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Stadt Wien: IP-Videoüberwachung für komplexe Wohnungsanlagen

Die Problematik rund um Vandalismus, Sachbeschädigungen und Diebstähle in Wohnhausanlagen nimmt immer mehr zu. Fahrräder werden gestohlen, Kellerabteile aufgebrochen, Hauswände verunreinigt oder im schlimmsten Fall wird sogar eingebrochen. Mit dem Projekt ‚Sicheres Wien‘ folgt die Stadt Wien – Wiener Wohnen dem Wunsch der Hausbewohner nach mehr Sicherheit in den Gemeindebauten. Videoüberwachungslösungen fördern ein friedliches und vor allem sicheres Wohnen in Gebäudekomplexen. Doch es stellt sich die Frage, wie die sensiblen Persönlichkeitsrechte der Bewohner gewährleistet bleiben können? Die IP-Videoüberwachungssoftware Observer von Netavis bietet interessante Lösungen.
Mit 220.000 Gemeindewohnungen, 6.000 Lokalen und 47.000 Garagen- und Abstellplätzen ist die Stadt Wien die mit Abstand größte Vermieterin Wiens. Wiener Wohnen verwaltet, saniert und bewirtschaftet diese Immobilien und schafft so für rund 500.000 BewohnerInnen leistbaren Wohnraum. Leider hat der Vandalismus in Wohnhausanlagen in den letzten Jahren stark zugenommen. Diebstahl sowie die illegale Sperrmüllentsorgung stehen nahezu auf der Tagesordnung. Mit wirksamen Maßnahmen möchte Wiener Wohnen Sachbeschädigungen verhindern, Sanierungskosten sparen und das Sicherheitsgefühl der BewohnerInnen steigern.

Erfolgreiche Partnerschaft

Im Zuge der Projektentwicklung entstand die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen Netavis, das bereits zahlreiche erfolgreiche Installationen in den Bereichen Handel, Banken, öffentlicher Sektor, Gesundheitswesen und Industrie zu verzeichnen hat und als Pionier für serverbasierte IP-Videoüberwachung gilt. Neben der erforderlichen Expertise überzeugte Netavis mit der einzigartigen Architektur der Observer-Produktfamilie. „Für Netavis ist es eine große Ehre als Technologiepartner der Stadt Wien – Wiener Wohnen bei diesem großen Projekt an Bord zu sein. Es freut uns besonders mit unseren Softwarelösungen wirksam für mehr Sicherheit und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu sorgen“, erklärt Wolfgang Baumgartner, CEO der Netavis Software GmbH.

Videoüberwachung an neuralgischen Punkten

In allen betroffenen Gebäudekomplexen wurde genauestens ermittelt, welche Örtlichkeiten im Detail überwacht werden sollen. Daraus ergab sich ein Bedarf von rund 2.880 IP-Kameras in 23 Wohnhausanlagen. Vor allem in den neuralgischen Bereichen wie Müllräumen, Garagen und Aufzügen wurden Videoüberwachungssysteme installiert. Um die Privatsphäre der HausbewohnerInnen zu bewahren, werden Wohnungseingänge sowie Haustore nicht überwacht.

Compliant, leistungsstark und anpassbar

Die Steuerung der großen und komplexen Installation übernimmt die robuste und skalierbare Videoüberwachungssoftware Netavis Observer 4 Enterprise Edition. Sie zeichnet sich vor allem durch hohe Compliance, hohe Performance und große Anpassbarkeit an Kundenanforderungen aus. Sie fügt sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur des Security Command Centers ein und unterstützt alle wesentlichen Industriestandards. Durch verschiedene intelligente Funktionalitäten nützt sie Hardware rund 30% besser als vergleichbare Software und bietet durch unlimitierte und unkomplizierte Erweiterungsmöglichkeiten eine zukunftssichere Plattform. Das nahtlos in die Videoüberwachungsplattform integrierte Videoanalysemodul iCAT bietet wichtige Funktionen, wie automatische Kamera-Sabotage-Erkennung, Objekt- und Bewegungserkennung.

Dual-Stream Videoanalyse

Als Beispiel für intelligente Hardwarenutzung durch innovative Lösungen sei die Funktionalität der Dual-Stream Videoanalyse hier näher beschrieben. Durch dieses Feature wird ein hochauflösender Videostream zur Speicherung archiviert, während gleichzeitig ein zweiter Videostream mit einer geringeren Auflösung der Echtzeit-Datenanalyse durch Netavis Observer iCAT dient. Der Schadensaufklärung durch Archivvideomaterial steht dadurch die höchste Bildqualität zur Verfügung, zusätzlich schont die Echtzeit-Überwachung intelligent Serverrechenleistung. So können mehrere tausend Kameras mit relativ wenigen Servern verlässlich ausgewertet werden. Vor allem bei Großprojekten spart diese Maßnahme allein bereits enorme Hardwarekosten ein.

Zukunftssichere Technologie

Alle Kameras in den Wiener Wohnhausanlagen sind mittels WAN (Wide Area Network) mit Servern in einem externen Rechenzentrum verbunden. Dieses bietet Wiener Wohnen den Komfort ausgelagerter Hardwarewartung bei gleichzeitig wichtiger Ausfallssicherheit. Eigene Serverräume in den Wohnhausanlagen sind damit nicht notwendig. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sind dennoch gewährleistet, da die betreffenden Server im Rechenzentrum ausschließlich dem Wiener Wohnen Projekt gewidmet sind. Trotz der Größe und Komplexität der Installation ist die geplante Erweiterung um mehr als 2.000 zusätzliche Kameras überraschend unkompliziert. Die peer-to-peer-Architektur erlaubt es, pro 80 neuen Kameras einfach einen zusätzlichen Server im Rechenzentrum zu installieren. Die bereits laufenden kundenspezifischen Voreinstellungen werden automatisch von der Software übernommen. Unter Technikern bekannte Bonmots wie ‚Never change a running system!‘ sind damit von IP-basierter Videomanagementtechnologie überholt. Auch ein Software Upgrade kann innerhalb von Minuten durchgeführt werden, was angesichts der Größe und Komplexität des Systems unglaublich klingen mag. Die Installation von Wiener Wohnen ist so für die Zukunft gerüstet.

Mobile Objektbetreuung

Die Softwarelösung von Netavis bietet auch die Möglichkeit der Live-Überwachung mittels eines Mobile Clients, einer Client-Applikation zur Live-Beobachtung durch Smartphone oder Tablet-PC. Hausbesorger oder Ordnungsberater der videogesicherten Wohnhausanlagen wurden von Wiener Wohnen mit Apple iPads ausgestattet. Sie werden durch Nevatis iCAT Videoanalysemeldungen in Echtzeit auf unerlaubte Aktionen, wie z.B. Sperrmüllablagerungen aufmerksam gemacht, selbst wenn sie sich ursprünglich gar nicht im betreffenden Teil des Gebäudekomplexes befinden. Dadurch kann bei Bedarf rasch eingegriffen und die Situation in den meisten Fällen sofort geklärt werden.

Datenschutz & Persönlichkeitsrechte gewahrt

Sämtliche Aufnahmen der einzelnen Kameras werden in einem externen, hochabgesicherten Datenspeicher, Security Command Center, gesichert. Dabei werden sowohl die Kamera-Server-Verbindungen als auch die Server-Client-Verbindungen verschlüsselt. Zugriff auf das ebenfalls verschlüsselte Archiv ist nur durch das 4-Augen-Prinzip möglich. Im Schadensfall werden die Daten an Wiener Wohnen übermittelt und das hochauflösende Videomaterial bei Bedarf der Polizei zur weiteren Auswertung zur Verfügung gestellt. Kommt es zu keiner Schadensmeldung, wird das Videomaterial entsprechend den Auflagen der Datenschutzkommission nach 72 Stunden überschrieben und somit automatisch gelöscht. Die BewohnerInnen werden daher gebeten, Schadensmeldungen so rasch wie möglich einer Hotline zu melden.

Generalpräventive Wirkung

Schon während des Probebetriebs, der im Jahr 2010 startete, gab es erfreuliche Erfolge zu verzeichnen. Sachbeschädigungsfälle gingen um 50% zurück und damit verbundene Sanierungskosten reduzierten sich sogar um 70%. Auch die BewohnerInnen der betroffenen Wohnhausanlagen fühlen sich in der Obhut der Videoüberwachungssysteme wohl. Die Stadt Wien und Wiener Wohnen zeigen sich mit der bisherigen Bilanz sehr glücklich und möchten das Projekt ‚Sicheres Wien‘ auf 15 weitere Wohnhausanlagen ausweiten. „Mit der Videoüberwachung ist es gelungen Sachbeschädigungen, Diebstähle und damit verbundene Kosten sowie Ärger für die Mieterinnen und Mieter deutlich zu reduzieren“, resümiert Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat Stadt Wien, zufrieden.

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