Anzeige

Smart-Home-Apps

Die Verführung des Kunden

Viele Softwareunternehmen bieten Smart-Home Produkte und die dazu gehörige App an. Eine Vielzahl von proprietären und offenen Lösungen sind zu finden. Beworben wird oft die Visiualisierungssoftware in schönen Bildern, die eine einfache Handhabung und eine simple Umsetzung vermuten lässt. Aber wie kann sich der Fachmann über die einzelnen Apps informieren, um seinem Kunden das passende System anzubieten?

Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum Thema Smart Home sind über 67 Prozent der befragten Deutschen bereits mit dem Thema Smart Home in Berührung gekommen und finden die Themen Energie & Licht sowie Sicherheit & Steuerung dabei am interessantesten. Hinzu kommen die Felder Unterhaltung & Konnektivität, Haushaltsgeräte und Gesundheit. Gleichzeitig spiegelt der Kampf um die Vorherrschaft im Bereich der Apps für den Bereich der Gebäudetechnik den grundsätzlichen Bedarf wieder. Unzählige Apps tummeln sich auf den Marktplätzen der großen Anbieter Apple und Google, die eine einfache und umfassende Bereitstellung zur Bedienung der Gebäudetechnik anbieten. Dabei werden proprietäre Einzellösungen angeboten, die eine App bereitstellen, um genau eine Funktion eines bestimmten Herstellers zu gewährleisten. Daneben gibt es Apps, die komplexe Gesamtlösungen präsentieren, mit der Möglichkeit, Aussehen und Funktion für jeden Kunden individuell einzustellen.

Was ist Smart Home

Die Idee des Smart Home ist nicht wirklich neu. Bereits in den 1990er-Jahren wird Gebäudeautomation erfolgreich umgesetzt. Seitdem werden bereits viele Gebäude mithilfe von Geräteeinstellungen innerhalb der Elektroanlage oder Bedienstationen gesteuert. Zum Teil liegt die Logik in den Bausteinen in der Anlage des Gebäudes selbst, zum Teil ist die Logik erst in der sogenannten Visualisierungssoftware umgesetzt worden. Diese ermöglicht es einem Nutzer, die Anlage zu bedienen, also zu schalten, zu regeln und Messwerte angezeigt zu bekommen. Smart Home ist also keine Neuerfindung, sondern nur ein neuer Name, um die Gebäudesteuerung für den Endanwender schmackhaft zu machen.

Die Smart-Home-App

Smart-Home-App ist in der Begriffswelt der Gebäudeautomation eine Visualisierungssoftware. Grundsätzlich ist eine Visualisierungssoftware das Produkt, das Zustände einer Installation auf einem Anzeigegerät – im Bereich Smart Home ist das ein Smart Phone oder Tablet – darstellt und im Idealfall auch bedienbar macht. Von alleine funktioniert aber auch das wieder nicht. Als Mindestvoraussetzung ist das Gerät und die App in die gleiche Kommunikationsstruktur (im einfachsten Fall das WLAN) einzubringen. Wird die Kommunikation nicht nur über das gebäudeinterne WLAN direkt mit dem Gerät geführt, sondern über andere Kommunikationswege, wie z.B. KNX RF, ist ein zusätzliches Gateway nötig, das diese Kommunikationen unterstützt und die App mit den entsprechenden Geräten kommunizieren lässt. Ein System, das über alle Gewerke einsetzbar ist und viele Kommunikationssysteme unterstützt, ist das Softwareprodukt Elvis der IT GmbH aus Kalchreuth. Hier wird die Kommunikation vom smarten Endgerät über einen Server an die Anlage weitergegeben. Die Befehle werden vom Server an die unterschiedlichen Protokolle übermittelt, die dann im jeweiligen Gerät den Befehl auslösen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Nach zwölf Jahren fehlt für ein smartes Zuhause immer noch ein standardisiertes Softwareprotokoll. Mehrere sogenannte Standards konkurrieren immer noch miteinander, um ein überzeugendes Endprodukt zu schaffen. Verschiedene Funkstandards haben sich zwar teilweise etabliert, bieten aber noch keine umfängliche Lösung an.‣ weiterlesen

Mit der Entwicklung des Opus SmartHome Gateway hat Jäger Direkt seine intelligente Gebäudesystemlösung Opus greenNet Apple HomeKit-fähig gemacht.‣ weiterlesen

Anzeige

Bis ins Jahr 2020 werden im Internet of Things weltweit 50 Milliarden Geräte vernetzt sein: Eine Entwicklung, die auch im Smart-Home-Bereich spürbar ist. Bis 2022 erwartet man ein Marktvolumen von 5,5 Milliarden Euro.1 Es zeichnet sich ab, dass sich 2019 ein Trend noch stärker etablieren wird: Digitale Sprachassistenten. Diese kleinen Helferlein sind einer Bitkom-Studie zufolge schon bei jedem achten Bundesbürger im Einsatz.² Wenn es aber darum geht, diese smarten Geräte auch an das KNX-Netzwerk anzubinden, scheuen viele Eigenheimbesitzer noch den Aufwand.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit der App MyHome_Up von Legrand lassen sich umfangreiche Steuerungsfunktionen einfach installieren und in Betrieb nehmen. Ein kompakter Server stellt dabei die Verbindung zwischen der App und der Cloud sicher.‣ weiterlesen

Anzeige

Becker-Antriebe freut sich über die gelungene Gebäudeautomatisierung seines Schulungszentrums in Eigenregie. Rund 70 Antriebe verschiedener Gewerke galt es intelligent zu steuern und untereinander zu verknüpfen. Dabei setzte das Unternehmen auf eine Kombination des Bussystems KNX und den hauseigenen SMI-Antrieben, die den Verkabelungsaufwand reduzieren und Platz im Schaltschrank schaffen. ‣ weiterlesen

Smart Home, intelligente Steuerungen, Komfort per App und Vernetzung sind Schlüsselworte der modernen Haus- und Gebäudeautomation, die aktuell gefragt ist wie nie. Neben Komfort und Energieeffizienz stehen dabei auch Sicherheit und Individualität im Fokus der Nutzer. Mit Yesly bringt die Finder GmbH jetzt eine Bluetooth Low Energy-Vernetzungslösung zur Nachrüstung auf den Markt, die viele dieser Kerneigenschaften vereint und trotzdem einfach zu bedienen ist. Die Installation erfolgt ausschließlich durch das Elektrohandwerk.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige