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Politische Unterstützung für ‚Smart Grids‘ gefordert

Auf der ersten Open Metering Fachkonferenz beim Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) in Frankfurt haben Energietechnik-Experten eine stärkere politische Unterstützung zur Einführung von einheitlichen intelligenten Stromnetzen, sogenannten ‚Smart Grids‘, gefordert. Deutschland hinke in diesem?Bereich hinter anderen Ländern zurück. Erst mit diesen Netzen können die von der EU geforderten elektronischen Zähler (Smart Meter) neue Zusatzfunktionen realisieren. Eine Analyse des Bundeswirtschaftsministeriums beziffert das erschließbare Einsparpotenzial auf 9,5TWh Strom pro Jahr. Zudem setze ein wachsender Anteil regenerativer Stromerzeugung Smart Grids voraus, so die Experten. Unter der Bezeichnung ‚Open Metering Specification (OMS)‘ wurden im vergangenen Jahr medienübergreifende herstellerneutrale Geräte- und Schnittstellenstandards erarbeitet und als europaweit geltende Normen vorgeschlagen. Treiber der Vereinbarung waren figawa, KNX association und der ZVEI. Die in der Interessengemeinschaft ‚Open Metering System‘ zusammengeschlossenen Hersteller von Messeinrichtungen für Strom, Gas, Wasser, Wärme sowie Hersteller aus dem Bereich der Haus- und Gebäudeautomation haben sich damit auf eine einheitliche technische Plattform für einen europaweit anwendbaren Smart-Metering-Standard festgelegt.

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