Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Steckbare Verbindungstechnik

Die europäische Konzernzentrale von Dow Chemical am Schweizer Standort Horgen ist zugleich ein wichtiger Forschungsstandort, der kontinuierlich ausgebaut wird. Bei der Raumlüftungsregulierung des neu gebauten Labors kam mit Desigo eine Gebäudeautomationslösung von Siemens zum Tragen – installiert mit steckbarer Verbindungstechnik von Wieland Electric.
Laborarbeitsplätze unterliegen strengen Richtlinien und Vorschriften, insbesondere was die Sicherheit der dort arbeitenden Menschen angeht. Siemens bietet mit speziellen Laborlösungen ein durchgängiges Gesamtkonzept für die Gebäudeautomation, wodurch sich schwierige Arbeitsplatzbedingungen sicher, komfortabel und energiesparend beherrschen lassen. Neben dem Schutz des Laborpersonals ist die Be- und Entlüftung von Laborräumen eine vorrangige und komplexe Aufgabe, wie der Neubau des Labors von Dow Europe im Schweizerischen Horgen beweist. Die Lösung zeichnet sich durch hohe Regeltechnikkompetenz sowie Bedienfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Erweiterbarkeit und Flexibilität aus.

Schlüsselstelle Laborabzug

Der Laborabzug zählt zu den wesentlichen Schutzeinrichtungen im Labor, der dem Nutzer einen besonders geschützten Bereich für Versuche bietet: auch in den Laborräumen von Dow Europe. Eine gezielte Luftströmung bzw. Absaugung stellt sicher, dass keine kontaminierte Luft oder explosive Konzentrationen entstehen und unkontrolliert in den Raum zurückströmen. Jeder Laborabzug wird je nach Betriebsart und Frontschieberposition mit einem Volumenstrom zwischen 150 und 600m3/h betrieben. Dabei wird die Raumabluft zur Sicherstellung des Mindestraumluftwechsels und der Durchmischung der Luft im Raum variabel geregelt. Zusätzlich sind einige Quellabsaugungen mit konstantem Volumenstrom vorhanden.

Autarke Regeleinheiten

Für die Volumenstromregelung im Raum wurde jede Volumenstromeinheit der Zu- und Abluft jeweils mit einer autarken, typgeprüften Regeleinheit ausgerüstet. Diese umfasst alle erforderlichen Komponenten wie Regelklappen mit Messeinrichtung, elektrischer Stellantrieb und Sensorik. Von Wieland Electric wurden gesis-RAN Rangierverteiler vorkonfektioniert, in denen elektronische Steuerungs- und Regelkomponenten von Siemens Platz finden: u.a. ein Desigo-Einzelraumregler von Siemens für die Regulierung der Laboranwendungen, Druckdifferenzfühler und ein Magnetventil. Die Seitenteile des Rangierverteilers sind mit Anschlüssen für kodierte gesis-Steckverbindungen des Wieland-Systems versehen. Die vorverdrahteten, geprüften und mit Steckanschlüssen konfektionierten Verteilerboxen wurden einbaufertig ausgeliefert und konnten vor Ort ohne großen Montageaufwand in die elektrische Installation integriert werden. Die Intelligenz der Regeleinheit ist in einer autarken Automationseinheit integriert, die über eine standardisierte LON-Schnittstelle kommuniziert. Über diese tauscht der Regler kontinuierlich seine Informationen mit den Abzugsreglern aus und berücksichtigt die Rückmeldungen bei der Bilanzierung. Somit konnte eine stabile Volumenstromregelung der Laborräume erreicht werden. Nur geringe Parametrierungen waren notwendig, um die Software-Applikation der Raumregler an die konkrete Situation anzupassen.

Hohes Einsparpotenzial durch Steckbarkeit

Bei der Elektroinstallation für Dow hat Siemens Schweiz AG auf die Komponenten und Lösungen von Wieland Electric, seinen Vorzugslieferanten für die steckbare Installation, zurückgegriffen. Alain de Brot von Siemens Schweiz AG, Building Technologies, erläutert die handfesten Vorteile: „Mit vorkonfektionierten, steckbaren und durchgängig aufeinander abgestimmten Komponenten verringert sich der Installationsaufwand moderner Gebäudeautomationstechnik erheblich. Gerade durch das Zusammenwachsen der Gewerke für verbesserte Energieeffizienz im Gebäude übernimmt die richtige Installationstechnik eine zentrale Rolle. Es ist zu erwarten, dass wir mit der gesis-Installationstechnik gegenüber konventioneller Verdrahtung 30% der Gesamtkosten und 70% der Installationszeit einsparen. Zudem bietet uns das Wieland-System maximale Flexibilität bei Umrüstungen und Erweiterungen.“ Tatsächlich weist die gesis-Elektroinstallation, wie sie bei Dow Europe zum Einsatz kommt, entscheidende Vorteile auf. Auf Maß abgelängte und mit Steckern und Buchsen konfektionierte Kabel müssen vor Ort nur noch zusammengesteckt werden und ermöglichen so eine schnelle Inbetriebnahme. Alle Stecker und Buchsen sind mechanisch codiert, sodass polrichtiges Stecken zwangsläufig ist. Dies macht die Installation effektiv, indem kostspielige Nacharbeiten vermieden und Umbauten der elektrotechnischen Infrastruktur schnell vollzogen werden können. Dabei sind alle Strom führenden Kontaktenden so ummantelt, dass bei normaler Handhabung absolute Berührsicherheit gegeben ist.

Breites, steckbares Produktportfolio

Für die steckbaren Leitungen konnte auf das umfangreiche Produktportfolio von Wieland zurückgegriffen werden. So kamen beim Projekt u.a. gesis-GST-Steckverbindungen zum Einsatz: 2-polig für die Stromversorgung, 3-polig für die Schaltausgänge sowie 5-polig für die Stellantriebe. Auch die Verbindungstechnik für Lon-Bus sowie Sensorik und Aktorik konnten mit gesis-Verbindungen steckbar ausgeführt werden. Wieland Electric ist seit 100 Jahren Spezialist für lösbare elektrische Verbindungstechnik. Vor über 30 Jahren hat das Bamberger Traditionsunternehmen die steckbare Elektroinstallation für Gebäude auf den Weg gebracht. Das System gesis bietet unterdessen eine Vielzahl von elektromechanischen und elektronischen Komponenten und Subsystemen für Grundinstallationen bis zu Anwendungen in der Raumautomation.

light+building 2010: Halle 8.0 Gang E Stand 70

Das könnte Sie auch interessieren

Die LED-Strahlerserien Emphara und Spotty von Regiolux bieten mit unterschiedlichen Lichtfarben vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Shop und Retail, um Produkte und Marken effektvoll zu inszenieren. Verschiedene Ausstrahlungswinkel, maßgeschneiderte Lichtstrompakete, hohe Effizienz und eine gute bis sehr gute Farbwiedergabe (CRI 80 + 90) sorgen für eine ansprechende Warenpräsentation im richtigen Licht. Eine sinnvolle Ergänzung ist der Strahler Spotty im ähnlichen Design, der mit kleiner Bauform für prägnante Akzente sorgt. ‣ weiterlesen

In vielen Umgebungen ist die Messung und Auswertung von Gasen essenziell. Der Düsseldorfer Unitronic GmbH ist es gelungen, mit einer neuen Art „künstlicher Nase“ das Verfahren zu vereinfachen und die Kosten zu reduzieren. Das Sensormodul USM-VGSA (Virtueller Multifunktionaler Gas-Sensorarray) ist in der Lage, mit einem einzigen herkömmlichen Metalloxidsensor eine Vielzahl organischer und anorganischer Verbindungen selektiv zu erkennen. Damit lassen sich die Kosten für die Analyse von Luftbestandteilen deutlich reduzieren.‣ weiterlesen

Anzeige

Der passgenaue Sonnenschutz zuhause und am Arbeitsplatz ist ein entscheidender Wohlfühlfaktor. Zudem unterstützt er einen effizienten Umgang mit den Ressourcen und steigert somit den Wert einer Immobilie. Doch Sonnenschutz von Warema kann noch mehr leisten, indem er ein Haus sicherer macht. Mit seinem umfangreichen Portfolio hat Warema für zahlreiche Anforderungen hinsichtlich Brandschutz und Sicherheit das passende Produkt parat.‣ weiterlesen

Anzeige

SMA Solar Technology hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Absatzrekord von rund 8,5GW (2016: 8,2 GW) abgeschlossen. Nach vorläufigen Schätzungen des Vorstands erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 890Mio.€ (2016: 946,7Mio.€). ‣ weiterlesen

Die Nachfrage nach vernetzten Rauchwarnmeldern hat seit Einführung der Melderpflicht für Wohngebäude zugenommen. Denn bei der vernetzten Lösung kann ein Alarm direkt mit der Intervention verknüpft werden.‣ weiterlesen

Eine Modernisierung der Gebäudeverkabelung wird bei Umbauten oft notwendig, weil die bestehende Verkabelung den Anforderungen kontinuierlich steigernder Datenvolumina nicht mehr genügt. Bei Neubauten ist es auch mit Blick auf die Investitionssicherheit sinnvoll, von Anfang an auf ein zukunftsorientiertes Verkabelungskonzept zu setzen, das einen höheren Datentransport garantiert. So werden Gebäude fit für Industrie 4.0, das Internet of Things (IoT) und BigData. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige