Solarvergütung sinkt um 15% auf Niveau von Haushaltsstrompreis

Dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zufolge wird die Förderung für neue Solarstromanlagen zum Jahreswechsel um 15% sinken. Das teilte der Verband auf Basis der aktuellen Photovoltaik-Marktzahlen der Bundesnetzagentur mit. Demnach wird die auf dem Hausdach erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kleiner Solarstromanlagen mit 24,43ct vergütet (aktuell 28,74ct/kWh). Bereits 2012 wird laut BSW-Solar Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen. Für Verbraucher lohnt sich der Einstieg in die Solarstrom-Produktion weiterhin, zeigt sich der BSW-Solar zuversichtlich. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen. Seit 2007 konnten die Preise halbiert werden. Zugleich steige die erzeugte Solarstrommenge an: Von 2009 bis 2011 hat sich die Solarstrom-Menge laut Verband verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 habe Solarstrom mit einem Anteil von 3,5% am Brutto-Stromverbrauch erstmals die Wasserkraft überholt. Bis 2020 wird nach Erwartungen des Verbands der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10% steigen.

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