Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kunstbeleuchtung

St. Petersburg: Noch schöner bei Nacht

St. Petersburg gehört zu den architektonisch schönsten und historisch am besten erhaltenen Städten Russlands. Im Rahmen des 12. Internationalen Wirtschaftsforums vom 6. bis 8. Juni 2008 wurde in St. Petersburg der Startschuss für zwei weitere Highlights gegeben: Die Dreifaltigkeitsbrücke und der Fernsehturm wurden mit insgesamt 9.500 Blitzleuchten der Firma Pfannenberg ausgestattet und illuminiert.

Am 6. Juni erstrahlten dann die zwei Bauwerke zum ersten Mal in vollem Glanz. Bei der Kunstbeleuchtung in St. Petersburg handelte es sich um ein ähnliches Projekt wie bei der Illumination des Eiffelturms im Jahr 2003: Anlässlich des Musikfestes ‚Fête de la Musique‘ wurde das Pariser Wahrzeichen damals mit Blitzlichtern der Firma Pfannenberg spektakulär in Szene gesetzt.

Für die Kunstbeleuchtung des Fernsehturms und der Dreifaltigkeitsbrücke lieferte das Unternehmen Blitzleuchten vom Typ Quadro R-ST. Die Quadro R-ST hat eine hohe Schlagfestigkeit (IK08), eine hohe Schutzklasse (IP66) und ein UV-beständiges Gehäuse. Somit sind die Blitzleuchten für den Betrieb bei extremen Witterungs- und Umgebungsbedingungen geeignet. Darüber hinaus erzeugte eine Leuchte mit 10J Blitzenergie 118 Candela Lichtstärke und, ausgestattet mit einem internen Zufallsgenerator, auch einen einzigartigen Funkeleffekt. Speziell für diesen Auftrag hatte man die Farbe des Blitzleuchtengehäuses auf die Farben des Fernsehturms und der Brücke abgestimmt. Damit sie auch in Russland problemlos eingesetzt werden konnte, besitzt die Leuchte außerdem die russische Gost-Zulassung. Andreas Pfannenberg, Geschäftsführer des Hamburger Familienunternehmens, sah sich durch den erneuten Illumina­tionsauftrag in seiner Unternehmenspolitik bestätigt: “Ausschlaggebend bei der Entscheidung für Pfannenberg war die Qualität der Produkte. Denn die Blitzleuchten haben eine geringe Fehlerquote von nur 0,03% und interne Untersuchungen haben eine Lebensdauer von mehr als 25Mio. Blitzen bescheinigt. So ist es uns möglich, den Kunden mehrere Jahre sicheren Betrieb zu ermöglichen. Schon beim Einsatz am Pariser Eiffelturm hat sich die Quadro R-ST als zuverlässig erwiesen. Dort haben wir insgesamt 20.000 Blitzleuchten montiert. Wir sind stolz darauf, dass ein Pfannenberg-Produkt nun auch in St. Petersburg für funkelnde Sehenswürdigkeiten sorgt.“

Die Brücke als Kunstwerk

Die illuminierte Brücke – in der Landessprache ‚Troitskij Most‘ – ist 582m lang, rund 24m breit und führt über den Fluss Neva. Die Strahlkonstruktion hatte ursprünglich neun Felder, ein Teil der Brücke kann für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Die Brücke wurde geschmückt mit Grauguss-Gittern, Granit-Pylonen mit Laternen und Laternen in modernem Stil sowie mit künstlerischen Obelisken. Um die gesamte Struktur der Brücke legen sich Bö­gen, die das vom Jugendstil beeinflusste Dekor des mächtigen Bauwerks unterstützen. Das genietete Stahlgerüst wurde in Abständen von 80cm mit den Blitzleuchten ausgestattet.

Der ebenfalls ab Juni illuminierte Sendeturm des St. Petersburger Rundfunk- und Fernsehsendezentrums war der erste Fernsehturm der Sowjetunion und ist für die Öffentlichkeit zugänglich, denn das 50.000W starke und 310m hohe Gebäude bietet einen hervorragenden Ausblick über die Stadt und ihre Umgebung. Der aus Stahl und Gittern bestehende Fernsehturm erinnert stark an den Eiffelturm und verfügt über eine Aussichtsplattform in 191m Höhe sowie ein Café bzw. eine Bar. Die Errichtung des Turms wurde von einem gänzlich aus Frauen bestehenden Team überwacht. Planung und Konzept der Kunstbeleuchtung stammten vom Kunstdesigner und Lichtarchitekten Willem Brouwer. Das zuständige Installations- und Elektrounternehmen ist die St. Petersburger Firma Lensvet. Das gesamte Projekt stand unter der Führung und Aufsicht der Stadtverwaltung, und auch die Bürgermeisterin (Gouverneurin von St. Petersburg), Valentina Matvienko, war stark darin eingebunden.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit dem LCN-SHD für den Local Control Bus (LCN) realisiert das Unternehmen Issendorf eine komplette Raum- und Lichtsteuerung mit Dali-Leuchten über nur ein Busmodul. Das LCN-SHD betreibt bis zu 40 Dali-Betriebsgeräte in vier Gruppen mit der gegenüber Dali erweiterten LCN-Funktionalität wie Zeitgebern, Rampen und 100 Lichtszenen pro Ausgang.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe erweitert ihre Produktionsanlagen für die Herstellung von LED-Industrieprodukten und errichtet im Wirtschaftspark Sandkrug/Niedersachsen einen zusätzlichen Produktionsstandort. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Deutsche Lichtmiete Gründer und CEO Alexander Hahn, Prokurist Christian Effenberger, Architekt Martin Schmied, Bauunternehmer Dirk Hillmer und Bürgermeister Dr. Christian Pundt den offiziellen Baubeginn für das Bauprojekt eingeläutet.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Die kostenfreie Lichtplanungs-App DiaLux Mobile steht jetzt zum Download im App Store und im Google Play Store bereit. Mit der App können auf einem Smartphone oder Tablet direkt vor Ort mit realen Produkten Licht im Innenraum geplant werden.
‣ weiterlesen

Die Tridonic Jennersdorf, eine Tochtergesellschaft von Tridonic, Dornbirn und damit Teil des Lichtkonzerns Zumtobel Group, hat eine Klage gegen die in Deutschland ansässige Firma Ingram Micro Distribution eingereicht. Bei der am Landgericht München I eingereichten Klage geht es um den Vertrieb von Smartphones des Herstellers HTC aus Taiwan.
‣ weiterlesen

Anzeige

Atmosphäre mit Licht schaffen – diese Aufgabe wird nicht nur in öffentlichen Gebäuden, Lokalitäten und Fabrikhallen zunehmend wichtig, sondern nimmt auch einen großen Stellenwert im Bereich der privaten Gebäudeautomation ein. Mit Licht wird ein Raum so nunmehr nicht einfach nur erhellt, sondern ein Gefühl übermittelt, das sich auf Gäste und Besucher in bestimmte Weise auswirken soll. Genau für so ein Beleuchtungsgefüge hat Dresden Elektronik das Phoscon Ambiance Kit entwickelt. ‣ weiterlesen

In der Bamberger Altstadt haben Peck.Daam Architekten die Maria-Ward-Schulen, ein Gymnasium und eine Realschule für insgesamt 1.200 Schülerinnen, erweitert. Für den Neubau hatte das Erzbistum Bamberg 2011 einen Wettbewerb ausgelobt. Die Auseinandersetzung mit dem historischen Baubestand – die Bamberger Altstadt ist als Weltkulturerbe klassifiziert – hatte dabei oberste Priorität. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige