Anzeige
Anzeige
Anzeige

Selbstorganisierende Funksysteme:
sicher und komfortabel

Wissenschaftler der Fraunhofer ESK zeigten auf der CeBIT ein System, mit dem alle Türschlösser eines Gebäudes mit Hilfe eines Lowpower-Funksystems zukünftig von einem zentralen Rechner aus verwaltet werden können. In großen öffentlich oder gewerblich genutzten Gebäuden ist die Verwaltung von Schließberechtigungen eine komplexe Aufgabe: Die hohe Zahl an Türen, Schließbereichen und Sicherheitsanforderungen benötigt eine individuelle Zuweisung der Schließberechtigungen für jeden Nutzer. So haben z.B. Mitarbeiter nur Zugang zu den Bereichen, die für ihre Arbeit wichtig sind, und Besucher dürfen sich nur eingeschränkt im Gebäude bewegen. Das auf der CeBIT gezeigte Funkschließsystem wird den Anforderungen, die unterschiedliche Schließberechtigungen in großen Gebäuden stellen, gerecht. Anschaulich dargestellt wird es mit virtuellen Räumen, für die die unterschiedlichen Schließberechtigungen zentral von einem Rechner aus vergeben werden können. Das Funkschließsystem ist sowohl komfortabel als auch sicher und kann damit auch in sicherheitskritischen Bereichen eingesetzt werden. Selbstorganisationsmechanismen erkennen und beheben Störungen automatisch. Eine sichere Funkverbindung wird durch kryptografische Algorithmen gewährleistet. Die in den Türschlössern enthaltenen Funkchips können sowohl mit einem passenden Funkschlüssel als auch mit einer RFID-Karte angesprochen werden. Die Karten müssen vom Nutzer dann einfach an das entsprechende Türschloss gehalten werden, um Zutritt zu erhalten. So können Smart Cards mit RFID-Technologie auch als Schlüssel verwendet werden. Die Wissenschaftler der Fraunhofer ESK sehen eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten ihres Funkschließsystems auch in der Integration der Schließberechtigungen in eine Public Key Infrastructure (PKI). Die Karten tragen in diesem Fall nicht nur die Zugangsberechtigungen, sondern sind Teil einer Sicherheitsarchitektur, mit der eine sichere und vertrauliche Kommunikation über offene Netze gewährleistet wird. Funkchips im Miniformat können einfach in Produkte integriert werden.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die neue PIR Netzwerkkamera V3 vereint Bewegungsmelder und Überwachungskamera: Mit dem Gerät von Lupus-Electronics werden Bewegungen am Gebäude direkt erkannt, per Mini-Snapshot-Kamera aufgezeichnet und an die entsprechende App weitergeleitet. ‣ weiterlesen

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie befinden wir uns global in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Die Pandemie-Hygienekonzepte des Bundesministeriums stellen insbesondere den Handel vor große Herausforderungen. Empfohlen wird ein Mindestabstand von 1,5m in Supermärkten und Geschäften und die Anzahl der Personen, die sich in den Räumen aufhalten, auf eine bestimmte Menge zu begrenzen. Große Räume und Verkaufsflächen sind jedoch häufig sehr unübersichtlich und eine manuelle Zählung der Personen nicht möglich.‣ weiterlesen

Anzeige

Das Sensormodul LCN-UPS24 bindet Sensoren, Aktoren oder Taster über einen I- oder P-Anschluss in den LCN-Bus ein, wo Leistungsausgänge mit Netzspannung nicht benötigt werden oder aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind. Im Gegensatz zum LCN-UPS wird es statt mit Netzspannung mit 24V betrieben, so dass es keine elektromagnetische Abstrahlung hat. ‣ weiterlesen

Anzeige

Hager baut sein Lösungsangebot an Produkten mit der schnellen Quickconnect-Anschlusstechnik weiter aus. Die praktische Federklemmtechnik ersetzt aufwändiges Schrauben und spart im Vergleich zum Anschluss mit Schraubklemmen bis zu 40 Prozent Montagezeit. ‣ weiterlesen

Dank Energy Harvesting, der Energiegewinnung aus Bewegung, Licht und Temperaturunterschieden, arbeiten die Produkte von EnOcean energieautark und sind daher wartungsfrei und flexibel dort einsetzbar, wo Daten benötigt werden. Die neue Multisensorfamilie STM 550 vereint nun Temperatur-, Feuchte-, Beleuchtungs-, Beschleunigungs- und Magnetkontaktsensoren in einem kleinen Gehäuse. Der Multisensor ist sowohl für den EnOcean-Funkstandard als auch für Bluetooth-Systeme verfügbar. ‣ weiterlesen

Ledvance erweitert sein Angebot an LED-Strip-Systemen und deckt damit eine größere Bandbreite professioneller Beleuchtungsaufgaben ab. Das System mit dynamischen LED-Strips gibt es nun auch als RGBW- und RGB-Versionen. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige