Sauber, sicher, schnell: Elektroinstallation an Fassaden

Die multimediale Aufrüstung ist das Zeichen unserer Zeit: Heimnetzwerk, IPTV sowie VoIP erobern unseren Alltag. Immer mehr elektrische Geräte bedeuten aber auch immer höhere Anforderungen an die Verkabelungen in Häusern und Wohnungen. Eigene Rohrnetze dafür wurden in der Vergangenheit nur selten verlegt, und auch zentrale Einrichtungen zur Verteilung der Datenströme sind kaum vorhanden. Nur wenn die Kommunikationsnetze von Grund auf überarbeitet, erneuert und ergänzt werden, können sie die steigenden Anforderungen der Zukunft an die Elektroinstallation erfüllen.

 (Bild: Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG)

(Bild: Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG)


Die gute Gelegenheit, die Energie- und Kommunikationsnetze im Gebäudebestand quasi nebenbei zu erneuern, bietet die Sanierung einer Fassade: Wo ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an der Außenhaut angebracht wird, kann auch die elektrische Infrastruktur ganz ohne Lärm, Schmutz und Belästigung für die Bewohner wieder auf den neuesten Stand gebracht werden. Möglich macht das das patentierte Kunststoffwellrohr FFKu-ReMo click und die selbstklebende ReMo click-Schiene der Fränkischen Rohrwerke, die mit einem WDVS kombiniert werden können: Die Montage des patentierten ReMo click-Systems ist auf allen Oberflächen, ohne zusätzliche Werkzeuge und in Ein-Mann-Installation möglich. Voraussetzung ist, dass der Untergrund sauber, trocken und staubfrei ist – einfach umsetzbar mit Lappen, Bürste und handelsüblichen Reinigungsmitteln. Erste Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass die ordnungsgemäß angeklebte Schiene und das arretierte Rohr einem breitgefächerten Wasserstrahl mit hohem Druck, wie ihn Verputzer zum Abstrahlen der Wände einsetzen, standhalten. Mit FFKu-ReMo click gewinnen Elektrohandwerk und Bauherren also gleichermaßen: Während für Planer und Handwerk besonders die Anwenderfreundlichkeit im Vordergrund steht, profitieren Bauherren und Investoren von der zeitsparenden Installation mittels selbstklebender Schiene und patentierter Klemmgeometrie. So werden Immobilien kostengünstig modernisiert, und das äußere Erscheinungsbild und der Wert der sanierten Gebäude deutlich aufgewertet.

Energie sparen und Klima schützen

Wärmedämmverbundsysteme senken wirksam den Wärmetransport durch die Wand und helfen so, Heizenergie einzusparen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und unser globales Klima zu schützen. Denn die Vorboten des weltweiten Klimawandels – schrumpfende Berggletscher, ansteigende Meeresspiegel und zunehmende Wetterextreme – haben Europa und Deutschland bereits erreicht und zwingen zum Umdenken unserer Gewohnheiten. Klimaschutz und Energie sparen sind die Themen, an denen wir unser künftiges Handeln ausrichten müssen. Dabei sind nicht nur Industrie und Politik gefordert, auch jeder einzelne Bauherr und Hausbesitzer kann unser Klima aktiv schützen: Der Bau von Niedrigenergie- und Passivhäusern ist eine effektive Möglichkeit, aber auch im Immobilienbestand können Investoren bei Sanierungen und Renovierungen einen wichtigen Beitrag leisten. Vor allem moderne Gebäudetechnik und fachgerechtes Sanieren können den Energiebedarf teilweise um bis zu 80% reduzieren.

Ein guter Sanierungspartner

Fassaden wirksam zu dämmen ist eine häufig angewandte Maßnahme, um den Energieverbrauch zu reduzieren und damit unser Klima zu schützen. Energie einzusparen, den Werterhalt des Hauses zu sichern und ein besseres Wohnklima seien die Hauptgründe für eine energetische Sanierung, heißt es im Energiesparkompass 2012 des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme. Das ReMo click-System ist ein guter Sanierungspartner für WDV-Systeme: Neue Kommunikationsnetze werden auf die Fassadenflächen verlegt und in die Dämmung integriert – unsichtbar von außen und ohne Eingriffe in das Innere des Gebäudes. Keine Kabelschächte, kein Lärm und kein Schmutz im Haus sind die Vorteile während der Installation, die verbesserte technische Ausstattung z.B. durch zusätzliche Steckdosen werden die Bewohner jahrelang zu schätzen wissen. Gut zu wissen für die Anbringung von ReMo click an höheren Häusern: Wo Brandschutz-Vorschriften einen Brandriegel notwendig machen, passt ReMo click sich flexibel an und sorgt für den erforderlichen Brandschutz: Im Bereich des Brandriegels wird das Rohr einfach unter den Putz verlegt. Auch Ausschnitte aus einzelnen Dämmplatten zur einfacheren Montage stören den Brandschutz nicht: Weil die einzelnen Dämmplatten durchgängig behandelt und geschützt sind, bleiben sie auch bei Ausschnitten verlässlich feuerhemmend, Brandschutz und Sicherheit werden also nicht beeinträchtigt.

Keine Verluste durch Wärmebrücken

Wärmebrücken sind gefürchtete Verlustträger in Neubauten wie im Immobilienbestand: Sie erhöhen den Verbrauch an Heizenergie, beeinflussen das Wohlfühl-Klima negativ und können im schlimmsten Fall durch Tauwasserniederschlag die Bausubstanz nachhaltig schädigen. Geometrisch bedingte Wärmebrücken finden sich häufig an Gebäudekanten oder Häuserecken, konstruktiv bedingte Wärmebrücken entstehen z.B. an Balkonen oder Stahlbetonstützen. Auch unsachgemäße Ausführung oder punktuelle Wärmebrücken an Befestigungselementen wie Dübeln oder Schrauben können Wärmeverluste über die Außenmauern begünstigen.

Ausführlicher Test bestätigt Wärmebrückenfreiheit

Das ReMo click-System, das wie andere Bauteile ebenfalls an der Fassade angebracht wird, ist wärmebrückenfrei: Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) haben bestätigt, dass bei der Kombination des ReMo click-Systems mit Wärmedämmverbundsystemen die Dämmwirkung nicht beeinträchtigt wird. Für den Test hatte das IBP auf seinem Freigelände im oberbayerischen Holzkirchen FFKu-ReMo click bei der Sanierung von zwei identischen Experimentierhäusern installiert. Die Rohre wurden an der Außenwand montiert, bevor das Wärmedämmverbundsystem angebracht wurde. Die Dimensionierung war dabei auf ein Mehrfamilienhaus ausgelegt. Über Wandbohrungen von innen nach außen erhielt das Rohr Zugang zu den einzelnen Wohnungen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen folgende Schwerpunkte:

– die baupraktische Demonstration besonders kritischer Detaillösungen (Kreuzungspunkte von Rohrbündeln, Stoßpunkte, Rohrführung um eine Ecke)
– der Einfluss auf die Wärmedämmung (lokale Schwachstellen, Wärmebrücken und ggf. optisches Abzeichnen der Installationsbereiche).

Luftdichte Ausführung

Die Installation der Netzinfrastruktur darf die Luftdichtheit der einzelnen Wohnungen, die durch Elektroinstallationsrohre verbunden sind, nicht beeinträchtigen. Da mit dem Innenputz die luftdichte Schicht durchbrochen wird und die Rohre an der Hinterseite der Unterputzdose nach außen geführt werden, muss die Unterputzdose luftdicht ausgeführt werden. Die ReMo-UP-Dose, die einzige tiefe Unterputzdose mit zwei Membranöffnungen auf der Rückseite, und der passende Verschluss-Stopfen FWVS-E sichern zuverlässig die Luftdichtheit der Installation.

Keine Schwachstellen bei thermografischer Untersuchung

Eventuell vorhandene Wärmebrücken an den beiden Testhäusern untersuchte das Fraunhofer-Institut für Bauphysik mithilfe einer Infrarot-Thermografie. Die Aufnahmen wurden nachts erstellt, bei einer Außenlufttemperatur von ca. -8°C und einer Innentemperatur von ca. 19°C. Besonders interessant in diesem Zusammenhang waren die Bereiche mit reduzierten Dämmstoffdicken rund um die Test-Rohre. Starke Beachtung fanden auch die Kreuzungspunkte der Rohrstrecken, wo das Wärmedämmverbundsystem besonders stark ausgenommen wird. Die Auswertung der Thermografie-Aufnahmen belegt die ausgereifte Funktionalität von FFKu-ReMo click: Die thermische Gebäudehülle hat keine erkennbaren Schwachstellen. Auch die Tatsache, dass schon bei der Montage des Wärmedämmverbundsystems der entstehende Hohlraum ausgeschäumt wurde, verhindert eine Wärmebrücke wirkungsvoll.

Rohr und Schiene Hand in Hand

Energie- und Kommunikationsnetze müssen für die Elektroinstallation der Zukunft gründlich überarbeitet und erneuert werden. Ein gutes Umfeld für eine neue elektrische Infrastruktur ist die energetische Sanierung von Gebäuden aller Art über Wärmedämmverbundsysteme. Diese sparen nicht nur Energie und unterstützen so die weltweiten Klimaschutzziele. Die Fassaden-Dämmung ist auch ein guter Partner für FFKu-ReMo click von Fränkische: Die Lösung für die Elektroinstallation an der Außenfassade wird schnell, sicher und einfach auf allen Oberflächen verlegt, ohne zusätzliche Werkzeuge und in Ein-Mann-Installation. Die selbstklebende ReMo click-Schiene und die patentierte Klemmgeometrie zur Montage ermöglichen den zeitsparenden und damit kostengünstigen Einbau. Patentiert und flexibel, montagefreundlich und kombinationsfreudig, trittsicher und extra druckfest – dem ReMo click-System von Fränkische gehört die Zukunft auf dem wachsenden Sanierungsmarkt. Gemeinsam mit Wärmedämmverbundsystemen arbeiten Rohr und Schiene Hand in Hand an der Fassade für energetische Sanierung und für eine Elektroinstallation auf dem neuesten Stand.

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Bild: Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG Bild: Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG


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