Anzeige
Anzeige

Rechtzeitig
umdenken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Stimmung in der Elektro-Branche ist gut. Die Herbstkonjunkturumfrage des ZVEH brachte hervor, dass der bundesweite Geschäftsklimaindex der E-Handwerke mit 76,7 Punkten auf einer Skala von null bis hundert ein neues Allzeithoch erreicht hat. Doch der Optimismus durch die vollen Auftragsbücher wird getrübt durch den Fachkräftemangel. Über 40 Prozent der Betriebe melden offene Stellen. Eine Ursache mag der demographische Wandel sein. Doch genau diese Entwicklung zu einer immer älter werdenden Gesellschaft hat auch einen positiven Aspekt für die E-Handwerke. Da in Zukunft mehr Menschen bis ins hohe Alter selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten, bedarf es elektronischer Helfer. Somit wird die Bedeutung der Elektroinstallation größer und der Bereich technikgestütztes Leben entwickelt sich zu einem lukrativen Geschäftsfeld. Der Elektriker von morgen wird nicht nur Handwerker sein – sondern sich immer mehr zum Berater und zur Vertrauensperson entwickeln. Für die Kundenansprache und im Service gewinnt der Einsatz digitaler Medien an Wichtigkeit. Sowieso wird die digitale Vernetzung den Beruf des Elektroinstallateurs grundlegend verändern. Neue Themen wie Datensicherheit/-schutz rücken mit zunehmender Vernetzung immer mehr in den Vordergrund – fundiertes Wissen in IT-Sicherheit ist somit notwendig. Großer Weiterbildungsbedarf besteht ebenso in Sachen Marketing und Nachwuchsgewinnung über Soziale Medien. Möchte das E-Handwerk die Chancen nutzen, die sich durch die digitale Vernetzung ergeben und den Zug der Entwicklung nicht verpassen, dann muss die Fachkompetenz in den angesprochenen Bereichen rechtzeitig erworben werden. Nur so sind die grundlegenden Veränderungen in den Unternehmensabläufen, in der Arbeitsorganisation sowie in der Informations- und Wissensvermittlung zu bewältigen. Letztendlich muss der Nachwuchs für die faszinierende Technik begeistert werden, um die wachsende Nachfrage zu bewältigen. Attraktive Geschäftsfelder bietet das E-Handwerk zukünftig reichlich. Die Berufsperspektiven für Elektrohandwerker und Elektrofachleute sind hervorragend.

Viele Spaß beim Lesen

Ihr Henning Schulz

hschulz@gebaeudedigtal.de

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Das MR265 Feuchtemessgerät mit Wärmebildfunktion und MSX von Flir ist darauf ausgelegt, große Bereiche auf Feuchtigkeitsprobleme, Luftlecks und elektrische Probleme zu scannen. Dadurch soll es Fachkräfte in die Lage versetzen, Wasserlecks und andere Feuchtigkeitsprobleme an der Quelle schnell aufzuspüren und zu lokalisieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Auf dem Gebiet des Blitz- und Überspannungsschutzes hat Citel die neue DACN10-Reihe herausgebracht, die die bisherige Serie DS98 ersetzt. Die Veränderungen liegen in den verbesserten Schraubkäfigklemmen für eine Leiteraufnahme von bis zu 10mm², der einfacheren Installation durch selbsterklärende Kennzeichnung auf den Produkten sowie der Steigerung des Laststromes von 16 auf 25A. ‣ weiterlesen

Anzeige

Datenanalysen gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn es darum geht, Nutzungsmuster von Gebäuden zu erkennen, Kosten zu senken und Gebäude zu besseren Arbeitsplätzen zu machen. Drahtlose, batterielose Sensoren gewinnen die benötigten Daten hierfür. Vernetzt mit der IT-Infrastruktur eines Gebäudes ergeben sich so neue Erkenntnisse und Handlungsfelder. ‣ weiterlesen

Anzeige

Unter dem Motto ‚100 Jahre Building Automation‘ feiert die Theben AG in diesem Jahr ihr 100-jähriges Firmenbestehen. 1921 von Paul Schwenk unter dem Namen ‚Spezialfabrikation elektr. Schaltapparate‘ gegründet, hat sich das Unternehmen im Laufe seiner Geschichte zu einem der führenden Hersteller in den Bereichen Zeit- und Lichtsteuerung, Klimaregelung, KNX-Gebäudesystemtechnik, Smart Home und Lösungen zur Digitalisierung der Energiewende entwickelt. Zeit also, sich die bewegte Firmengeschichte einmal genauer anzuschauen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Mit wenigen Klicks zur passenden Lösung – das ist der Anspruch der neuen App von Schnabl Stecktechnik. Die App für iOS und Android soll es Nutzern erleichtern, aus über 200 Produkten genau die richtigen für den gewünschten Arbeitsbereich zu finden. ‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Metz Connect und Schneider Electric wurde der Datenlogger EWIO2-M um weitere Templates ergänzt und kann nun über die Modbus-RTU- oder TCP-Schnittstelle einfach an die Messgeräte der iEM-, PowerTag-, PM- und ION-Serie von Schneider Electric angebunden und über die erweiterte Weboberfläche konfiguriert werden. ‣ weiterlesen