Anzeige

Radisson Sonya Hotel in St. Petersburg: Energieeffizienz durch integrierte Technologien

Hotels sind weltweit mit nahezu identischen Herausforderungen konfrontiert: Einerseits müssen sie eine Balance zwischen Gästekomfort, Sicherheit, Energieeffizienz und Kostenmanagement finden, andererseits die Komponenten unterschiedlicher Technologien integrieren, sodass diese nahtlos zusammenarbeiten. Das Radisson Sonya Hotel in St. Petersburg, dessen Design von Dostojewskis Roman ‚Schuld und Sühne‘ inspiriert wurde, ist dabei keine Ausnahme. Dort wurde erfolgreich eine umfassende und zuverlässige Hotellösung installiert, die aus integrierten Gebäudemanagement-, Brandschutz- und Sicherheitssystemen von Siemens besteht.
Als Inspiration für das Vier-Sterne-Hotel nahe des Flusses Newa im Zentrum des historischen St. Petersburg diente Fjodor Dostojewskis berühmter Roman. Neben mehreren Restaurants und Tagungsräumen bietet das Hotel 173 geschmackvoll eingerichtete Zimmer. Jedes ist mit einem anderen Zitat aus ‚Schuld und Sühne‘ auf russisch und englisch dekoriert, was zu der einzigartigen Atmosphäre des Hotels beiträgt.

Technologien, die miteinander kommunizieren

Gebäudetechnisch gesehen bestand das Hauptziel dieses Projekts in der Installation von Technologien, die einerseits eine Kommunikation der Systeme gewährleisten und alle Anforderungen im Bezug auf Gästekomfort, Sicherheit, Energieeffizienz und Kostenmanagement erfüllen, und andererseits jegliche Beschädigung des Designs ausschließen. Siemens lieferte ein komplettes Hotelmanagementsystem, das Klimakomfort bietet und mit Brandschutz-, Lösch- und Zugangskontrollsystemen für die Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Sachwerte sorgt. Jedes Hotelzimmer ist mit einer Klimasteuerung ausgestattet, damit Gäste die gewünschte Raumtemperatur einstellen können. Um diese Temperatur zu erreichen, optimiert das System die Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, wodurch sich Energieeffizienz optimieren und Kosteneinsparung realisieren lassen. Als Anerkennung wurde dem Radisson Sonya Hotel das internationale Umweltzertifikat ‚Der grüne Schlüssel‘ verliehen.

Das richtige Gleichgewicht durch intelligenten Schutz

Das integrierte Brandschutz- und Sicherheitssystem ist ein weiteres Beispiel für die fortschrittlichen Technologien, die das Hotel einsetzt. Während ihres Aufenthalts vertrauen Gäste dem Hotel nicht nur ihr Wohlbefinden und ihre Sicherheit an, sondern auch Bargeld und Wertgegenstände. Darüber sollen die Sicherheit der Mitarbeiter und des Hotelgebäudes gewährleistet und durch Fehlalarme verursachte Störungen und Unannehmlichkeiten verhindert werden. Das Radisson Sonya Hotel ist mit einem modernen Brandmelde- und Löschsystem ausgestattet, das für eine zuverlässige, frühzeitige Branderkennung sorgt. Den Hotelkomplex schützt ein integriertes Videoüberwachungs- und Zugangskontrollsystem, das die unauffällige Steuerung und Handhabung der unterschiedlichsten Bedrohungsituationen beinhaltet – von Kameras, die Zutrittsversuche durch Unbefugte erfassen, bis hin zu Eskalationsprozessen in Notfällen. Das Sicherheitssystem wurde unter Einhaltung örtlicher Vorschriften sowie unter Berücksichtigung der Anforderungen, die das Risikomanagementteam des Hotels definiert hatte, implementiert.

Zusammenarbeit mit dem richtigen Partner

Die Lösung für das Radisson Sonya Hotel wurde von der St. Petersburger Firma ZAO ProflngenerStroy, einem Partner von Siemens Building Technologies, umgesetzt. Die enge Zusammenarbeit und Koordination der beiden Unternehmen und ihre Kompetenz sorgten für die erfolgreiche Bereitstellung, Installation und Überführung des Projekts in den Betrieb.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Welt von morgen wird elektrisch. Die fortschreitende Hausautomation, die zunehmende E-Mobilität und der Umstieg auf elektrische Heizungen lassen den Strombedarf stetig steigen. So sollen bis 2030 rund 50 Prozent aller Heizungen elektrisch betrieben werden und zehn Millionen E-Mobile auf unseren Straßen unterwegs sein. Der Verbraucher wird dabei auch zum Prosumer, der Energie produziert, verkauft, hinzukauft und bevorzugt die eigenproduzierte Energie nutzt. Dieser komplexe Vorgang erfordert ein intelligentes Energiemanagement, das Hager mit Flow in einer Paket-Lösung bietet. ‣ weiterlesen

Anzeige

Automatisiertes, herstellerunabhängiges Echtzeit-Monitoring von Aufzügen hilft, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Dass Gebäudebetreiber das auch portfolioübergreifend nachrüsten können, zeigt ein Wohn- und Geschäftspark.‣ weiterlesen

Anzeige

Wer mit KNX baut, sollte auch auf KNX Secure setzen - von der grundlegenden Aktorik bis zur Visualisierung. Dafür bietet Jung eine Vielzahl an Komponenten und ermöglicht so ein sicheres Gebäude. Für eine reibungslose Installation, Parametrierung und Fernwartung sorgen dabei eigene Apps.‣ weiterlesen

Anzeige

Einfach in Betrieb zu nehmen, schnell zu installieren und intuitiv zu bedienen – diese Vorteile bietet das aktuelle IoT-Dashboard von Busch-Jaeger. Es bewährt sich insbesondere bei der Überwachung und Steuerung von kleinen bis mittleren Gewerbe- und Industriebetrieben sowie größeren Wohnanlagen. Facility-Manager bekommen mit dieser Neuentwicklung ein Tool an die Hand, mit dem nahezu alle Gebäudefunktionen – von der Beleuchtung über die Jalousien bis zur Heizung, Lüftung und Klimatisierung – visualisiert und gesteuert werden können.‣ weiterlesen

Anzeige

Nachträglich einen Sicht- und Sonnenschutz anbringen - diesen Aufwand scheuen viele Bauherren. Auch eine Familie in einem Reiheneckhaus im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm wünschte sich eine Verschattung im Obergeschoss, da sich die Räume stark aufheizten. Für eine Modernisierung fehlte aber der Stromanschluss. Die Lösung: ein solarbetriebener Sicht- und Sonnenschutz, der ohne Umbaumaßnahmen montiert werden konnte.‣ weiterlesen

Microsens stellt den neuen Smart Building Manager für das intelligente Management moderner Gebäude vor. Als übergeordnete, zentrale Instanz konfiguriert, überwacht und managt die Lösung Anlagen, Systeme und Komponenten im Netz der IP-basierten Gebäudeautomation. Vorhandene Modbus-Komponenten können integriert werden, analoge und digitale Geräte, Sensoren und Aktoren über Smart I/O Controller. Kundenspezifische Anpassungen und Sonderfunktionen werden durch Softwarebausteine vorgenommen. Das Lizenzmodell mit Grund- und Erweiterungsmodul berücksichtigt den Bedarf und kann jederzeit bedarfsabhängig erweitert werden. ‣ weiterlesen