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Moderne Gebäudeleittechnik:
Einfache Installation, Planung und Realisierung

Das Unternehmen PlanTec in Garbsen bei Hannover hat seinen fertiggestellten Neubau mit LCN ausgestattet. Aufgrund der hohen technischen Anforderungen seitens des Bauherren war die Multifunktionalität und Bandbreite von LCN von Vorteil.
Das wird schon bei der Installation deutlich: der LCN-Bus benötigt im Gegensatz zu anderen Systemen kein eigenes Datenleitungsnetz, sondern nur eine freie Ader eines fünfpoligen Standard-NYM-Kabels. Die LCN-Universalmodule für den Einbau sowohl in der Unterverteilung als auch dezentral in den Schalterdosen erfüllen viele Aufgaben gleichzeitig und sparen so Installationskosten. Dabei macht LCN keine Abstriche an Übertragungsleistung und Funktionalität. So bietet das System so viele Funktionen in seinen Modulen wie kaum eine anderes auf dem Markt. Die Übertragungsrate beträgt von 100 bis 10000 Telegramme pro Sekunde bei 24Bit Nutzdaten im Telegramm. Das bietet auch in sehr großen Anlagen enorme Leistungsreserven. Je Modul können 64 Ziele direkt adressiert werden mit drei unterschiedlichen Kommandos. So ist es möglich, die gewünschten Funktionen dem Gebäude anzupassen. Die umfangreiche Ausstattung gibt dem Bauherren die Mittel, auch sehr komplexe Abläufe mit LCN zu automatisieren. Je anspruchsvoller der Bau, desto besser ist das Preis-Leistungsverhältnis von LCN. Dabei bietet LCN dem Bauherren freie Wahl beispielsweise seiner Tastoberflächen. Es können Standard-Taster wie auch eine Vielzahl von Tastsensoren anderer Hersteller verwendet werden. Somit ist LCN herstellerneutral.

Bequeme Programmierung und Parametrierung

Am wichtigsten erschien den Planern von PlanTec jedoch die leichte Administrierbarkeit des LCN, von der Programmierung mittels der Windows-basierten Programme LCN-PRO bis hin zur Visualisierung mit LCN-W. Gerade die Programmierung stellte einen besonderen Blickpunkt dar, da diese einfach und schnell zu realisieren war und ohne großen Aufwand auch von den eigenen Mitarbeitern geändert und den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden kann. Dazu braucht es noch nicht einmal eine direkte Verbindung zum Bus: Die gesamte Programmierung und Parametrierung kann mit LCN-PRO bequem „offline“ durchgeführt werden – beispielsweise zu Hause – und später mit einigen wenigen Mausklicks in die Anlage übertragen werden. Um den Anforderungen des Bauherren gerecht zu werden, wurde zunächst ein Pflichtenheft erstellt, um die verschiedenen, von LCN zu steuernden Funktionen festzulegen. Die Gebäudeleittechnik bei der PlanTec GmbH lässt sich generell in drei verschiedene Bereiche unterteilen:

-Lichtsteuerung/-regelung/Einzelraumregelung
-Energiemanagement und
-Gebäudesicherung

Neben der tageslichtabhängigen Lichtregelung in allen wichtigen Räumen zählt auch die
vollautomatische Steuerung der Jalousien in Abhängigkeit von Regenintensität, Windstärke und Windrichtung zu den Highlights des Gebäudes. Weht der Wind beispielsweise aus östlicher Richtung, werden die Jalousien auf der windabgewandten Seite nicht hochgefahren. Hierfür ist lediglich ein einziges Kommando notwendig. Als Beispiel für eine Energie-Optimierung steht die Einzelraumregelung basierend auf der Anwesenheit von Personen im Raum, der Uhrzeit (Nachtabsenkung der Heizung) und der Fensterstellung. Zur Gebäudesicherung werden die Fenster im gesamten Gebäude mittels LCN-B3I Binärsensoren überwacht, so dass ein Einbruch sofort registriert wird. Diese sehr kleinen Baugruppen lassen sich jederzeit an bestehende LCN-Module anschließen und bieten so kostengünstig drei binäre Eingänge. Mit LCN lässt sich durch je 4 logische Verknüpfungen mit 3 unterschiedlichen Auswertungen in jedem Bus-Modul auch leicht ein Blockschloss realisieren: Im PlanTec-Gebäude erfolgt eine Meldung, wenn ein Fenster noch offen ist und die Alarmanlage eingeschaltet werden soll. Zu guter Letzt steuert LCN die Motorriegel an den Eingangstüren, das Haupttor und die Garagentore und gewährt somit größtmögliche Sicherheit und Komfort beim Zutritt zum Gebäude während der Arbeitszeit. Und was passiert, wenn bei einer LCN-Schließanlage ein Schlüssel (also eine Fernbedienung, die LCN-RT) verlorengeht? Ganz einfach: Die betroffene Fernbedienung wird aus der Schließanlage ausgetragen und durch eine neue ersetzt, die dann entsprechend programmiert wird. Weitere Kosten entstehen nicht. Das Ein- und Austragen von Fernbedienungen erfolgt durch das auf dem Grundmodul LCN-W aufsetzende Software-Modul LCN-WA für die Zugangskontrolle. Wie bei nahezu allen umfangreichen Projekten gab es auch hier natürlich einige Probleme zu lösen. So wurde von PlanTec eine außergewöhnliche Schalterblende vorgegeben, welche einen Mehraufwand an Verkabelung erforderlich machte. Hinzu kam, dass die Firma Macke GmbH bis dahin noch keine Erfahrung mit dem LCN-System hatte. Doch hier leistete die Hotline des Unternehmens Issendorff wertvolle Unterstützung, sodass sich die Macke GmbH im Laufe der Bauzeit zu einem regelrechten LCN-Expertenbetrieb entwickelte. Während die Verlegung der Leitungen von mehreren Installateuren durchgeführt wurde, übernahm ein einzelner Mitarbeiter der Firma Macke GmbH die Verdrahtung der LCN-Module in den Unterverteilungen. Trotz der fehlenden Erfahrung konnte das Projekt im vollem Umfang und den Zeitplan einhaltend umgesetzt werden. Diese Tatsache ergab sich durch die flexible und einfache Struktur von LCN.

Komfortable Bedienung

Die Mitarbeiter der PlanTec GmbH nahmen die neue Gebäudeleittechnik und die damit verbundenen Annehmlichkeiten durchweg positiv auf. So kann jeder Mitarbeiter mit seiner Fernbedienung LCN-RT das Licht in den Räumen des Gebäudes schalten. Die Lichtschalter für alle Räume sitzen sozusagen am Körper, herkömmliche Schalterblenden und der Weg zum Schalter werden somit überflüssig. Sie dienen auch der Zugangskontrolle, die mit LCN-WA realisiert wird: die Türen am und im Gebäude lassen sich mit der handlichen Fernbedienung öffnen, sodass im gesamten Gebäude nur noch eine einzige Tür ein konventionelles Schloß aufweist. Natürlich lässt sich die Fernbedienung auch anwenderspezifisch programmieren. So erkennt jedes LCN-Modul bis zu 16 Fernsender anhand deren eindeutigen Serien-Nummern die Funktionen für Zugangskontrolle sind in den LCN-Modulen bereits eingebaut und erfordern keinen zusätzlichen Aufwand. Bei größeren Anlagen mit mehr als 16 Zugangsberechtigten kommt LCN-WA zum Einsatz, um Zugangsrechte zu beschränken oder privilegierte Steuerungsmöglichkeiten ausschließlich für berechtigte Mitarbeiter zuzulassen. Die hohe Zuverlässigkeit des LCN-Systems hat sogar die Versicherung der PlanTec GmbH überzeugt, die einen hohen Rabatt bei der Gebäude-Versicherung gewährte. Bemerkenswert ist, dass ein hochwertiges Bus-System, installiert von einem „gewöhnlichen“ Elektroinstallateur, hierbei höher bewertet wurde als eine VdS-zertifizierte Anlage. Durch den zukunftsorientierten Aufbau von LCN kann die bei der PlanTecGmbH eingesetzte LCN-Technik jederzeit ohne großen Aufwand erweitert und aktualisiert werden. Zum Beispiel mit einem Zugangskontrollsystem, welches den Zugang zu Gebäuden über Transponder regelt. Jeder Zugangsberechtigte erhält eine Transponderkarte mit einer einmaligen Serien-Nummer. Diese wird im Zugangsprotokoll der Software hinterlegt und für festlegbare Aktionen freigegeben. Geht einmal eine solche Transponderkarte verloren, wird wie bei der Fernbedienung die Serien-Nummer aus dem System gelöscht und somit ein Mißbrauch verhindert. Auch die ausführende Firma Stephan Macke GmbH hat vom LCN-Einsatz bei der PlanTec GmbH profitiert. Sie konnte ihren Kunden überdurchschnittlich binden und hat die weitere Betreuung der PlanTec GmbH in Sachen LCN übernommen. Gerne möchte man in Zukunft auch andere Projekte mit LCN ausstatten, und bietet daher LCN potentiellen Kunden aktiv an.

Fazit

Der LCN-Bus ist seit 15 Jahren auf dem Markt und ist als durchweg ausgereiftes System zu betrachten. Allein in Deutschland sind viele Tausend Projekte mit LCN realisiert worden. Der Vorteil des LCN-Bussystems liegt in der einfachen Installation, da er in der Welt der Elektroinstallation zu Hause ist, aber auch in der einfachen Planung und Realisierung. Dies gilt gleichermaßen für kleinste Objekte wie Einfamilienhäuser und Großobjekte wie das Bundesarbeitsgericht, Banken (z.B. Main-Tower, Ffm), Versicherungen usw. Probleme und Umplanungen auf der Baustelle, die sich erst während der Installation ergeben, können schnell und ohne großen Mehraufwand gelöst werden. Die ausführenden Firmen werden vom Unternehmen Issendorff sowohl bei der Schulung des Personals als auch bei der Ausführung selbst ohne Wenn und Aber unterstützt. LCN-Schulungen werden von vielen Innungen und Berufsschulen im gesamten Bundesgebiet angeboten. Auch bei der Ausführung werden sie unterstützt: Das Unternehmen Issendorff unterhält eine telefonische Hotline, die unter der Sammel-Nummer 05066 998 44 jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Daher bringt LCN beiden Seiten das Erfolgserlebnis: ein zufriedener Kunde und eine zufriedene Installationsfirma, die wiederum einen neuen Stammkunden über LCN gewonnen hat.

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