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Südbahnhof Peking als architektonisches HighlightIntegration von
CIS-Solarmodulen

In Peking entsteht derzeit ein Highlight gebäudeintegrierter Solartechnologie. Im Neubau des Südbahnhofs erzeugen seit August 2008 Solarmodule des Herstellers ‚Würth Solar‘ Strom aus Sonnenlicht.
Die netzgekoppelte Anlage besteht aus 5.200 CIS-Photovoltaikmodulen von Würth Solar mit einer Gesamt-Nennleistung von rund 390 KWp und ist damit die weltweit größte Gebäu­de­integration von Solarmodulen in CIS-Technologie. “Dieses Projekt ist ein Vorzeigeobjekt und beispielgebend für die Gebäude­integration von Solarmodulen. Es stellt eine gelungene Verbindung zwischen Architektur und Solartechnologie dar, da die Module nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ästhetischen Gesichtspunkten eine Bereicherung des Gebäudes sind“, erläutert Timo Bauer, Produktmanager bei Würth Solar. Die Module sind im Schachbrettmuster abwechselnd mit Klarglasfeldern angeordnet und ziehen sich wie ein Band durch das frei über die Aufenthaltshalle gespannte Dach des Bahnhofsgebäudes. Die einzelnen Photovoltaik-Felder bestehen aus 9 bis 18 CIS-Modulen mit einer Modulleistung von je 75W. Neben der Stromerzeugung erfüllen die Module in der Decke eine weitere Funktion: Sie beschatten den Innenraum und tragen damit zur Reduzierung der Klimatisierungskosten bei. “Der Südbahnhof Peking ist ein gelungenes Beispiel für die architektonischen Möglichkeiten, die sich durch unsere CIS-Module ergeben. Das Projekt bestätigt die Vorteile der CIS-Technologie, die flexible Einsatzmöglichkeiten und hohe Energieerträge vereint“, so Bauer weiter. Der Hersteller ist bei diesem Projekt Partner des chinesischen Bauunternehmens Ruihua Construction Corporation (RHC), das für die Planung zuständig ist. Dessen Tochterunternehmen Resun Solar montiert die Powereinheiten aus den Modulen und führt das Projekt vor Ort aus. Ruihua Construction mit Sitz in Shenzen/Südchina ist eines der führenden Fassadenbauunternehmen des Landes mit Referenzprojekten weltweit, un­ter anderem auch zwei großen Gebäuden auf dem Gelände des Olympischen Dorfes in Peking.

Eröffnung im August 2008

Der Bau des Bahnhofs ist in vollem Gan­ge. Die Einweihung fand am 4. August 2008 und damit genau vier Tage vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele statt. Mit einer Grundfläche von 50.400m2 und einer Geschossfläche von 220.000m2 wird der Südbahnhof Peking nach Aussagen von Ruihua Cons­t­ruction der größte Bahnhof Asiens und Verkehrs­knotenpunkt für Bus, Bahn, U-Bahn, Stadtbahn und Taxi sein. Ab dem Jahr 2010 wird er voraus­sichtlich zur Endstation des Hochgeschwindigkeitszugs, der die Metropolen Shanghai und Peking mit einer Fahrtzeit von fünf anstatt bisher 14 Stunden miteinander verbinden wird. Der am höchsten Punkt 40m hohe Bahnhof verfügt über zwei über- und drei unterirdische Stockwerke.

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