Anzeige
Anzeige

Studie ‚Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität‘

Das Fraunhofer ISI untersucht in seinem Energiespeicher-Monitoring 2018, welche Länder bei Batterietechnologien für Elektromobilität führend sind bzw. wer Leitanbieter und Leitmarkt ist.

Bild: Fraunhofer ISI

Die Studie zeigt, dass Deutschland massiv und schnell in die produktionsnahe Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von Humankapital investieren muss, wenn es langfristig im Batteriezellgeschäft mitmischen will. Das seit 2014 zweijährig erscheinende Monitoring vergleicht die Positionierung von Japan, Südkorea, China, USA, Deutschland und Frankreich mittels 30 Indikatoren zu Kategorien wie Nachfrage, Marktstrukturen, Industrie sowie Forschung und Technologie. Laut dem Monitoring, das Teil des BMBF-Förderprogramms ‚Batterie 2020‘ ist, konnte Deutschland seine Position zwar stabilisieren, die Dynamik lässt wie bei allen untersuchten Ländern jedoch nach – mit Ausnahme Chinas, das seine Führungsposition weiter ausbaut. Dem deutschen bzw. europäischen Batteriestandort geben die Forscher am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI nur noch bis etwa 2025 Zeit, um eine wettbewerbsfähige Zellfertigung aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt wird der „Tipping Point“ der Elektromobilität – also der Übergang vom Nischen- in den Massenmarkt – voraussichtlich erreicht sein. Der Zeitraum bis dahin gilt als entscheidend für die globale Transformation hin zur elektromobilen Ära. Wollen Deutschland bzw. Europa langfristig im Batteriezellgeschäft erfolgreich sein, sind laut der Studie mittelfristig mindestens 10Mrd.€ sowohl in die produktionsnahe Forschung und Entwicklung als auch in den Aufbau einer Zellproduktion zu investieren. Die Industrie wird hiervon den Großteil finanzieren und langfristig Beträge im 100Mrd.€-Bereich investieren müssen. Selbst mit einer massiven Industriepolitik kann die öffentliche Förderung hierbei nur einen Bruchteil beitragen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit den Konstantstrom-Modulen LLE FLEX CC Advanced stellt Tridonic LED-Module von der Rolle bereit, die sich dank 3M-Klebetape einfach montieren lassen. Die einfache Verkabelung gelingt ohne Schattenbildung über AVX-Klemmen oder Lötpunkte.‣ weiterlesen

Mit über 620.000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die Bauma 2019 das beste Ergebnis ihrer 65-jährigen Geschichte erzielt. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2016 stieg die Zahl der Besucher um etwa 40.000. Mehr als 250.000 Besucher kamen aus dem Ausland.‣ weiterlesen

Der BACnet Referenzkatalog 2019 gibt einen Überblick über 252 erfolgreiche BACnet-Projekte der letzten 15 Jahre. Die Bandbreite der Anwendungen zeigt, dass BACnet in allen Gebäudetypen zuhause ist.‣ weiterlesen

Anzeige

In Berlin zeigt Schneider Electric seit Anfang des Monats sein Wiser-Sortiment in einem neu eröffneten Showroom. Der Showroom ist seit dem 29. März im Foyer des Schneider Electric-Gebäudes auf dem EUREF-Campus beheimatet.‣ weiterlesen

Signify hat die Besetzung von Gerwin van der Horst als neuen Commercial Director Consumer Lighting auf dem DACH-Markt bekannt. Er folgt damit auf Susanne Behrens, die das Unternehmen nach vier Jahren in dieser Funktion verlassen hat.‣ weiterlesen

Jung und Senec haben ihre Kompetenzen vereint. Der Gebäudetechnik-Hersteller integriert zukünftig die Solartechnik des EnBW-Unternehmens in den Jung Visu Pro Server.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige