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Solarthermischer Strom wird wettbewerbsfähig

Eine aktuelle Studie der Management-Beratung A.T. Kearney und dem europäischen Fachverband für Solarthermie Estela (European Solar Thermal Electricity Association) hat ergeben, dass Solarthermischer Strom (Solar Thermal Electricity, kurz: STE) wettbewerbsfähig wird. Entwickelt sich die Industrie wie in der Studie errechnet, wird die weltweite STE-Kapazität bis 2015 auf 12GW, bis 2020 auf 30GW und bis 2025 schließlich auf 60 bis 100GW anwachsen. Gleichzeitig sei damit zu rechnen, dass die Investitionskosten eines Kraftwerks um 20% zurückgehen. Durch Skaleneffekte aufgrund größer werdender Kraftwerke werden diese weiter abnehmen und Kosteneinsparungen bei der Erzeugung von STE-Strom nach sich ziehen. Dr. Martin Sonnenschein, Zentraleuropachef von A.T. Kearney, erläuterte: „In Gebieten mit hoher Sonneneinstrahlung wie etwa in Nahost und Nordafrika ist eine zusätzliche Senkung der Stromerzeugungskosten um maximal weitere 25% möglich. In Summe sind durch diese Verbesserungen bei den Erzeugungskosten Stromtarife von 10 bis 12ct/kWh STE-Strom möglich.“ Zu den Wachstumstreibern der Solarthermie gehören laut der Studie eine zunehmende Nachfrage nach erneuerbaren Energien sowie diverse Alleinstellungsmerkmale der Technologie. Wichtig seien die Schaffung von STE-freundlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Regelung von Einspeisetarifen. Zudem müsse langfristig ein Gleichstrom-Hochspannungsnetz zum Einsatz kommen.

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