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Smart Office – Gebäudeautomation unlimited

Erinnern Sie sich? Das waren noch Zeiten, als das Telefon telefonierte, die Heizung heizte und der PC auf dem Schreibtisch das Tor zum Internet war. Lange her ist das noch nicht, aber die Welt hat sich rasch verändert. In einem modernen Bürogebäude kommunizieren intelligente Systeme mit schlauen Dingen – vorausgesetzt, sie sind miteinander vernetzt. Genau dafür bietet die westfälische Innovationsschmiede Microsens ihre Smart-Office-Gebäudeautomation an. Diese Lösung für das digitale Gebäude basiert auf dem Standard-IP-Protokoll, ist modular ausbaubar und sicher.
Telefonie, IT, Heizungssteuerung, Beleuchtung und Beschattung, Fahrstuhlsteuerung – ein modernes Bürogebäude mit klassischer Gebäudeausrüstung ist mit vielen unterschiedlichen Netzen ausgestattet. Jedes für sich genügt in der Regel genau den Anforderungen, für die es konzipiert wurde. Das klingt zunächst vernünftig, wird aber gerade in Zeiten rasanter technischer Entwicklungen immer mehr zur Herausforderung. Vernetzte Aufgaben im intelligenten Gebäude verlangen eine Konvergenz der Systeme: Doch Übergänge zwischen den unterschiedlichen, oft individuell ausgestalteten Netzarten zu schaffen, ist aufwändig und teuer – wenn solche Netzkoppelungen überhaupt machbar sind. Ist Konvergenz nicht herstellbar, muss in neue Infrastrukturen investiert werden – oder man lebt weiter mit dem, was man hat. Unbefriedigend ist beides. Erst mit der Einführung des IP-Protokolls für Systeme und Anlagen der Gebäudetechnik hat sich zu diesen eher unwirtschaftlichen Szenarien eine Alternative aufgetan: die IP-basierte Gebäudeautomation. Hierbei wird im IT-Netzwerk jedem Ding eine eigene IP-Adresse zugewiesen – und damit die Basis für das Internet der Dinge im Gebäude geschaffen. Haustechnik goes IT.

Infrastruktur per Update

Genau an dieser Stelle setzt Microsens an. Das Unternehmen ist in der Industrie und bei Gebäudeausrüstern für seine äußerst soliden Switches bekannt, die in Industrieanlagen, auf Flughäfen und eben auch in Bürogebäuden unter zum Teil härtesten Bedingungen ausfallsicher ihren Dienst tun. Anfangs vor allem als hochleistungsfähige Datenverteiler genutzt, haben sie – durch zunehmend mehr Rechenleistung auf kleinstem Raum – auch intelligente Funktionen übernommen. Auf der Basis intelligenter, dezentraler Switches kann jedes Element der Gebäudetechnik in einem Netzwerk angesprochen werden und mit Hilfe von sogenannten MicroApps – das sind auf den Switches laufende Steuerprogramme – auch interagieren. Dadurch können Zustände erfasst, ausgewertet, gesteuert und geregelt werden. Ob Daten, Telefonie oder Beleuchtung, Audiostreaming oder Haustechnik – alles was eine IP-Adresse hat, ist im IT-Netzwerk ansteuerbar. Aus diesem Zusammenspiel entsteht ein dezentrales Konzept mit schier unbegrenzten Möglichkeiten und nach oben offenen Wachstumspotenzialen: ‚Smart Office – unlimited‘.

Eins für alle

Das Smarte am Konzept der MicroApps auf den Switches: Was auch immer programmierbar ist, wird realisierbar. Inzwischen hat Microsens für das Smart Office Konzept verschiedene Standard-Apps entwickelt, denn in jeder Büroumgebung gibt es einheitliche Anforderungen wie z. B. Lichtsteuerung oder Temperaturregelung. Auch bestehende Anlagen und Systeme lassen sich einfach in eine IP-basierte Umgebung integrieren – ein sogenanntes Automation Gateway übernimmt die Einbindung per Datennetz oder Funk. Veränderungen und Ergänzungen können im dezentral organisierten IP-basierten Netzwerk sehr einfach vorgenommen werden. Ebenso kann der Auf- und Ausbau modular erfolgen und technisch einfach mit Datenkabeln umgesetzt werden. Die Lösung ist dadurch flexibel und skalierbar: Ein Unternehmen kann sich ganz nach Bedarf – Raum für Raum – für das Smart Office Konzept entscheiden. Damit ist Smart Office auch für mittelständische Unternehmen eine echte Option.

Microsens Smart Engine übernimmt die Energieversorgung der Leuchten über Standard-Datenkabel. (Bild: ©TommL/Istockphoto.com)

Sicher ist sicher

Datenschutz und Datensicherheit sind für Unternehmen heute ein riesiges Thema geworden. Auch und gerade deshalb ist man bei Microsens so überzeugt von der IP-basierten Lösung. Für kein anderes Netzwerk gibt es so erprobte und zuverlässige Sicherheitsstandards. Nur autorisierte Nutzer haben Zugriff auf die Gebäudeautomation, hierbei können abgestufte Rechte vom Gast bis zum Facility Manager vergeben werden. Jeder Raum bildet für sich eine autonome Einheit. So wird sichergestellt, dass im Falle einer Störung immer nur kleine Einheiten ausfallen und das Unternehmen arbeitsfähig bleibt. Dort, wo Ausfälle kritisch sind, kann mit Redundanzen gearbeitet werden. Die Lösungsmöglichkeiten sind vielfältig und richten sich nach den tatsächlichen Erfordernissen. Sicherheit im Unternehmen hat viele Facetten. Die Beleuchtung von Fluchtwegen und die Entriegelung von Türen sind mit Hilfe von MicroApps einfach programmierbar. Aber auch Diebstahlschutz und Zutrittskontrollen können individuell ausgestaltet und mit besonderen Sicherheitsfeatures versehen werden. Nutzer haben sehr viele Möglichkeiten, aber kaum Beschränkungen.

Ein Paradigmenwechsel

Was denkbar ist, wird machbar! Der Geist des Internets der Dinge ist aus der Flasche gelassen und seither beginnen wir zu ahnen, was ein intelligentes Gebäude eigentlich alles können kann. Wenn schon beim Einchecken im Parkhaus der Fahrstuhl bereitsteht und das richtige Stockwerk kennt, wenn Beleuchtung und Heizung individuell eingestellt sind, sobald man den Arbeitsplatz erreicht, wenn der Besprechungsraum klimatisiert wird, sobald der Kalender eine Besprechung anzeigt, wenn Gänge, die nicht genutzt werden, dunkel bleiben, wenn Geräte, die einsam stehen, diebstahlgesichert sind. Dann wird aus Technik Nutzen. Und aus Glasfasern, Platinen und Speicherchips werden Energie sparen und Zeit für das Wichtige haben. Unternehmen können sich auf dieser Basis Gedanken über das machen, was ihnen nützt, was ihnen Ressourcen spart oder Produktivität und Sicherheit steigert. Die technische Umsetzung kann Smart Office.


Autor | Dipl.-Ing. Hannes Bauer, Technischer Leiter, Microsens GmbH & Co. KG, Euromicron Group,
www.microsens.de

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