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Optische Signale für Hörbehinderte – Kommunizieren ohne Barrieren

Beim barrierefreien Bauen geht es nicht nur um Maßnahmen wie Rollstuhlrampen oder breite Türen. Gebäude müssen auch funktionale Hürden überwinden, beispielsweise für Menschen, die kaum oder gar nicht hören können. Kommunikationssysteme von Siedle helfen dabei.
Der Vorgang ist so selbstverständlich, dass kaum jemand darüber nachdenkt: Man klingelt an der Tür, spricht über die Gegensprechanlage mit den Hausbewohnern und öffnet die Tür, sobald man den Türsummer hört. Für Hörbehinderte kann allerdings aus der Selbstverständlichkeit leicht eine unüberwindliche Hürde werden. Speziell für ihre Bedürfnisse entwickelte Siedle deshalb die sogenannte Zustandsanzeige, die mit leuchtenden Symbolen zeigt, was andere hören können. Die Zustandsanzeige quittiert den Türuf durch ein optisches Signal. So können Hörbehinderte sicher sein, dass es tatsächlich geklingelt hat. Sobald der Gesprächspartner das Gespräch annimmt, signalisiert das ein weiteres Symbol: Nun kann gesprochen werden. Ein drittes Symbol zeigt an, dass der Türöffner betätigt wurde, ein viertes, wenn keine Verbindung aufgebaut werden konnte. Die Zustandsanzeige entspricht den Anforderungen der neuen DIN18040 ‚Barrierefreies Bauen‘, die derzeit eingeführt wird. Sie ist erhältlich für die drei Designlinien Siedle Vario, Steel und Classic.

Induktive Ankopplung für Hörgeräte

Hilfreich für Menschen, die ein Hörgerät benutzen, ist außerdem die sogenannte induktive Ankopplung, die auch in Museen eingesetzt wird: Sie schickt das akustische Signal der Gegensprechanlage über Induktionsschleifen im Fußboden oder in der Wand direkt auf das Hörgerät des Besuchers.

INFORMATION: DIN18040

Die neue DIN18040 ‚Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen‘ definiert, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit bauliche Anlagen als barrierefrei gelten. Die Norm verlangt, dass Türöffner- und Gegensprechanlagen in die barrierefreie Gestaltung einbezogen werden.

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