Taifun Handwerk: Dauerbrenner mit Zukunft

Der Elektrofachbetrieb Veit Höver in Peine setzt seit mehr als 20 Jahren auf die gleiche Branchensoftware: Taifun Handwerk. Der ganzheitliche Ansatz der Software und die gute Übersichtlichkeit gehören zu den Gründen, warum sich der Fachbetrieb für diese Branchensoftware entschieden hat. Geschwindigkeit und Stabilität sind weitere Faktoren, die zu den Vorzügen von Taifun Handwerk gehören.
Veit Höver lässt sich kein X für ein U vormachen. Er schaut aus seinem knallgelben Elektro-Einsitzer mit Höver-Beschriftung und sagt – mit Blick auf den Anschaffungspreis: „Für eine ähnliche Summe hätte ich auch eine Zeit lang Bus-Werbung mieten können.“ Aber was bringt das? „Lieber fahre ich selbst als umweltfreundlicher Werbeträger in eigener Sache durch die Gegend – so oft und solange ich will.“ Seit 1991 wird in seinem Elektro-Fachbetrieb Taifun Handwerk eingesetzt. 18 Jahre lang, von 1990 bis 2008, war Veit Höver Obermeister der Elektroinnung im Landkreis Peine. Mit 65 Jahren legte er das Amt in jüngere Hände. Auf die Laudatio anlässlich der Verleihung des Ehrenobermeister-Titels an ihn im Jahr 2009 entgegnete er: „Was man macht, macht man ordentlich oder lässt es bleiben.“ 1970 gründete Veit Höver seinen Fachbetrieb im Peiner Ortsteil Vöhrum. Heute beschäftigt das Unternehmen 21 Mitarbeiter, darunter drei angestellte Meister und – sage und schreibe – sieben Auszubildende. „Die Förderung qualifizierten Nachwuchses gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Handwerk“, betont Höver. Tätigkeitsbereiche seines Unternehmens sind neben der Elektroinstallation der Verkauf und die Reparatur von Hausgeräten. Der firmeneigene Fuhrpark umfasst zehn Kastenwagen und drei Transporter.

Die Auswahl

Mehr als 20 Jahre ist es her, als Veit Höver und seine Frau den Entschluss fassten, EDV in ihren Betrieb einzuführen. „Ich machte mich in Computerkursen fit für die Arbeit am PC“, erinnert sich Waltraut Höver, die Büro und Verwaltung leitet. Auch damals gab es bereits ein Angebot an betrieblicher Handwerkersoftware. „Ich bestellte Demoversionen der bekanntesten Programme und ließ mir einige davon vorführen. Leider waren diese Anwendungen kompliziert und unübersichtlich.“ Ein Bekannter ihres Mannes, Geschäftsführer in einem größeren Handwerksbetrieb und selbst als Entwickler tätig, empfahl schließlich Taifun. „Dieses Programm war anders. ‚Was man macht, macht man ordentlich oder lässt es bleiben.‘ Das passt zu Taifun. Ich verstand die Logik der Anwendung, und die Bedienung war einfach und übersichtlich.“ Im Dezember 1991 führten die Hövers Taifun Handwerk ein und nutzen es noch heute – in der aktuellen Programmversion.

Guter Service wichtig

Die Büro-Mitarbeiterinnen Heike Dresselhaus und Bettina Schmidt finden die Anwendung „plausibel, selbsterklärend und intuitiv erfassbar“. Dipl.-Ing. (FH) Jens Krause ist in der Firma zuständig für IT. „Was wir hier im Büro schätzen, sind der ganzheitliche Ansatz der Software und die gute Übersichtlichkeit“, lobt er. Und wenn mal etwas nicht klappt, werde effizient geholfen. „Einsteiger im Bereich betrieblicher Software sind gut beraten, großen Wert auf die Qualität des Supports zu legen“, so Krause, denn wirklich jeder werde ihn irgendwann in Anspruch nehmen, ist sich der zertifizierte Gebäudeenergieberater sicher. „Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fehler beim Anwender liegt oder ob es hier und da noch verbesserungswürdige Programmfunktionen gibt.“ Und seine Erfahrungen? „Für uns ist ein weiterer Pluspunkt, dass unsere betriebliche Software so genügsam und gleichzeitig leistungsfähig ist“, hebt Jens Krause hervor.

Flexibel und übersichtlich

Die Stammdatenverwaltung von Taifun Handwerk gilt als flexibel und selbst bei der Bearbeitung großer Datenmengen schnell, vor allem in der Pervasive.SQL-Version. Die Firma Höver nutzt dieses optional erhältliche, hochperformante Datenbanksystem allerdings nicht. Mit einem verbreiteten Irrtum will Krause aufräumen: EDV heile kein Chaos. Schlecht verwaltete Kundendaten, Belege oder Lagerführung würden auch durch die beste Software nicht geordneter. Wer allerdings schon manuell Ordnung in seine Kunden-, Lieferanten und Auftragsorganisation gebracht habe, könne von einer guten Handwerkersoftware enorm profitieren. Ein weiterer Trugschluss: Leistungsfähige Handwerkersoftware erfordere moderne und schnelle Computer. „Taifun beweist das Gegenteil. Die Software ist schnell, auch beim Einlesen großer Datenmengen aus Datanorm online“, urteilt Jens Krause, „und das, obwohl wir einfach ausgestattete Rechner mit Standardkonfiguration, eher mäßigem Arbeitsspeicher und Windows XP als Betriebssystem verwenden“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Erfreulich ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis“, betont er. „Wenn ich einmal über unseren eigenen Tellerrand hinausblicke, kann ich mir vorstellen, dass gerade Existenzgründer davon profitieren.“

Schlanke Systemarchitektur

Geschwindigkeit und Stabilität der Software sind vor allem das Resultat einer schlanken Systemarchitektur ohne Redundanzen. So gibt es eine einzige Adressdatenbank mit einem intelligenten Differenzierungssystem. „Das ist praktisch für uns, denn wir brauchen jede Kunden- oder Lieferantenadresse wirklich nur ein einziges Mal einzugeben“, sagt Waltraut Höver. Datensätze lassen sich durch die Feldzuordnungen Debitor, Kreditor, Kunde, Lieferant und Mieter klassifizieren. Das Herzstück der Anwendung aber ist die Belegbearbeitung: „Gelungene Struktur“, meint Jens Krause. Aus einem Angebot lässt sich per Klick ein Auftrag und aus diesem wiederum die Rechnung erstellen. Außerdem wichtig: GAEB-Belege können im- und exportiert werden. Abschlagsrechnungen können nach verschiedenen Kriterien erstellt, in der Schlussrechnung einzeln aufgeführt und automatisch verrechnet werden. Begleit- und Nachkalkulationen sind problemlos machbar. Die Stundenerfassung gibt einen Überblick über die Lohnkosten, und die Nachkalkulation fasst alle relevanten Soll- und Ist-Daten zum Projekt zusammen: Stunden, Aufmaß, Kosten, Lieferungen und fakturierte Mengen. „Rechnungen lassen sich automatisch aus erledigten Aufträgen generieren“, ergänzt Waltraut Höver. Interessant ist die Branchenlösung auch wegen ihrer Schnittstellen zum Großhandel und zu den Herstellern. Artikelkataloge im Datanorm-Format können direkt aus der Software mit nur zwei Mausklicks importiert werden. Damit entfällt das Suchen auf den Seiten der Großhändler, Zwischenspeichern und Entpacken ebenso wie das Hantieren mit CDs. ‚Taifun Handwerk‘ ist außerdem über eine universelle Schnittstelle an Shops und Online-Systeme vieler Großhändler angebunden. Dies ermöglicht eine deutlich vereinfachte Belegerstellung und den sofortigen Abruf von Artikelinformationen. Angebote, Aufträge und Bestellungen können erheblich schneller erstellt werden durch Übernahme von Artikeln aus dem Warenkorb des Großhändlers in den Taifun-Beleg – eine Funktion, die nicht auf Datanorm-Artikel begrenzt ist. Clever auch die Kommunikationsfunktionen: Über eine optionale TAPI-Schnittstelle können aus der Software heraus durch Doppelklick auf Kontaktdaten beispielsweise Telefongespräche geführt oder SMS versendet werden.

Modulare Zusatzfunktionen

Zur Ausstattung von ‚Taifun Handwerk‘ gehören neben gewerkspezifischen Features auch optionale Zusatzmodule, mit denen das Programm je nach den individuellen betrieblichen Anforderungen erweitert werden kann. Dazu zählt z.B. das Modul ‚Preisspiegel‘. Dessen Nutzen ist groß, zumal die Preisunterschiede bei den Großhändlern zum Teil beträchtlich sind.

Mobile Auftragsabwicklung für den Monteur im Kundeneinsatz

Neu im Angebot ist ‚Taifun Mobile Aufträge‘ für den Monteur im Außendienst. Die mobile Auftragsabwicklung für windowsbasierte Endgeräte verfügt über einen großen Funktionsumfang und ist zu ‚Taifun Handwerk‘ vollständig kompatibel. Mit dem neuen Produkt ist ein asynchroner Versand von Auftragsdaten zwischen dem mobilen Gerät des Monteurs und dem PC in der Zentrale möglich. Damit hat die Zentrale zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf aktualisierte Daten des Monteurs und umgekehrt – unabhängig davon, wann das mobile Gerät oder der PC im Büro in Betrieb ist. Der Datenaustausch erfolgt über eine SSL-verschlüsselte Internetverbindung. Dafür genügen ein normaler Anschluss im Büro und ein Internetzugang (also beispielsweise ein UMTS-Adapter) für den Laptop, das Netbook oder den UMPC bzw. Tablet-PC.

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