Anzeige
Anzeige

Fenster und Komponenten im Dialog

‚Smart‘ und sicher lüften in der KNX-Umgebung

Energieeffizientes Lüften, ein gesundes Raumklima und die Überwachung der Fensterzustände sind zentrale Anforderungen in großen Objekten. In der Gebäudeautomation erfüllen sie vernetzte Lösungen. Eine klimaaktive Fassade entsteht durch das intelligente Zusammenspiel von Fensterantrieben und Sensoren, die die äußeren Umwelteinflüsse und das Raumklima erfassen.

 (Bild: Geze GmbH)

(Bild: Geze GmbH)

Über das Schnittstellenmodul IQ Box KNX von Geze in den Kommunikationsstandard KNX integriert, lassen sich Fenster intelligent bedienen und überwachen. Mit Slimchain und Powerchain liefert das Unternehmen ebenfalls die passenden Kettenantriebe. Zur kontrollierten natürlichen Lüftung können intelligente Antriebe der IQ Windowdrive-Reihe als direkte Busteilnehmer in KNX-Gebäudesysteme integriert werden. Fensterzustände (z.B. offen/geschlossen) werden dann in einer zentralen Visualisierung angezeigt, von dort gesteuert und kontrolliert. Die so automatisierten Fenster ermöglichen die direkte Kommunikation mit weiteren Komponenten im KNX-Gebäudesystem, wie z.B. KNX-Tastern und -Sensoren: So lassen sich alle Fenster in einem Gebäude zentral auf Knopfdruck verschließen.

Energieeinsparpotentiale und zusätzliche Sicherheit

Melden eine KNX-Wetterstation oder ein KNX-Luftqualitätssensor Niederschlag, Wind, eine zu hohe CO2-Konzentration oder Temperatur-Abweichung, so erhalten die Fensterantriebe über die IQ Box KNX das Signal zum Schließen bzw. Öffnen. Durch die exakte Ansteuerung der Fensterantriebe ermöglicht das Modul Energieeinsparpotenziale und bietet zusätzliche Sicherheit: Im Gegensatz zu einfachen Schaltaktoren greift es auf die Intelligenz der Fensterantriebe zu und meldet nach der Ausführung eines Befehls den Fensterzustand an das KNX-Gebäudesystem oder die Gebäudeleittechnik zurück. Ebenso werden über die Box weitergehende Fensterinformationen zur Verfügung gestellt, z.B. die genaue Öffnungsweite, eventuelle Störungen oder die Anzahl der Öffnungs- und Schließzyklen als Predictive Maintenance.

Antriebe für intelligente Fenster im KNX-Gebäudesystem

IQ Box KNX (Bild: Geze GmbH)

IQ Box KNX (Bild: Geze GmbH)

Für ein optimales energieeffizientes Raumklima durch die kontrollierte natürliche Lüftung lassen sich die Fensterantriebe aus der IQ Windowdrive-Reihe über das neue Schnittstellenmodul an den KNX-Gebäudebus anbinden. Weitere Komponenten, z.B. die Heizung oder die Klimaanlage, können über KNX-Aktoren ebenfalls integriert werden. Luftqualitätssensoren und Wetterstationen liefern die Informationen zur Raumluftqualität und den äußeren Umweltbedingungen und sorgen dafür, dass dicke Luft erst gar nicht entsteht.

Passende Kettenantriebe für die Gebäudeautomation

Die Kettenantriebe Slimchain und Powerchain sind flexibel einsetzbar. Der Slimchain ist der schmale Allrounder. Er kann sehr einfach auch zur Automatisierung von Parallel-Ausstellfenstern eingesetzt werden und unterstützt einen effizienten Luftaustausch bei einer stets einheitlichen Fassadenoptik. Der Powerchain ist das Kraftpaket für große und schwere Fassadenfenster, Dachfenster und Lichtkuppeln. Die Antriebe unterscheiden zwischen Alarm (RWA)- und Lüftungsmodus, das heißt einer schnellen und maximalen bzw. langsamen, begrenzten und fast geräuschlosen Öffnung. Der einstellbare Antriebshub und die individuell anpassbare Öffnungsgeschwindigkeit ermöglichen den Einsatz an RWA- und Lüftungsfenstern verschiedener Größen und Öffnungsanforderungen. Tritt der RWA-Fall ein, so erreichen die Antriebe sehr große Öffnungsweiten in weniger als 60 Sekunden. Die integrierte, intelligente Steuerung macht die Antriebe einfach kombinierbar. Die Steuerung sorgt für das folgerichtige und sichere Öffnen und Schließen der Fenster sowie die Synchronisation von bis zu drei Antrieben.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die durchschnittliche Lebenserwartung von 79 Jahren bei Männern und 84 Jahren bei Frauen wird in Zukunft weiter steigen. Analog dazu spielt Active - oder auch Ambient - Assisted Living, kurz AAL, eine immer größere Rolle. Dahinter verbergen sich digitale und automatisch gesteuerte alltagstaugliche Assistenzsysteme, die zum Ziel haben, Menschen bis ins hohe Alter oder bei Krankheit ein langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Sonepar arbeitet an relevanten Systemlösungen und demonstriert Fachhandwerkern aktuelle Ergebnisse im unternehmenseigenen InnovationLab.‣ weiterlesen

Plötzlich blind. Vom einen auf den anderen Tag. Keine Orientierung mehr in den eigenen vier Wänden. Was sich wie eine Horrorgeschichte anhört, wurde für Frank R. plötzlich Realität. Durch eine Krankheit verlor der leitende Bankangestellte vor vier Jahren seine Sehkraft. Um die notwendige Erleichterung und Hilfe im (Wohn-)Alltag zu bekommen, hat er sich nach Recherchen dafür entschieden, sein Zuhause zu einem Smart Home umzurüsten. Das Konzept dahinter heißt Ambient Assisted Living (AAL). Seine Wahl fiel dabei auf das System von Digitalstrom.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Wetterstation für das KNX-Gebäudebussystem erfasst mit Temperatur, Helligkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Luftfeuchtigkeit und -druck alle für die Gebäudesteuerung relevanten Wetterdaten. Besonders Temperatur (Frostgefahr), Niederschlag (Nässe) und Wind sind für den Schutz von Beschattungen und Einrichtung elementar. Die entsprechenden Alarmfunktionen lassen sich direkt in der KNX-Applikation des Suntracer KNX Pro konfigurieren, damit Beschattungen rechtzeitig eingefahren und Fenster geschlossen werden.‣ weiterlesen

Aufgrund der zunehmenden Vernetzung nimmt die Bedeutung der Funktechnologie kontinuierlich zu. So wuchs die Funktechnologie 2018 gegenüber zum Vorjahr um 32 Prozent. Dieses Kommunikationsmedium reicht von der kabellosen Datenübermittlung über lange Distanzen mittels LTE und zukünftiger 5G-Technologie, bis hin zu kurzen Distanzen über Meshnetzwerke. Nahezu jede smarte Anwendung profitiert von der Funktechnologie, die kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert wird. Anhand des Energy Harvesting Switch (EHS) von ZF lassen sich Vor- und Nachteile der verschiedenen Protokolle verdeutlichen.‣ weiterlesen

In Mannheim hat ein Paar sein Eigenheim komplett umgebaut - altersgerecht und zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Bauherrn. Dessen Aktionsradius wird mehr und mehr eingeschränkt durch Parkinson. Mit Hilfe moderner Technik kann er jetzt so lange und mit so wenig Unterstützung wie möglich im eigenen Zuhause leben. Basis ist die Vernetzung aller technischen Komponenten im Haus über ein KNX-System mit einem leistungsstarken Gira FacilityServer im Hintergrund. Bedient wird die gesamte Haus- und Medientechnik über eine Fernbedienung oder das iPad.‣ weiterlesen

Das Zauberwort Digitalisierung ist in aller Munde und auch in unserem Alltag merken wir die zunehmende Geschwindigkeit, mit der wir Informationen austauschen und verarbeiten. In kürzester Zeit haben wir mit einem Smartphone Informationen weitergegeben oder benötigte Artikel für ein Projekt nachgeordert. Vielleicht bestellt in ein paar Jahren eine KI die benötigten Bauteile anhand des Gebäudeplans automatisch. Dies und vieles mehr könnte bald möglich sein. Klar ist, dass wir uns in Zukunft auch in der Planung von modernen Gebäuden auf neue, digitale Werkzeuge und Prozesse einstellen müssen. Ein gutes Beispiel ist der BIM-Prozess.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige