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Ressourcen stehen im Mittelpunkt

Energieeffiziente Haustechnik für ein neues Stadtquartier

Der ‚NeueMarkt‘ in Neumarkt in der Oberpfalz ist komplex, architektonisch einzigartig und steigert – das macht ihn so besonders – die Lust am Stadtleben. Das integrale Gebäudekonzept erfüllt zukunftsweisende ökologische und energetische Anforderungen. Bei der Warmwasserversorgung leisten AEG Durchlauferhitzer einen wertvollen Beitrag. Wo es temporär auf warmen Fußboden ankommt, sind die Produkte von AEG Haustechnik ebenfalls gefragt.

Das neue Stadtquartier 'NeuerMarkt' in Neumarkt verf?gt über ein kleines Kraftwerk mit Blockheizkraftwerk und riesigem Pufferspeicher. Für die Betreiber und Mieter war es reizvoll, in ein perfekt geplantes Gebäude zu ziehen, das kaum Energie verbraucht. (Bild: EHT Haustechnik GmbH / Markenvertrieb AEG)

Das neue Stadtquartier ‚NeuerMarkt‘ in Neumarkt verfügt über ein kleines Kraftwerk mit Blockheizkraftwerk und riesigem Pufferspeicher. Für die Betreiber und Mieter war es reizvoll, in ein perfekt geplantes Gebäude zu ziehen, das kaum Energie verbraucht. (Bild: EHT Haustechnik GmbH / Markenvertrieb AEG)

Eineinhalb Jahrzehnte zog sich die Entscheidung hin, was mit der rund 28.000m² großen Brachfläche im Herzen von Neumarkt in der Oberpfalz geschehen sollte. Bis sich 2009 die Firmengruppe Max Bögl der exponierten Fläche nahe der Altstadt annahm und das Gelände erwarb. Nach Projektierung, vielen kontroversen Diskussionen und einem Bürgerentscheid, der allen Debatten ein Ende setzte, war der Weg endlich frei für das neue Stadtquartier ‚NeuerMarkt‘. Im März 2014 konnte der Bau beginnen. In der kurzen Zeit von nur 18 Monaten entstand ein modernes Einkaufszentrum mit über 13.000m² Verkaufsfläche, ein Kino mit sieben Sälen und 850 Sitzplätzen, ein Vier-Sterne-Hotel mit 105 Zimmern, ein Ärzte- und Therapiezentrum sowie zahlreiche Büros, gastronomische Einrichtungen und eine Parkgarage mit 550 Stellplätzen.

 

Werterhalt durch flexible Nutzungsmöglichkeiten

Als Investor, Projektentwickler, Baufirma und im Falle ‚NeuerMarkt‘ auch Eigentümer realisiert die Firmengruppe Max Bögl zukunftsweisende Immobilien. Beim neuen Stadtquartier in Neumarkt lag das besondere Augenmerk der Planer auf einer einprägsamen und doch optisch ausgewogenen sowie nachhaltigen Architektur, die einen facettenreichen Nutzermix ermöglicht. Eine filigrane Fassade aus dünnwandigen Hochleistungs-Sichtbeton betont das vielseitige Nutzungskonzept. Dabei bildet die offen gestaltete Shoppingmall den Mittelpunkt. Das Einkaufszentrum hat zwei Ebenen und erhielt ein imposantes Glasdach. Es sorgt für eine angenehme, lichtdurchflutete Einkaufsatmosphäre. Überall auf dem gesamten Areal greift die Raumstruktur die Themen Urbanität, Mobilität und kurze Wege auf. Deshalb entstanden auch Flächen für Büros, Praxen und Dienstleistungen aller Art. Das Ergebnis ‚NeuerMarkt‘ ist ein Ort, der Einkaufen, Leben und Arbeiten unter einem Dach vereint. Die Nutzungen sind so konzipiert, dass das Quartier auch nach Ladenschluss belebt ist. Städtebaulich betrachtet hat der ‚NeueMarkt‘ eine viele Jahre existierende Sackgassen-Situation am Unteren Tor beendet. Zudem wurde das neue Quartier durch eine fußgängerfreundliche, unterirdische Passage an die Altstadt angebunden.’NeuerMarkt‘, Unterer Markt und Oberer Markt bilden jetzt die Innenstadt von Neumarkt und bieten mit knapp einem Kilometer Länge die größte zusammenhängende Einkaufsmeile in der südlichen Oberpfalz.

 

Wärme für den Eigenbedarf, Strom für den Verkauf

Um Energiekosten zu sparen, erfolgt die Wärme- und Stromversorgung im neuen Stadtquartier mit einem umweltfreundlichen Blockheizkraftwerk (BHKW). Max Bögl und die Stadtwerke Neumarkt (SWN) schlossen einen Contractingvertrag für 15 Jahre. Die SWN errichteten die große haustechnische Anlage im Untergeschoss des Gebäudekomplexes. Sie besteht aus einem BHKW mit 458KWh, zwei Spitzenlast-Gaskesseln und einem 22.000l fassenden Pufferspeicher – 6m hoch, 3m breit und 4,5t schwer. Betrieben wird die Anlage mit CO2-neutralem Biogas. Sie schöpft ein enormes Energiepotenzial: Während die Stadtwerke mit dem BHKW jährlich 1260 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien für etwa 360 Haushalte in der Region produzieren, nutzt das Areal ‚NeuerMarkt‘ die Abwärme der Anlage, die in Form von warmen Wasser im Pufferspeicher vorgehalten wird. Dieses bis zu 80 Grad heiße Wasser versorgt die Heizungen des Einkaufszentrums, des Kinos, des Hotels und aller anderen Flächen im ‚NeuenMarkt‘. Durchschnittlich deckt allein das BHKW pro Jahr rund Dreiviertel des Heizwärmebedarfs, den Rest übernehmen die Spitzenlastkessel. Gleichzeitig werden durch die Abwärme des Blockheizkraftwerks alle Sanitäranlagen im Hotel zentral mit Warmwasser versorgt, denn hier erfolgt die Warmwasserentnahme quasi permanent. Für alle anderen Bereiche im Gebäudekomplex sahen die Planer effiziente dezentrale Warmwasserbereiter vor.

 

Nachhaltiger Umgang mit Wasser

Die dezentrale Warmwasserversorgung mit modernen Durchlauferhitzern von AEG Haustechnik ermöglicht es, das Wasser direkt an der Zapfstelle zu erwärmen. Anders als bei der zentralen Warmwasserversorgung verbrauchen die Geräte nur dann Energie, wenn tatsächlich warmes Wasser angefordert wird – und auch dann nur bis zum Erreichen der gewünschten Auslauftemperatur. Durch die verbrauchsnahe Trinkwassererwärmung konnte im Gebäudekomplex ‚NeuerMarkt‘ auf kilometerlange Warmwasserleitungen verzichtet werden, da nur eine Kaltwasserleitung pro Zapfstelle benötigt wird. Das minimierte zum einen den Installationsaufwand erheblich sowie natürlich auch Bauzeit und Kosten. Zum anderen – und das ist Max Bögl viel wichtiger – kommt es während der gesamten Immobilien-Lebensdauer zu keinen unnötigen Energieverlusten. Die aber treten der bei der zentralen Verteilung von Warmwasser zwangsläufig auf. Außerdem reduziert sich der Kaltwasserverbrauch bei der dezentralen Lösung gegenüber einer zentralen Wasserverteilung deutlich: Allzu oft lassen Nutzer etliche Liter sinnlos durch den Abfluss rinnen, bis das zentral erzeugte Wasser in der gewünschten Temperatur aus dem Auslauf kommt. Die Wasserverschwendung ist umso größer, desto länger die Leitungswege im Gebäude sind. Für die meisten öffentlichen und gewerblich genutzten Immobilien ist deshalb eine dezentrale Warmwasserbereitung die optimale Lösung. Für maximale Wasser- und Energieeinsparung und eine lange Geräte-Lebensdauer sorgt die moderne Durchlauferhitzer-Technologie von AEG Haustechnik: Dabei umfließt das Kaltwasser das verkalkungsunempfindliche Blankdraht-Heizsystem, erwärmt das Wasser auf Wunschtemperatur und stellt es dem Nutzer ohne Vorwärm- und Wartezeit zur Verfügung – und zwar genau die Menge Warmwasser, die gerade benötigt wird. Bei diesem Durchfluss-Verfahren wird keine Energie verschwendet, da kein Kaltwasser zugemischt wird. Die ausgeklügelte AEG Regelungselektronik im Durchlauferhitzer sorgt dafür, dass die Auslauftemperatur während der gesamten Wasserentnahme konstant bleibt. Mit dem Schließen der Armatur stoppt der Wasserfluss und der Durchlauferhitzer verbraucht dann auch keine Energie mehr.

(Bild: EHT Haustechnik GmbH / Markenvertrieb AEG)

Maximale Trinkwasserhygiene

Die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene ist in jedem größeren Objekt von grundlegender Bedeutung: Bei der Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern wird durch die kurzen Leitungswege eine Vermehrung von Bakterien und Keimen in stehendem Wasser in Rohrleitungen verhindert. Immobilien bzw. abgeschlossene Immobilieneinheiten, die (natürlich ausschließlich) dezentral mit Warmwasser versorgt werden, unterliegen deshalb keiner gesetzlichen Legionellenprüfpflicht. Bleibt noch der Vorteil der Kostenabrechnung: Jeder Betreiber oder Mieter zahlt exakt seinen eigenen Wasserverbrauch. Zudem entfallen Kostenumlagen für die regelmäßige Legionellenuntersuchung.

 

Der individuelle Warmwasserbedarf

Der Bedarf an warmem Wasser hängt in Handels- und Gewerbeimmobilien stark von der Frequentierung der sanitären Anlagen und von den jeweiligen Anwendungen ab: So benötigt ein Duschbad eine deutlich höhere Wassermenge als das Geschirrspülen oder Putzen. Am wenigsten Wasser wird an den Händewaschplätzen in WC-Bereichen verbraucht. Außerdem sind die geforderten Wassertemperaturen in den verschiedenen Sanitärbereichen sehr unterschiedlich. Am Handwaschbecken sind meist niedrige Temperaturen, in Küchen und Putzräumen in aller Regel höhere Temperaturen erforderlich. Entscheidend ist weiterhin, ob Durchlauferhitzer die Einzel- oder Gruppenversorgung von Zapfstellen übernehmen. Für die meisten Auftraggeber wie Max Bögl ist es aber wichtig, dass die Wirtschaftlichkeit der AEG Warmwasserbereiter genauso gewährleistet ist wie der bedarfsgerechte Komfortanspruch der Nutzer. Aus diesem Grund unterstützt AEG Haustechnik Investoren, Architekten und Planer bei der Auswahl der passenden Warmwasserlösung. Die Bedarfsanalyse und Beratung erfolgt durch objekterfahrene Fachberater vor Ort und durch die technische Abteilung am Stammsitz in Nürnberg. AEG Haustechnik entwickelt auf Wunsch von Investoren oder Fachplanern auch energieeffiziente Warmwasserkonzepte für Neubauten, Bestandsgebäude und Bauvorhaben, die Sonderlösungen erfordern. An über 100 Entnahmestellen wurden AEG Warmwassergeräte für die dezentrale Versorgung installiert. Entsprechend den Nutzungsanforderungen kommen die AEG Kleinspeicher HUZ 5 Basis und HOZ 5, elektronische Klein- und Kompakt-Durchlauferhitzer MTE 350 bzw. DDLE Kompakt, der elektronische Durchlauferhitzer DDLE Basis sowie der vollelektronische Durchlauferhitzer DDLE Öko ThermoDrive zum Einsatz.

 

Komfortwärme in den Hotelbädern

Im Hotel verzichtete man zwar auf dezentrale Warmwasserbereiter, allerdings favorisierte der Investor hier ein anderes Produktsortiment von AEG Haustechnik: Um den hohen Ansprüchen der Hotelgäste an ein Vier-Sterne-Haus in vollem Umfang gerecht zu werden, wurden alle 105 Hotelbäder mit der elektrischen AEG Fußbodentemperierung Thermo Boden ausgestattet. Das System ist von erstklassiger Qualität. Es besteht aus hochwertigen, präzise verarbeiteten Materialkomponenten, die die Funktionssicherheit über viele Jahrzehnte hinweg gewährleisten. Mit geringer zeitlicher Verzögerung gibt der Thermo Boden die aus elektrischer Energie erzeugte Wärme an die Bodenfliesen ab. Dabei erzeugt er ein angenehmes, warmes Fußgefühl und steigert somit den Gästekomfort im Bad. Zugleich unterstützt der Thermo Boden die Pflege, weil Wasserspritzer auf Fliesen und Fugen schnell abtrocknen können. So wird das Raumklima verbessert und Staufeuchte effektiv verhindert. Die Regelung der Fußbodentemperierung erfolgt im neuen Park Inn by Radisson über AEG Fußbodentemperaturregler FTE 900 SN mit Netzschalter, Kontrolllampe und einer einfachen, intuitiven Bedienung. Durch die temporäre Nutzung der Fußbodentemperierung in den Bädern ist eine Wirtschaftlichkeit garantiert.


Autor | René Bender,
Referent Presse und Marketing,
EHT Haustechnik GmbH /
Markenvertrieb AEG
www.aeg-haustechnik.de

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