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Tageslichttechnik in Gebäuden

Die Bedeutung des Tageslichts in der Architektur wurde in den vergangenen Jahren häufig unterschätzt. Während in den anderen bautechnischen Bereichen ein Umdenken zu energiesparenden Umsetzungen stattgefunden hat, wurde bei der Innenraumbeleuchtung wenig geändert. In dem von der EnergieAgentur.NRW 2006 herausgegebenen Fachbuch ‚Tageslichttechnik in Gebäuden‘ verdeutlichen die beiden Autoren Dr. Doris Haas-Arndt (Universität Siegen) und Prof. Fred Ranft (Fachhochschule Köln) an Beispielen, welche Möglichkeiten es für die Lösung verschiedener tageslichttechnischer Problemfelder gibt und wie sich Tageslichtsysteme sinnvoll in die Architektur integrieren lassen. Architektur ist ein Balanceakt zwischen notwendiger Abgeschlossenheit von Gebäuden und der Offenheit, der Lichtdurchlässigkeit. Während in anderen bautechnischen Bereichen, wie Kühlung, Heizung und Lüftung, vor Jahren ein Umdenken eingesetzt hat und die natürlichen und energiesparenden Potentiale der Raumgestaltung wieder an Bedeutung gewinnen, wurde das Tageslicht in seinem Wert bislang häufig unterschätzt. Bereits in der Planung berücksichtigt, kann Tageslicht eine wichtige Rolle bei der lichttechnischen und raumklimatischen Optimierung der Gebäudehülle spielen. Der Wert einer Tageslichtnutzung in Gebäuden lässt sich aber ebenso ökonomisch messen. Der Energiebedarf von Gebäuden kann maßgeblich gesenkt werden, wenn Kunstlichtbeleuchtung tageslichtabhängig gesteuert und die kostenlose Verfügbarkeit des Tageslichts genutzt wird. Im Vordergrund steht die lichttechnische und raumklimatische Optimierung der Gebäudehülle sowie der Nutzerkomfort, z.B. an Arbeitsplätzen. Die Komplexität des Themas, die vom geeigneten Sonnen- und Blendschutz bis zur Gebäudeautomation reicht, wird anschaulich und praxisnah vermittelt. Das Buch wendet sich an Architekten, Fachplaner, Bauingenieure, Energieberater, Installateure, Bauträger und Bauherren.

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