Anzeige
Anzeige

Multirooms – Multimedia
Genuss im 21. Jahrhundert

Wer das intelligente Haus im Sinn hat, denkt vor allem an Sicherheit, Energieeinsparung und an eine komfortable Bedienung der Haustechnik. Schon heute gehören aber auch Multiroom-Systeme für die Unterhaltung zu einer gehobenen Installation. Bisher war ein serienmäßiges Auto oft besser beschallt, als die meisten Einfamilienhäuser. Die Nachfrage nach perfekten Klangerlebnissen und anderen Multimediagenüssen in den eigenen vier Wänden wächst infolgedessen zunehmend und beschränkt sich nicht mehr nur auf einen Raum. Die Unterhaltungselektronikbranche ist dem bereits nachgekommen und hat mit so genannten Multirooms eine adäquate Sound-System Lösung kreiert. Aufgrund dieser Entwicklung müssen sich die Elektrohandwerker die Vormachtstellung, die sie in den Bereichen Bussysteme, Photovoltaik und Alarmanlagen bereits inne haben, erarbeiten.
Bilder: Gira GmbH & Co.KG, Logitech, Revox GmbHWer das intelligente Haus im Sinn hat, denkt vor allem an Sicherheit, Energieeinsparung und an eine komfortable Bedienung der Haustechnik. Schon heute gehören aber auch Multiroom-Systeme für die Unterhaltung zu einer gehobenen Installation. Bisher war ein serienmäßiges Auto oft besser beschallt, als die meisten Einfamilienhäuser. Die Nachfrage nach perfekten Klangerlebnissen und anderen Multimediagenüssen in den eigenen vier Wänden wächst infolgedessen zunehmend und beschränkt sich nicht mehr nur auf einen Raum. Die Unterhaltungselektronikbranche ist dem bereits nachgekommen und hat mit so genannten Multirooms eine adäquate Sound-System Lösung kreiert. Aufgrund dieser Entwicklung müssen sich die Elektrohandwerker die Vormachtstellung, die sie in den Bereichen Bussysteme, Photovoltaik und Alarmanlagen bereits inne haben, erarbeiten.
Dank Multiroom-Installationen gehört der Albtraum von mehreren Stereoanlagen im Haus und dem damit verbundenen Kabelsalat der Vergangenheit an. Ein Multiroom-Gerät dient der komfortablen Verteilung von Bild und Ton im ganzen Haus und basiert auf der Zusammenführung mehrerer Multimedia-Geräte zu einer Zentrale, die im Wohnzimmer oder auch nach Belieben ganz versteckt im Keller installiert werden kann. Die Sys­temkombination vereint beispielsweise SAT-Receiver, Heimkino-Decoder, HiFi-Anlage, Verstärker, Video- und DVD-Player. Man kann jede dieser Gerätefunktionen zentral oder dezentral nutzen, das heißt eine DVD kann wahlweise im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer angesehen werden. Andersherum kann über eine Anlage im Kinderzimmer eine CD gehört werden, während in der Küche Radio aus den Lautsprechern tönt. Alle Befehle sind von jedem Nebenraum aus steuerbar.

Keine Planung ohne Elektrohandwerker

Was das Erschließen des Multiroom-Marktes angeht, sind Elektrohandwerksbetriebe besonders in der Planung gefragt. Nur der Elektroinstallateur ist tatsächlich vor Ort und in der Lage, nach Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten, fachkundig zu beraten und die Wünsche des Kunden umzusetzen. Eine recht aufwendige Multimedia-Vernetzung, wie die eines Multirooms, ist mit nicht unerheblichem, teilweise auch mit baulichem Aufwand verbunden, wenn es beispielsweise darum geht, Lautsprecher verdeckt in Wände einzulassen. Deshalb sollten die Installationsmaßnahmen nur von Fachkleuten durchgeführt werden. Auch die Bedienkomponenten fallen in den Aufgabenbereich des Elektrohandwerkers. Der Installateur fungiert in jeglicher Hinsicht als Bindeglied zwischen Hersteller und Endverbraucher, er stellt den Kontakt her, berät im fachkundigen Sinne des Herstellers und führt im Interesse des Kunden durch.

Alles aus einem Gerät

Im Audiobereich können über eine Multiroom-Zentrale mehrere Quellen integriert werden. Neben MP3- und DVD-Spielern, sind je nach Fabrikat eine Handvoll FM-Tuner sowie mehrere Audiosignale möglich. Auch Musik vom Satellitenempfänger kann in das System eingespeist werden und bei den meisten Systemlösungen steht auch eine Heimkino-Installation zur Verfügung. Für den Multiroom-Betrieb benötigt jeder weitere Raum einen Nebenverstärker, der mit der Zentrale kommuniziert und von dieser das angeforderte Musiksignal erhält. An die Zentrale werden auch optional Displays oder Bedienfelder angeschlossen. So kann das Multiroom-System aus jedem Raum mit Tastendruck gesteuert werden.

Bedienen und Steuern

Neben raumübergreifenden Multiroom-Sys­temen, ist das Nonplusultra in einer integrierten Gebäudesystemsteuerung eine vernetzte Klima-, Heizungs-, Licht- undAlarmanlage. Sollten diese Komponenten bereits im Haus installiert sein, kann die neue Multimedia-Technik, z.B. das Revox System M51, für die täglichen Funktionen ebenfalls daran angeschlossen werden. Mit der dazugehörigen Display- und Bedieneinheit M217/M218 (ab 490E) von Gira lassen sich Quellenwahl, Lautstärke, Stummschaltung, Titelwahl sowie Ein- und Ausschalten steuern. Das System ist mit nahezu allen Schalterprogrammen des Herstellers kombinierbar. Es besteht die Möglichkeit der Einbindung in das Instabus KNX/EIB System über den Gira Homeserver 2 und damit zur Musiksteuerung über PC, Handy oder PDA.

Drahtlos

Grundsätzlich gibt es zwei Wege Audio im Haus zu verteilen: der verbreitete Weg bedient sich der analogen Signalübertragung, der moderne Ansatz nimmt die in der Regel vorhandene Netzwerkstruktur zu Hilfe um die Signale digital zu verteilen. Eine digitale Multiroom-Installation besteht aus drei Komponenten: dem Server, dem Netzwerk und den Clients. Das ‚Wireless DJ Music System‘ von Logitech, das auf Audiostreaming ausgerichtet ist, ist z.B. ein solches System. Es verteilt digitale Musik sowie MP3-Dateien in alle dafür vorgesehene Räume und benötigt einen PC als Server. Der Sender des Sys­tems ist eine externe Soundkarte, die per USB angeschlossen wird. Die USB-Box funkt die Musik im 2,4GHz-Band mit Bluetooth-Hardware bis zu 50m weit, verspricht der Hersteller. Empfangen wird dann das Sig­nal von Clients, die die Musik analog über Cinch-Buchsen oder Klinkenstecker an eine herkömmliche Stereoanlage oder ein Lautsprechersystem wieder ausgeben. Gesteuert wird das System über eine Funkfernbedienung, die nicht mit Infrarot-Signalen arbeitet und deswegen im ganzen Haus steuerbar ist. Das ‚Wireless DJ System‘ ist für 249 Euro zu erhältlich. (cnk)

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Nach der Montage von FTTH-GPON-Anschlüssen müssen die Übertragungseigenschaften des passiven optischen Netzes einer Reihe von Testmessungen unterzogen werden. Um die erforderlichen Abnahmemessungen zu vereinfachen, entwickelte Viavi Solutions in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom einen automatisierten Leistungspegelmesser, der durch standardisierte Anwenderführungen fehlerfreie Abnahmemessungen nach ZTV 43 bereits mit begrenzten Vorkenntnissen ermöglicht.‣ weiterlesen

Anzeige

Durch Home Office, Meetings und zunehmende Projektarbeit sind Schreibtische nicht dauerhaft besetzt und für Arbeitgeber fallen unnötige Kosten an. Helfen soll Desk Sharing sowie konsequentes Arbeitsplatzmanagement. Allerdings kämpfen viele Mitarbeiter in flexiblen Büros mit der täglichen Suche nach einem freien Arbeitsplatz, Projektpartnern oder gewünschter Ruhe. Mit iotspot, einem Arbeitsplatzmanagementsysteme integriert in Tischanschlussfeldern von Bachmann, buchen Mitarbeiter von Zuhause oder direkt vor Ort den gewünschten Arbeitsplatz. Gleichzeitig sparen Unternehmen Ressourcen.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Anzahl der über Ethernet verbundenen Geräten in Privathaushalten und im Bereich der SoHo(Small Office, Home Office)-Anwendung steigt stetig. Zwar werden viele der Anwendungen bereits über WLAN oder andere kabellose Medien übertragen, dennoch bleibt die Übertragung über Kupferverkabelungen ein wichtiger Bestandteil des Netzwerks. Um eine reibungslose Datenübertragung über Kupferkabel zu gewährleisten, ist es sinnvoll für den Installateur, die Verkabelung nach der Installation bzw. nach jeder Änderung zu testen.‣ weiterlesen

Die Energieführungskette Protum P0400GS01 von Tsubaki Kabelschlepp hat ein ganz besonderes Design: Die Anbindung des Kettenbands an z.B. einen Blechausschnitt im Kabelkanal erfolgt über eine vorgegebene Kontur. So hat der Ausschnitt, der für die Durchführung der Leitungen bleibt, eine maximale Größe und lässt eine komfortable Leitungsverlegung und -führung zu. Diese Montageart ist einfach und spart Zeit und Kosten. Darüber hinaus ist die Energiekette nun auch in einer Zwei-Kammer-Ausführung erhältlich, die eine Führung von bis zu 16 Leitungen erlaubt.‣ weiterlesen

Die Realisierung von Glasfaser-Hausanschlüssen war für Installateure aufgrund langwieriger Terminkoordinationen mit Hauseigentümern bisher mit erheblichem prozessbegleitendem Aufwand verbunden. Ein innovatives Verfahrenskonzept von LWL-Sachsenkabel optimiert die erforderlichen Arbeitsschritte und minimiert dadurch die Anzahl notwendiger Inhouse-Installationstermine. Auf diese Weise verringern sich Zeit- und Kostenaufwand und der Glasfaserausbau kann künftig schneller vorangetrieben werden.‣ weiterlesen

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und macht auch vor den Kommunen keinen Halt. In Rendsburg-Eckernförde stehen die Zeichen auf Veränderung. Bevor jedoch kommunalpolitisch die richtigen Entscheidungen für die digitale Mobilität getroffen werden können, musste zunächst der Ort der Entscheidungsfindung auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Die Möblierung des Tagungssaals des Kreishauses ist daher mit Evoline-Elektrifizierungslösungen für Daten und Strom ausgestattet worden, die den wechselnden Nutzungen des Raumes und den Ansprüchen an digitales Arbeiten gerecht werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige