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Personensicherung und Gebäudemanagement:
Ein System für doppelte Sicherheit

Der technologische Fortschritt macht unser Berufsleben nicht nur angenehmer, sondern auch in vielerlei Hinsicht komplexer. Mit der zunehmenden Technisierung in Unternehmen steigen daher auch die Sicherheitsanforderungen. Ein Betrieb bedarf eines Systems, das nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichert und schützt, sondern auch das Gebäude selbst mitsamt seiner technologischen Infrastruktur organisiert und dessen Überwachung unterstützt. Dieser doppelte Aspekt gewinnt sowohl im Dienstleistungsbereich, beispielsweise in Krankenhäusern oder Haftanstalten, als auch in Industriebetrieben immer mehr an Bedeutung. Es bedarf einer Gesamtlösung, die ohne enormen Kosten- und Koordinierungsaufwand einen lückenlosen Schutz für Personen und Gebäudekomplexe bietet.
Die Firma Funkwerk Enterprise Communications (FEC) hat ein Gebäudemanagementsystem entwickelt, das ein effektives Zusammenspiel aller Systeme und eine einheitliche Bedienung verspricht. Das Gebäudemanagementsystem webnet-gms 2008 stellt eine flexible herstellerneutrale Plattform dar, an die alle sicherheitstechnischen Anlagen und Personensicherungssysteme gekoppelt sind. Die flexible Struktur erlaubt den Einsatz des Systems in unterschiedlichsten Branchen und Anwendungsbereichen, wie z.B. in Justiz und Forensik, in Bürogebäuden der Banken und Versicherungen, in Notrufzentralen der Polizei und der Feuerwehr, in Leitstellen verkehrssicherheitstechnischer Einrichtungen sowie in Chemie-, Kraft- und Stahlwerken und in öffentlichen Bereichen an Universitäten, in Krankenhäusern und Altenheimen. Dank der offenen Architektur kann das Produkt flexibel erweitert und verbessert werden. Dabei werden zusätzliche Liegenschaften und neue Bereiche problemlos ins System eingebunden. Um den Anwendern den Zugang zu den wichtigen Informationen zu ermöglichen, bedient sich das System spezieller Möglichkeiten für die Einbindung von grafischen Informationen. Die sicherheitstechnischen Datenmeldepunkte werden dabei aus den Unterzentralen der Gewerke übernommen und ins Gebäudemanagementsystem integriert. Aufgrund einer ausgefeilten Technologie werden die einzelnen Bauzeichnungen der relevanten Subsysteme standardisiert und den Anwendern als ein vereinheitlichter Lageplan dargestellt. Die Lagepläne werden dabei auf mehreren Bedienplätzen angezeigt. Das erleichtert den Überblick und bietet eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit im Schadensfall. Funkwerk stellt bei Bedarf sicher, dass einzelne Nutzer nur die für sie wichtigen Informationen bekommen. Nutzerrechte werden differenziert, indem die Anwender in Bedienergruppen zusammengefasst werden. Sobald ein Alarm von einem Mitarbeiter mit entsprechender Berechtigung angenommen wird, übernimmt er die Koordination aller weiteren Handlungsabläufe bis zum Abschluss dieses Alarms. Andere Anwender haben nicht mehr die Möglichkeit in den Verlauf aktiv einzugreifen, können aber im System frei navigieren. Diese Nutzerverwaltung sichert effiziente und schnelle Arbeitsweise in einer Notsituation.

Benutzerfreundliche Bedienoberfläche

Die wichtigen Merkmale des Systems sind die Anwenderfreundlichkeit und die Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse der Nutzer. Die intuitiv steuerbare und einheitliche Bedienphilosophie kann für jeden Anwender und für jedes Unternehmen frei konfiguriert werden. Somit werden branchenspezifische Anforderungen berücksichtigt und umgesetzt. Fremdsprachige Anwender können individuell die Spracheinstellungen zur Bedienung wählen. Alle sicherheitsrelevanten Vorgänge werden von webnet-gms 2008 registriert und auf der Bedienoberfläche übersichtlich zusammengeführt. Sobald eines der eingebetteten Subsysteme, z.B. die Brandmeldeanlage, einen Alarm auslöst, erscheint dieser in einem Alarmstapel. Gleichzeitig zeigt das GMS personengebunden dem Anwender, der den Alarm angenommen hat, den Lageplan mit genauer Ortung des Ereignisses an. Dieser Mitarbeiter mit den entsprechenden Nutzerrechten bekommt automatisch den einheitlichen Bedien- und Maßnahmenplan angezeigt, der ihn schrittweise auf notwendige Handlungen hinweist und vordefinierte Bearbeitungsabläufe in Gang setzt. So wird eine schnelle und angemessene Reaktion des Anwenders und eine optimale Alarmbearbeitung sichergestellt.

Komplettservice unter einem Dach

Weder Brandmelde- oder Einbruchmeldesysteme noch Personensicherungsanlagen dürfen in Unternehmen der sicherheitssensitiven Branchen fehlen. Als Systemanbieter stellt Funkwerk neben Personensicherungsanlagen mit hochwertiger Sensorik auch Videolösungen in Kooperation mit der Funkwerk plettac electronic GmbH her. Die digitale Videokreuzschiene wird ins Gebäudemanagementsystem integriert und über die Bedienoberfläche gesteuert. Bei der Auslösung eines Alarms, beispielsweise bei der Fassadensicherung, wird eine Kamera automatisch angewählt, damit eine bestimmte Stelle im Gebäude angezeigt wird. Eine erforderliche Steuerung kann aber auch manuell vom Bediener selbst alarmunabhängig aus der Systemoberfläche vorgenommen werden. Um nicht nur Gebäude, sondern auch Menschen zu schützen, ermöglicht das Gebäudemanagementsystem von Funkwerk eine nahtlose Einbindung von Personen-Notsignalanlagen. Funkwerk bietet Personensicherungssysteme, die verschiedene Infrastrukturen nutzen: Multizellulares DECT-Funknetz, flächendeckend verfügbares GSM-Mobilfunknetz, sowie die zukunftsweisende Tetra-Technologie. Eingebettet ins webnet-gms 2008 sichert eine Personen-Notsignalanlage in einer Notsituation schnelle Kontaktaufnahme zu den betroffenen Menschen. Alle Ereignisse und Anwenderaktionen werden protokolliert und in einer leistungsfähigen Datenbank gespeichert. Dabei wird es zwischen einem Meldungsprotokoll für eingehende Meldungen und einem Aktionsprotokoll für vorgenommene Aktionen unterschieden. Die Protokolle können jederzeit zur Auswertung aufgerufen und exportiert werden.

Gebäudeleittechnik

Die Gebäudeleittechnik ist als Bestandteil eines erfolgreichen Gebäudemanagements ins Produkt integriert. Bei Entstehung eines Wasserschadens oder bei Störungen in der Stromversorgung werden die entsprechenden Meldungen über die Standard-Protokolle wie BACnet, KNX oder OPC in das System übertragen und auf der Bedienoberfläche als Alarm dargestellt. Das Gebäudemanagement sorgt dafür, dass solche Havarien von der Bedienoberfläche aus zentral bekämpft werden können. Es ist schon heute für die zukünftige Einbindung von Sensoren in die Wireless-Technologie basierend auf TCP/IP Transportmechanismen vorgerüstet, und ist im Rahmen der IP500 Alliance in die Entwicklung solcher Systeme eingebunden. Das flexible Gebäudemanagementsystem passt sich individuell jedem Wunsch des Anwenders an. Es läuft auf handelsüblichen PCs sowohl unter Microsoft Windows als auch unter Linux.

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