Sanierung mit System:

Besseres Licht,
weniger Kosten

Moderne Beleuchtung verbindet Komfort und Effizienz

Ein Blick in zahlreiche Büros, Werkstätten und Schulklassen zeigt: Viele Beleuchtungsanlagen sind veraltet. Eine Sanierung senkt den Energieverbrauch nachhaltig, spart Kosten und erhöht die Lichtqualität.
Überzeugende Beleuchtungslösungen mit Komfort und minimaler Stromverbrauch – so lautet die Formel für moderne Beleuchtung. Ob im Büro, in Shops, Fitnessstudios oder Zuhause: Licht soll Sehaufgaben erleichtern, Wohlbefinden fördern und Leistungskraft stärken, dabei zugleich möglichst wenig Strom verbrauchen. Die Realität sieht häufig noch anders aus: Nach Schätzungen des ZVEI sind allein 75% der Bürobeleuchtung sanierungsbedürftig. Alte Anlagen verbrauchen jedoch zu viel Energie, treiben die Stromkosten in die Höhe, erfordern einen hohen Wartungsaufwand und entsprechen meist schon lange nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Lichtqualität und Effizienz. Und auch der Gesetzgeber fordert Energieeinsparungen, beispielsweise durch die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014).

Einsparungen bis zu 80%

Eine systematische Sanierung der Beleuchtung reduziert den Energieverbrauch nachhaltig. Beispiel Bürobeleuchtung: Wird eine veraltete Anlage aus den 70er-Jahren mit Leuchtstofflampen und konventionellen Vorschaltgeräten durch effiziente LED-Technologie ersetzt und mit intelligentem Lichtmanagement kombiniert, sinken Verbrauch und Kosten um bis zu 80% (siehe Grafik). Da die Betriebskosten der Beleuchtung – Stromkosten und Wartung – heute rund 90% der Gesamtkosten ausmachen, macht sich die Sanierung mit effizienter Lichttechnik oft schon innerhalb weniger Jahre bezahlt. Zu mehr Effizienz und einer besseren Beleuchtungsqualität tragen folgende Komponenten bei:

  • • Qualitätsleuchten mit hohen Betriebswirkungsgraden und optimierter Lichtlenkung,
  • • effiziente Lichtquellen mit hohen Lichtausbeuten, wie z.B. LEDs,
  • • elektronische Betriebs- und Vorschaltgeräte,
  • • Lichtkonzepte mit unterschiedlichen Schaltgruppen, die einzeln und unabhängig voneinander gedimmt und gesteuert werden können sowie
  • • Lichtmanagementsysteme, die Raumbelegung und Tageslicht einbeziehen.

Umrüstsätze lohnen oft nicht

In der Regel ist der Austausch ‚alt‘ gegen ’neu‘ die beste Art der Sanierung. Sofern jedoch aus Kostengründen zunächst nur einzelne Komponenten ausgetaucht werden sollen, ist die Beratungsleistung von Elektrofachleuten in besonderem Maße erforderlich. Denn Umrüstsätze – andere Betriebsgeräte oder neue Lichtquellen, die für die Leuchten nicht vorgesehen waren – halten selten, was sie versprechen. So lässt sich durch den Tausch alter Lampen gegen effizientere Lichtquellen, wie z.B. LED-Retrofits, zwar bereits einige Energie einsparen; der Wechsel hat aber auch Tücken: Denn durch den Lampenwechsel können sich Lichtverteilung, Beleuchtungsstärke und Farbwiedergabe verändern und entsprechen dann nicht mehr den genormten lichttechnischen Gütemerkmalen. Bei einer Umrüstung sollten deshalb ausschließlich Komponenten eingesetzt werden, die der Hersteller für den Betrieb in der entsprechenden Anlage freigegeben hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Drei Meisterstipendiaten legen erfolgreich Abschlussprüfung ab

Seit 2015 lobt die Initiative Elektromarken. Starke Partner. jährlich zehn Meisterstipendien aus. Die Unterstützung der 17 Markenhersteller erzielte viele positive Resonanzen und trägt bereits Früchte: Drei der Meisterstipendiaten 2016 haben mittlerweile erfolgreich ihren Meisterabschluss in der Tasche. Auch in diesem Jahr lobt sie wieder Meisterstipendien aus.

Anzeige
VDE-Forum zur Deutschen NormungsRoadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘

Vom 5. bis 6. Dezember 2017 findet in der alten Schlosserei der Energieversorgung Offenbach (EVO) das VDE-Expertenforum zur Deutschen Normungs-Roadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘ statt. Bei steigenden Energiepreisen und knappen Energieressourcen hängen Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit immer mehr von der Fähigkeit ab, den Einsatz von Energie möglichst effizient zu gestalten.

Experte für Arbeitgebermarke verstärkt die Elmar-Jury 2017

In diesem Jahr verleiht die Initiative ‚Elektromarken. Starke Partner.‘ erstmals einen Elmar für den besten Arbeitgeber. Die neu geschaffene Kategorie richtet sich an alle Elektrohandwerksbetriebe, die außergewöhnliche sowie innovative Mitarbeiterkonzepte entwickelt und umgesetzt haben. Als Spezialist für das Thema Arbeitgebermarke ist dieses Jahr der deutsche Employer Branding-Stratege Ingo Müller Teil der vielseitig versierten ELMAR-Jury.

German Brand Award für Merten

Schneider Electric gehört mit seiner Marke Merten zu den Preisträgern des German Brand Award 2017, der vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute verliehen wird. Mit dem Award werden erfolgreiche Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation ausgezeichnet.

Grundlagen und Planungshilfen für die Gebäudeautomation

Die Richtlinienreihe VDI3814 ‚Gebäudeautomation‘ wird derzeit vollständig überarbeitet. Ziel ist es, die bisher getrennten Planungsansätze der Anlagenautomation nach VDI3814 mit denen der Raumautomation nach VDI3813 zusammenzuführen. Weite Teile der bisherigen VDI3814 konnten in die EN ISO16484 überführt werden. Die neue VDI3814 soll wieder den aktuellen Stand der Technik in Planung und Ausführung von Gebäudeautomation beschreiben. Unter Gebäudeautomation werden dabei alle Maßnahmen, Einrichtungen, Prozesse, Software und Dienstleistungen zur automatischen Steuerung und Regelung, Überwachung, Optimierung und Bedienung sowie für das Management zum zielsetzungsgerechten Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung verstanden.

Deutsche setzen bei der Beleuchtung auf LED-Technik

LED-Licht spart Energie und damit Kosten. Zudem halten LED-Leuchtmittel um ein Vielfaches länger als konventionelle Leuchtmittel.