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Smart Metering – Der Zählerschrank als Mess- und Kommunikationszentrale

Der Energieverbrauch lässt sich durch die Einführung von intelligenter, so genannter Smart Meter-Technik reduzieren. Auf der Hannover Messe 2009 stellt Striebel & John elektronische Haushaltszähler vor, die es in Verbindung mit einem Daten-Gateway den Kunden ermöglichen, ihren Energieverbrauch darzustellen. Im ‚Haus der Zukunft‘ wird der Zähler zur Visualisierung des Energieverbrauchs mit einem Display gekoppelt. Mit leicht verständlichen grafischen Darstellungen lassen sich dann Verbrauchswerte einfach ablesen und zeitnah optimieren. Auch die Umsetzung von Energiespartipps, wie beispielsweise die Anschaffung eines energieeffizienten Kühlschranks, wird sofort sichtbar.

Im Zuge der Klimaschutzdiskussion hat die Bundesregierung beschlossen, intelligente Zähler auch in Deutschland ab dem Jahr 2010 verpflichtend einzuführen. Mit der Einführung des elektronischen Haushaltszählers (eHZ) und der integrierten eHZ-Befestigungs- und Kontaktiereinrichtung (BKE-I) verfügt Striebel & John über Lösungen für die Zähler- und Verteilertechnik. Neue Zähleranlagen können aufgrund dieser Zählertechnologie kompakter gebaut werden. Aber auch bestehende Zähleranlagen sind durch einen Adapter (BKE-A) für den eHZ nachrüstbar. Der eHZ lässt sich einfach montieren und setzt einen neuen richtungweisenden Standard für Haushaltszähler. Er ist die Basis für Smart Metering und ermöglicht sowohl die effiziente Nutzung von Energie als auch Einsparungen im liberalisierten Energiemarkt. In Verbindung mit einem Daten-Gateway ergibt sich eine komplette Smart Metering-Lösung, die auch das Auslesen und die Visualisierung der Verbrauchsdaten anderer Sparten (Wasser, Gas, Wärme) erlaubt. Das Daten-Gateway sammelt die Messdaten aller Sparten und kann sie zum Versorger weiterleiten. Dafür erforderliche Zusatzgeräte werden ebenfalls im Zählerschrank angeordnet. Mit dem eHZ entfällt das Ablesen der Zählerstände vor Ort und der gesamte Energieverbrauch des Hauses kann transparent dargestellt werden. Die zeitnahe Abrechnung der Energieversorger durch Fernauslesung des elektronischen Haushaltszählers ermöglicht es dem Verbraucher, seinen Energiebedarf früher zu beeinflussen. Durch detaillierte Stromrechnungen können auch eventuelle Schäden am Leitungsnetz oder versteckte ‚Stromfresser‘ entdeckt werden. Künftig wird es für den Verbraucher auch möglich sein, sowohl den Energieversorger, als auch die Dienstleister für die Verbrauchsdatenerfassung und voraussichtlich auch für die Abrechnung frei zu kombinieren. Durch eine Smart-Meter-Lösung können Stromabschaltungen bei Kundenabmeldungen ferngesteuert und sofort erfolgen. Mit einem flächendeckenden Einsatz der Smart Metering-Technologie werden die Energieversorger zeitvariable Tarife anbieten. Damit kann der Verbraucher den Betrieb von energieintensiven Geräten wie beispielsweise Waschmaschinen in Billigzeiten verschieben. Nicht zuletzt führen zeitvariable Tarife zu einer gleichmäßigeren Verteilung des Stromverbrauchs über den Tag und die Woche, reduzieren den Bedarf an Spitzenlaststrom und erleichtern damit den Energieversorgern das Netzmanagement, in das zunehmend mehr regenerative Energien wie z.B. Sonnenlicht, Windenergie oder Wasserkraft einbezogen werden. Für die genannten Möglichkeiten bietet Striebel & John bereits heute intelligente Zählertechnik für Haushalte, die entsprechende Zusatzmodule für den eHZ aufnehmen. Zur Erweiterung des Zählerplatzes stehen auch Kommunikationsfelder zu Verfügung, um etwa die Messdaten von Geräten anderer Medien wie Gas-, Wärme- und Wasserzähler rund um die Uhr weiterzuleiten. Damit wird der Zählerschrank zur Kommunikationszentrale des Hauses.

Fakten zum elektronischen Haushaltszähler zur Messung von Wirkenergie für Verrechnungszwecke in Ein- und Zweitarifausführung:


Ausführung gemäß VDN-Lastenheft

‚Elektronische Haushaltszähler‘, Version 1.02

Einfache Installation und Zählerwechsel

Ein- oder Zwei-Tarifzähler

Mit interner Echtzeituhr

Hohe Festigkeit gegen Magnetfelder

Vorbereitet für Smart-Metering

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