Autorin: Katrin Rosenthal, B.E.G. Brück Electronic GmbH I Bilder: Swisslux AG

Moderne Lichtsteuerung
auf der Allmend Luzern

Es ist das größte Bauprojekt der Zentralschweiz: 260Mio. CHF verschlingen die vier Neubauten auf der Allmend in
Luzern. Neben dem Fußballstadion für 17.000 Fans, der Heimstätte des FC Luzern, entstehen zwei Wohnhochhäuser und ein Sportgebäude – alle Gebäude sind ausgestattet mit Bewegungs- und Präsenzmeldern von B.E.G.
Es ist ein Projekt der Superlative: Mit ihren 88 bzw. 77m übertreffen die beiden markanten Wohnhochhäuser alle anderen Gebäude in der Innerschweiz. Das Sportgebäude umfasst das neue Hallenbad, eine Migros-Filiale, ein Fitnesscenter, Büros und ein Restaurant. Zudem realisiert der Kanton eine Doppelturnhalle für den Hochschulsport. Der moderne Gebäudekomplex ist auf dem neuesten Stand der Technik. Für die Energieeffizienz setzen die Elektroplaner dabei auf die Bewegungs- und Präsenzmelder von B.E.G. Die Ansprüche der Auftraggeber an die Lichtschaltung sind für dieses Prestigeobjekt sehr hoch. Natürlich wird Wert auf die Funktionalität und bedarfsgerechte Lichtsteuerung gelegt, in einigen Bereichen muss die Beleuchtung zusätzlich manuell steuerbar sein. Ein starker Fokus liegt in dem modernen Komplex außerdem auf dem Design der Präsenzmelder.

Neun verschiedene Präsenzmeldertypen im Einsatz

In den vier Neubauten auf der Allmend werden neun verschiedene Präsenzmeldertypen eingesetzt, insgesamt sind rund 600 B.E.G. Bewegungs- und Präsenzmelder für die vielfältigen Anforderungen verbaut. Dabei setzen die Planer sowohl auf KNX-, als auch auf konventionelle 230V-Melder. Der besondere Vorteil von B.E.G. Meldern ist dabei, dass die Melder im gleichen Design sowohl für die KNX- als auch für die 230V-Technologie erhältlich sind und deshalb optisch kein Unterschied zwischen den beiden Systemen erkennbar ist. Durch den Einsatz der KNX-Melder stehen für bestimmte Bereiche die Bewegungs- und Helligkeitsinformationen auch für übergeordnete Funktionen zur Verfügung und können einfach visualisiert werden. Über dieses System kann die Beleuchtung des Stadions bei Bedarf einfach übersteuert werden. Das umfassende Produktsortiment der B.E.G. wurde in diesem Projekt breit eingesetzt: vom großflächig erfassenden PD4, der sich für Flächen, große Büros sowie Säle eignet, über den Indoor-180 Wandmelder, der optimal Flure und Toiletten überwacht, bis hin zum PD9, der in der Streckmetall-Decke dezent platziert wurde. Der PD9 KNX-Melder fügt sich dank seiner geringen Größe harmonisch in die Metalldecken ein und ist vom Auge kaum mehr zu erkennen. Für die Bereiche mit schwarzen Decken wurden die PD9-Melder zusätzlich schwarz lackiert.

Mit dem Gütesiegel ‚greenproperty‘ ausgezeichnet

Vor Ort unterstützt die Swisslux AG die Planer von der Konzeption über die Planung bis hin zur Inbetriebnahme. Die beiden Wohnhochhäuser sind mittlerweile mit dem Gütesiegel ‚greenproperty‘ ausgezeichnet. Diese Qualifizierung für Immobilien beurteilt ein Gebäude nach verschiedenen Kriterien in ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit. Die innovativen Elektroinstallationen leisten heute ihren Anteil für den energieeffizienten Betrieb der Gebäude.

Das könnte Sie auch interessieren

Drei Meisterstipendiaten legen erfolgreich Abschlussprüfung ab

Seit 2015 lobt die Initiative Elektromarken. Starke Partner. jährlich zehn Meisterstipendien aus. Die Unterstützung der 17 Markenhersteller erzielte viele positive Resonanzen und trägt bereits Früchte: Drei der Meisterstipendiaten 2016 haben mittlerweile erfolgreich ihren Meisterabschluss in der Tasche. Auch in diesem Jahr lobt sie wieder Meisterstipendien aus.

Anzeige
VDE-Forum zur Deutschen NormungsRoadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘

Vom 5. bis 6. Dezember 2017 findet in der alten Schlosserei der Energieversorgung Offenbach (EVO) das VDE-Expertenforum zur Deutschen Normungs-Roadmap ‚Elektrische Energieeffizienz‘ statt. Bei steigenden Energiepreisen und knappen Energieressourcen hängen Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit immer mehr von der Fähigkeit ab, den Einsatz von Energie möglichst effizient zu gestalten.

Experte für Arbeitgebermarke verstärkt die Elmar-Jury 2017

In diesem Jahr verleiht die Initiative ‚Elektromarken. Starke Partner.‘ erstmals einen Elmar für den besten Arbeitgeber. Die neu geschaffene Kategorie richtet sich an alle Elektrohandwerksbetriebe, die außergewöhnliche sowie innovative Mitarbeiterkonzepte entwickelt und umgesetzt haben. Als Spezialist für das Thema Arbeitgebermarke ist dieses Jahr der deutsche Employer Branding-Stratege Ingo Müller Teil der vielseitig versierten ELMAR-Jury.

German Brand Award für Merten

Schneider Electric gehört mit seiner Marke Merten zu den Preisträgern des German Brand Award 2017, der vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute verliehen wird. Mit dem Award werden erfolgreiche Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation ausgezeichnet.

Grundlagen und Planungshilfen für die Gebäudeautomation

Die Richtlinienreihe VDI3814 ‚Gebäudeautomation‘ wird derzeit vollständig überarbeitet. Ziel ist es, die bisher getrennten Planungsansätze der Anlagenautomation nach VDI3814 mit denen der Raumautomation nach VDI3813 zusammenzuführen. Weite Teile der bisherigen VDI3814 konnten in die EN ISO16484 überführt werden. Die neue VDI3814 soll wieder den aktuellen Stand der Technik in Planung und Ausführung von Gebäudeautomation beschreiben. Unter Gebäudeautomation werden dabei alle Maßnahmen, Einrichtungen, Prozesse, Software und Dienstleistungen zur automatischen Steuerung und Regelung, Überwachung, Optimierung und Bedienung sowie für das Management zum zielsetzungsgerechten Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung verstanden.

Deutsche setzen bei der Beleuchtung auf LED-Technik

LED-Licht spart Energie und damit Kosten. Zudem halten LED-Leuchtmittel um ein Vielfaches länger als konventionelle Leuchtmittel.