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Strukturveränderungen

Liebe Leser,

während früher die einzelnen Gewerke innerhalb eines Gebäudes weitestgehend Insellösungen waren, entwickelt sich allmählich eine andere Betrachtungsweise. Das Gebäude wird als ein ganzheitliches System angesehen. Die einzelnen Bereiche Haus-, Medien-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik wachsen zusammen. Die verschiedenen Anlagen, Einrichtungen und Systeme werden miteinander vernetzt. Hier gilt das Motto: digitaler ist optimaler. Was sind die Gründe für diesen tiefgreifenden Wandel? Warum wird immer häufiger in moderne, integrierte Haustechnik investiert? Die Motive liegen nahe: Die Systeme versprechen hohe Energieeinsparungen, mehr Komfort und mehr Sicherheit. Viele Lösungen haben sich bereits in öffentlichen Gebäuden bewährt und werden jetzt ‚fit‘ gemacht für das private Eigenheim. Die digitale Zukunft ist auch in Wohnhäusern nicht aufzuhalten. Heutige Bauherren müssen heute schon an morgen denken, auch wenn sie vielleicht im Moment noch auf eine vollständige Vernetzung verzichten. Die Infrastruktur für spätere Erweiterungen und räumliche Veränderungen sollte schon jetzt geschaffen werden. Diese veränderten Betrachtungsweisen zwingen ebenso die Elektroinstallationsbranche zum Umdenken. Der Elektroinstallateur muss über seinen Tellerrand hinausschauen und sich mit angrenzenden Bereichen, wie z.B. der Telekommunikationstechnik auskennen. Er muss nicht nur Kabel verlegen, sondern auch EIB-Systeme (Europäischer Installations Bus) programmieren können. So wandelt sich das Berufsbild des Elektroinstallateurs zum ‚Multitalent‘. Auch Sie, liebe Leser, können in dieser Ausgabe über den Tellerrand der Gebäudeautomation hinausschauen und sich über interessante Themen rund um die Gebäudetechnik informieren. Der Schwerpunkt diesmal ist die Beleuchtungstechnik und das Lichtmanagement. Auf Seite 21 erfahren Sie, wie das Sonnenlicht in die Deckenlampe kommt.

Viel Spaß beim Lesen, und bleiben Sie neugierig!

Ihr Henning Schulz

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