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Sicherheit boomt

Liebe Leser,

Im Bereich der elektronischen Sicherheitstechnik laufen die
Geschäfte der Hersteller so gut wie nie zuvor. Im Jahre 2006 verzeichnete der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) die höchste Wachstumsrate seit fünf Jahren bei Systemen zum Schutz vor Brand, Einbruch und Überfall. Um aussagekräftige 2,3Mrd E nahm das Marktvolumen im vergangenen Jahr zu. Für die diesjährige Geschäftsperiode lautet die Prognose sogar Tendenz steigend. Das sollte Grund genug für unsere Leser aus dem Elektrohandwerk sein, dieses Segment noch weiter auszubauen und an dem boomenden Markt teilzuhaben. Das ist wiederum Grund genug für uns die Gebäudesicherheitstechnik zu einem unserer Schwerpunktthemen in dieser Ausgabe zu machen.

Die Überwachungs- und Zutrittskontrolle, die einmal als kontroverse Diskussion in der Öffentlichkeit begonnen hat und spätestens seit der Aufnahme der biometrischen Daten im Reisepass unvermeidliche Realität geworden ist, hat längst auch ihren Einzug in die privaten Gefilde eines jeden Endverbrauchers gefunden. Es fängt bereits bei Mobiltelefonen an, die man nicht in Betrieb nehmen kann, ohne diverse Pin-Codes im Kopf gespeichert zu haben, und endet längst nicht mit dem geschützten Zugriff auf sein Konto oder seine E-Mails aus den abgelegensten Ecken der Welt.

Persönliches Eigentum und Daten elektronisch geschützt zu wissen resultiert nicht einzig und allein aus dem steigenden Bedürfnis nach Sicherheit im täglichen Leben. Das Voranschreiten des technischen Zeitalters im 21. Jahrhundert erfordert derartige Maßnahmen, und ganz besonders in der Gebäudetechnik. Ob es nun die Überwachung des Hauses im Eingangs- und Einfahrtsbereich ist, eine installierte Alarmanlage, Brandschutzmelder oder aber der Fingerabdruck als Zutrittskontrolle in die eigenen vier Wände, wichtig dabei ist das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu einem großen Sicherheitssystem. Erst der Bewegungsmelder schaltet die Videokamera ein und diese wiederum löst den Alarm aus und so weiter.

Sehr viele Elemente in der Gebäudeautomation fallen in das Aufgabengebiet der Sicherheitstechnik. Vielleicht dachten Sie zum Beispiel immer elektrische Rollläden wären purer Luxus? Doch Gebäudeautomation kann höchst intelligent und stets auf Funktionalität ausgerichtet werden. Versetzt man beispielsweise Rollläden oder Beleuchtung mit einer Zufallssteuerung, lässt man ein unbewohntes Haus bewohnt erscheinen. Aber auch die klassischen Sicherheitsmaßnahmen wie Videoüberwachung für das Eigenheim finden Sie in unserem aktuellen Heft. In Form einer Marktübersicht haben wir die neuesten Kameras und Monitore für individuelle Überwachungsansprüche zusammengestellt, um eine Orientierung im Dschungel der Produktvielfalt zu bieten.

Viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie neugierig!

Ihre Chrissanthi Nikolakudi

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