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Gebäude, Industrie, Infrastruktur

Steckbare Systeme für die Energieverteilung

Der Markt für flexible Installationsanwendungen ist im Aufwind; der Grad der technischen Gebäudeausstattung in industriellen und semi-industriellen Anwendungen wächst. Elektronische Verbraucher – wie Leuchten oder Antriebe – müssen mit Energie versorgt werden. Regenerative Energien und intelligentes Energiemanagement sorgen für zusätzlichen Bedarf. Installationssysteme von Phoenix Contact erfüllen die hohen Anforderungen hinsichtlich Größe, Zulassungen und Nutzbarkeit für IP67-Installationen.

 (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

(Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Die Komplexität der Energieversorgungssysteme nimmt stetig zu, denn die Anzahl der elektrischen Knotenpunkte wird größer. Die aus der Gebäudetechnik bekannten Abzweigdosen und die dazugehörigen Klemmstellen mit Dosen- oder Installationsklemmen sind nach wie vor weit verbreitet. In zahlreichen Anwendungsfällen sind allerdings Installationssteckverbinder erheblich besser geeignet. Gerade wenn die Schutzart höher als IP20 sein muss, eignen sich Installationssteckverbinder mit einer Schutzart größer IP65, um die Verbindungstellen von Elektroleitungen gegen Wasser und Staub zu schützen. Durch den hohen IP-Schutzgrad sind Installationssteckverbinder für Verdrahtungsanwendungen nicht nur im Gebäudebereich, sondern darüber hinaus in Windkraftanlagen, im Tunnelbau oder auch bei Leuchten im Außenbereich bestens geeignet.

Bis zu 80 Prozent Zeitersparnis

Robotergestützte Verdrahtung: dank Push-in-Anschluss auf der Geräteseite kann automatisch verdrahtet werden. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Robotergestützte Verdrahtung: dank Push-in-Anschluss auf der Geräteseite kann automatisch verdrahtet werden. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Beim Leiteranschluss kann der Anwender zwischen verschiedenen gängigen Anschlusstechniken auswählen: Feder-, Schraub- und Schneidtechnik. Bei der Schneidtechnik ist keine Leitervorbehandlung notwendig, was eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent mit sich bringt. Dieser Zeitvorteil bewirkt nicht nur kürzere Bauzeiten bei Gebäuden, auch die Arbeitskosten sinken. Zudem werden die Energieverteilsysteme durch den Einsatz von Steckerbindern deutlich flexibler – im Vergleich zu herkömmlichen festen Installation mit Abzweigdosen und den dazugehörigen Klemmen. Denn durch die steckbaren Varianten lassen sich diese Systeme beliebig erweitern, und sie sind leicht an neue Anforderungen adaptierbar. Auf diese Anforderungen hat Phoenix Contact seine Baureihen QPD, IPD und PRC zugeschnitten. Die Serien wurden speziell für Energieverteilsysteme und Geräteanschlüsse entwickelt. Durch die hohe Schutzart IP67 eignen sich alle drei Baureihen auch für raue Umgebungsbedingungen im industriellen Umfeld und im Infrastrukturbereich. Die Unterschiede zwischen den drei Baureihen liegen in der Anschlusstechnik. Die QPD-Serie verfügt über den schnellen Schneidanschluss, die IPD-Serie über den einfachen Federanschluss und die PRC-Serie über den weit verbreiteten Schraubanschluss. Somit kann sich der Anwender die für seine Applikation beste Lösung aussuchen. Dabei ist die Schraubtechnik sicherlich die bekannteste Anschlusstechnik im Markt. Jedoch nimmt der Anteil der Verbindungen in Feder- oder Schneidtechnik aufgrund der technischen sowie der Zeit- und Kostenvorteile stetig zu. Ein weiterer Aspekt, der für die Schnellanschlusstechniken Feder und Schneide spricht, ist die Einfachheit der Installation. Gerade bei schwer zugänglichen Einbausituationen lassen sich Fehler vermeiden, und die Systeme sorgen für eine langzeitstabile und sichere Installation. Für das Schneidklemmsystem QPD sind neben den Wanddurchführungen für Gerätegehäuse auch Leitungsverbinder sowie T- und H-Verteiler erhältlich. Dabei wird mit drei Baugrößen ein Leiterquerschnittsbereich von 0,5 bis 6mm² abgedeckt. In punkto Leistung ermöglich die 6mm²-Variante eine Stromtragfähigkeit von 40A und eine Nennspannung von 690V.

Leiteranschluss kann so einfach sein

Vereinfacht wird der Anschluss durch die Quickon-Schnellanschlusstechnik. Sie basiert auf der IDC(insulation displacement connection)-Schneidklemmtechnik und ist für Anwendungen konzipiert, bei denen Rundleitungen rationell vor Ort angeschlossen werden sollen. Die Verbindung ist jederzeit wieder lösbar, und die Komponenten sind mehrfach verwendbar. Bei diesem Anschlusssystem wird eine mehrpolige Leitung mit wenigen Handgriffen angeschlossen. Die Schnellanschlusstechnik stellt beim Festdrehen den Kontakt und die Zugentlastung automatisch her. Die einfache Handhabung des Quickon-Schnellanschlusses ist der Grund dafür, dass die Anschlusszeit um bis zu 80% verkürzt wird. Die Baureihe QPD bietet alle wesentlichen Komponenten für die Energieverteilung – und eignet sich besonders für Applikationen mit eingeschränktem Installationsraum. Das Programm umfasst:

  • • Wanddurchführungen: Die Wanddurchführungen sind von außen anschließbare Kabelverschraubungen -durch ihren Einsatz müssen Geräte zum Anschluss der Leitungen nicht mehr geöffnet werden. Somit wird die spezifische Schutzklasse sichergestellt.
  • • Leitungsverbinder: Zur Leitungsverlängerung oder Reparatur bietet sich der Leitungsverbinder an. In Kombination mit dem Steckverbinder kann der Leitungsverbinder als flexible Kupplungsverbindung genutzt werden.
  • • Steckverbinder: Für einen schnellen Geräteaustausch – z.B. im Servicefall – ist der Steckverbinder mit voreilendem PE-Kontakt besonders geeignet. Er ist zudem gegen Fehlstecken kodiert.
  • • T-Verteiler: Mithilfe des kompakten T-Verteilers kann auf einfache Art und Weise eine Stichleitung für Verbraucher installiert werden.
  • • H-Verteiler: Der H-Verteiler fungiert als kompakter, robuster und schnell anzuschließender Klemmenkasten. Die vier Anschlüsse sind parallel miteinander verbunden und ermöglichen so zusätzlich die Verwendung als Sternverteiler.

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