von Hager gemacht hatte und Werner Seither im Rahmen einer Weiterbildung im Februar 2010 an einem KNX-Kurs von Hager teilnahm, fiel die Entscheidung für eine Gebäudesteuerung von Hager nicht schwer. Denn tebis KNX in Verbindung mit der Gebäudevisualisierung domovea erfüllt alle Anforderungen, die der Bauherr an eine vernetzte Gebäudesteuerung stellt:
– zentrale Steuerung und Störmeldeanlage,
– Fernsteuerung zahlreicher Hallenfunktionen für den Hallenverantwortlichen,
– Fernsteuerung der benachbarten Sportplatzbeleuchtung,
– Energieoptimierung.

Zuverlässige Hard- und Software

Heute kann Werner Seither von zu Hause aus sehen, was in der Halle los ist, und alle erforderlichen Steuerungen vornehmen. Doch bis es soweit war, mussten erst einmal die Grundlagen für die Vernetzung geschaffen werden. 250m-KNX-fähige Kabel wurden im Untergeschoss verlegt. Sie bilden die Hauptschlagader für die vernetzte Gebäudesteuerung. Was im Gebäude vor sich geht, macht tebis KNX domovea sichtbar. Die vorkonfigurierte und damit einfach zu installierende Visualisierung besteht aus einer Client-Software und einem modularen Hardware-Server zum Verteilereinbau.

Herz und Hirn des Systems

Der domovea-Server, Herz und Hirn des Systems, verbindet als Gateway die verschiedenen technischen Plattformen im Gebäude, auf dem die Informationen der KNX-Steuerung, des IP-/Ethernets und des Internets zusammenlaufen. Zu diesem Zweck ist das Modulargerät mit einem RJ45-Ethernet 10/100-Anschluss für Internet und Heimnetzwerk ausgestattet sowie mit einer KNX-Steckklemme und drei USB-Anschlüssen. Die auf dem Server installierte domovea-Software verwaltet die Bus-Telegramme und ist in der Lage, zusätzliche Dienste zu aktivieren und zu kombinieren.

Flexible Steuerung durch die Zugriffsberechtigten

Als Anzeige- und Bedieneinheiten wurden verschiedene Möglichkeiten favorisiert. In der Gaststätte ist ein tebis KNX-Touch-Panel-PC (Wandtableau) zur Steuerung von Teilfunktionen eingebaut. Die komplette Halle kann sowohl vom Hallenverantwortlichen über ein iPad als auch vom Büro des Hallenmeisters via PC gesteuert werden. Auch von zu Hause aus hat Werner Seither über seinen heimischen PC Zugriff auf die Gebäudesteuerung. „Mithilfe der domovea-Bedienoberfläche kann ich über einfache Ikons alle Funktionen und Zustände intuitiv abrufen und steuern. In der übergeordneten Ebene ‚Hausübersicht‘ erscheinen die einzelnen Stockwerke und Zimmer als virtuelle Funktionsräume. In der Ebene darunter gelange ich direkt in die einzelnen Räume. Das ist alles übersichtlich und komfortabel“, freut sich Hallenmeister Matthias Schrimpf. Aktuell sind im Erdgeschoss das Licht, die Heizung, die Klima- und die Lüftungsanlage über KNX steuerbar. Zur Vorbeugung eines Brandfalls wurden Rauch- und Wärmewarnmelder installiert. Im Brandfall sorgt eine Automatisierung dafür, dass alle Lichter angehen. Auch die Außenbeleuchtung wird über KNX gesteuert. Sensoren an den Jalousien der Terrasse sorgen dafür, dass diese je nach Wetterlage auf- oder zufahren. Präsenzmelder in Fluren und WCs schalten das Licht bedarfsgerecht und damit energieoptimiert.

Zahlreiche Erweiterungen geplant

Geplant sind die zusätzliche Einbindung von IP-Kameras sowie die Steuerung der Fensteranlagen. In der Gaststätte und Kegelbahn sind alle Funktionen (Licht, Jalousie und Heizung) über einen Touch-Panel-PC hinter der Theke steuerbar. Hier wurde ein eigenes Profil in der domovea-Steuerung für den Gaststättenbereich eingerichtet.

Steuerung per PC

Der Hallenmeister hat in seinem Büro die Möglichkeit, die gesamte Anlage per PC zu steuern. „Mit der frisch sanierten Räuschberghalle haben wir jetzt eine Mehrzweckhalle, die sich sehen lassen kann. Ob Konzert oder Sportveranstaltung, Vereinsfeier oder Weinlesefest, die Halle und ihr Umfeld sind für alles gerüstet. Der Energieverbrauch konnte signifikant gesenkt werden. Mit der tebis KNX domovea-Gebäudesteuerung haben wir den schnellen Zugriff auf alle Funktionen, so, wie wir es uns gewünscht haben“, betont Werner Seither in seinem Resümee.

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