Anzeige
Anzeige

Ein Schlüssel für alles

Neue Schließanlage für Deutsche See

Deutsche See ist eines der bekanntesten Vermarktungsunternehmen von Fischen und Meeresfrüchten. Dabei garantiert der Lebensmittelhersteller Produkte in bester Qualität. Um dieses Versprechen halten zu können, muss die Ware vor Verunreinigung geschützt werden. Im Hauptsitz in Bremerhaven wird deshalb über eine Zutrittskontrolle fest geregelt, wer zu welchen Bereichen Zugang hat.

Bild: Jörg Sarbach/Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH

Bild: Jörg Sarbach/Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH

Eine neue Schließanlage soll das ändern: Künftig erleichtern rund 190 elektronische eCliq-Schließzylinder von Assa Abloy die Schlüsselverwaltung und den weiteren Ausbau von Deutsche See. Genau 80 Jahre sind seit der Gründung von Deutsche See 1939 vergangen. Inzwischen gilt der Lebensmittelhersteller mit insgesamt 20 Niederlassungen als Deutschlands größter Fischhändler. Das Unternehmen verarbeitet und veredelt Frischfisch und Meeresfrüchte und beliefert damit den Einzelhandel sowie die Gastronomie. Im Hauptsitz in Bremerhaven läuft die gesamte Logistik für über 35.000 Kunden und wird auch ein großer Teil der rund 3.500 Produkte hergestellt. Um eine Kontamination der Lebensmittel zu vermeiden und das Qualitätsversprechen halten zu können, werden von der Warenannahme bis zum Versand strenge Richtlinien eingehalten. Dazu zählt auch, dass bestimmte Bereiche nur mit spezieller Kleidung und nach entsprechenden Schulungen im Umgang mit Nahrungsmitteln betreten werden dürfen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, ist eine Schließanlage mit Zugangskontrolle notwendig.

Fünf sind vier zu viel

Zuletzt bestanden im Hauptsitz zeitgleich fünf Schließanlagen, die den Zutritt regelten. Die Türen waren zum einen mit Kartenlesern ausgestattet, über welche die Mitarbeiter mit entsprechendem Ausweis Zutritt erhielten. Auf den Karten konnten individuelle Zugangsberechtigungen gespeichert werden. Zum anderen war in jeder Tür ein mechanischer Schließzylinder integriert. Selbst bei Stromausfall, wenn die Kartenleser nicht mehr funktionierten, konnten dadurch z.B. Techniker per Schlüssel Zutritt zu den Räumlichkeiten erhalten. Dazu jedoch mussten sie erst den passenden aus ihrem Schlüsselbund herausfischen. Und das war umständlich. Knud Vormschlag, Leiter Technik/Energiemanagement bei Deutsche See, erklärt: „Teilweise kamen auf eine Person bis zu 20 Schlüssel.“ Der Grund dafür waren die vielen parallel installierten Schließanlagen. Sukzessive Erweiterungen des Hauptsitzes hatten dazu geführt. „Am Ende existierten fünf Schließanlagen parallel. Das machte die Schlüsselverwaltung und Zutrittskontrolle extrem kompliziert und zeitaufwendig“, erinnert sich Vormschlag. Obwohl irgendwann Kartenleser eingeführt wurden, konnte auf die stromunabhängigen mechanischen Systeme nicht verzichtet werden. Sie stellten sicher, dass die Feuerwehr auch bei Stromausfall Zutritt hatte.

Ein Schlüssel für alles

Nach der Installation der neuen Schließanlage benötigen alle zutrittsberechtigten Personen nur noch einen einzigen Schlüssel. (Bild: Jörg Sarbach/Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH)

Nach der Installation der neuen Schließanlage benötigen alle zutrittsberechtigten Personen nur noch einen einzigen Schlüssel. (Bild: Jörg Sarbach/Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH)

Um den Verwaltungsaufwand der Zugangskontrolle künftig einfacher und sicherer zu gestalten, entschied sich Deutsche See schließlich für die Installation eines neuen Systems. Es sollte wirtschaftlich sein, schnell installiert werden können und kabellos funktionieren. Auch flexible Erweiterbarkeit und Witterungsbeständigkeit waren gefordert. Vor allem aber sollte die neue Schließanlage die Schlüsselverwaltung deutlich vereinfachen. Das elektronische Schließsystem eCliq der Assa Abloy-Marke Ikon erfüllt diese Bedingungen, begonnen bei der kabellosen Funktion. Axel Scholten, Objektberater bei Assa Abloy, erläutert: „Bei eCliq ist die Energieversorgung über eine Batterie direkt im Schlüssel integriert. Damit entfällt eine aufwendige Neuverkabelung der Türen. Es müssen lediglich die Schließzylinder ausgetauscht werden.“ Durch die stromunabhängige Funktionstüchtigkeit ist außerdem sichergestellt, dass Techniker, Feuerwehr und Co. auch bei Stromausfall Zugang zu den entsprechenden Räumen haben. Und das mit nur einem Schlüssel. Auf diesem sind ganz individuelle Zugangsberechtigungen mit Zeitbegrenzungen und Zutrittsbereichen speicherbar. Bei Schlüsselverlust kann die Zutrittsberechtigung gelöscht werden, wodurch sich der Zeitraum, in dem der Schlüssel missbraucht werden könnte, minimiert. „Die Mitarbeiter müssen die Gültigkeit regelmäßig erneuern lassen, wodurch die Zugangskontrolle noch sicherer wird“, so Scholten.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Um den Faktor 30 verringerte Brandlasten bei der Verkabelung und die einfache nachträgliche Installation von 580 Brandschutz- und Entrauchungsklappen - nur zwei Beispiele, die zeigen, warum man auf dem Frankfurter Flughafen vom perfekten Zusammenspiel von BACnet und AS-Interface (ASi) profitiert.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird die ohnehin schon komplexe IT-Architektur von zahlreichen Anlagen noch komplexer - und noch verwundbarer. Das spielt Cyberterroristen, Erpressern oder auch staatlichen Geheimdiensten in die Hände. Insbesondere kritische Infrastrukturen wie Flughäfen oder Krankenhäuser geraten ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Eine Studie unter Betreibern kritischer Infrastrukturen des Ponemon Institutes zeigt z.B., dass 90 Prozent der Befragten in den vergangenen zwei Jahren mindestens einem Cyberangriff ausgesetzt waren. 62 Prozent verzeichneten sogar zwei oder mehr Attacken.‣ weiterlesen

Anzeige

Wie kann sichergestellt werden, dass die Projektumsetzung von Anfang an detailliert geplant wird, so dass die Umsetzung erheblich vereinfacht wird? Welcher Mehrwert kann bereits in der Planungsphase geschaffen werden und wer ist der Hauptverantwortliche für eine optimale Projektplanung: der Fachplaner, der Integrator oder der Hersteller des Gefahrenmanagementsystems?‣ weiterlesen

Anzeige

2019 wurden die Lagerhallen der größten Logistikplattform Frankreichs eröffnet. In Tournan-en-Brie im Departement Seine et Marne, östlich der Hauptstadt Paris, hat eine Möbelhandelskette ein Lager im XXL-Format bauen lassen. Der Konzern, dessen Möbelhäuser in verschiedenen europäischen Ländern zu finden sind, zählt zu den wichtigsten dieser Art in Europa. Bei der Außenüberwachung entschied man sich für All-In-One-Lösungen mit PoE- und IP-gestützten Netzwerkschnittstellengehäusen.‣ weiterlesen

Anzeige

Schlüssel - zu analog für den digitalen Wandel? In Zeiten von globaler Vernetzung, digitalem Fortschritt und Datenschutzgrundverordnung sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, sich dem Thema Zutrittskontrolle zu widmen. Dabei gilt es sowohl den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen als auch unterschiedliche Berechtigungen zu verteilen.‣ weiterlesen

Die Digitalisierung bietet mit virtuellen Medien und Simulationen ganz neue Möglichkeiten für die Planung von Sicherheitstechnik. So lassen sich über einen digitalen Gebäudezwilling bereits vor Baubeginn die erforderlichen technischen und baulichen Voraussetzungen definieren und erproben. Die Folge sind nicht nur zuverlässig hohe Sicherheitsstandards, sondern auch erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen. Die Potenziale einer softwarebasierten Planung zeigen sich zum Beispiel bei der Konzeption von Alarmierung und Evakuierung im Brand- und Gefahrenfall.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige