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Mit KNX-Technik zum Nullenergiegebäude

Effiziente Lichtsteuerung im Ingenieurbüro Sulzer

Moderne Planung der technischen Gebäudeausrichtung ist seit über 20 Jahren das Erfolgsrezept des Ingenieurbüros Sulzer in Vogt. Das Familienunternehmen mit 40 Mitarbeitern hat sich mit technischen Ingenieurdienstleistungen wie Planung, Beratung und Bauleitung etabliert. Für den eigenen Neubau haben sich die Ingenieure hohe Ziele gesteckt: Geplant wurde ein Nullenergiegebäude, das nachweisbar nicht mehr Energie verbraucht als es erzeugt.

 (Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)

(Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)


Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen wurde in allen Bereichen neueste Technik eingesetzt. Das Bürogebäude verfügt über eine Solaranlage und eine Wärmepumpe, um Energie zu gewinnen. Um Energie zu sparen, ist das Gebäude mit einem KNX-System ausgestattet. Ein besonderes Augenmerk bei der Optimierung des Stromverbrauchs lag in der Planung auf der intelligenten Lichtregelung, denn die Beleuchtung allein kann einen großen Anteil am Gesamtstromverbrauch in Gebäuden ausmachen. Sämtliche Leuchten im Bürogebäude sind mit moderner LED-Technik ausgestattet. An die in das KNX-System eingebundene Beleuchtungsregelung wurden hohe Anforderungen gestellt. Ein Knackpunkt war die Mischlichtregelung, bei der nur so viel künstliches Licht zugedimmt wird, wie dem Tageslicht fehlt um einen vorgegebenen Lichtwert am Arbeitsplatz zu erhalten. Für die Umsetzung wurde nach Präsenzmeldern gesucht, die eine zuverlässige Lichtmessung bieten, die über die Standardlichtmessung weit hinausgeht.
In den Fluren muss das Licht nicht extra aktiviert werden, die Präsenzmelder PD4-KNX schalten bei erkannter Bewegung automatisch das Licht ein. (Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)

In den Fluren muss das Licht nicht extra aktiviert werden, die Präsenzmelder PD4-KNX schalten bei erkannter Bewegung automatisch das Licht ein. (Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)

Individuelle Sonderlösung

Die Lösung lieferte schließlich der Präsenzmelder-Experte B.E.G.: „B.E.G. hatte von Anfang an ein offenes Ohr für unsere Wünsche. Nach intensiven Gesprächen mit unserem B.E.G. Außendienstberater Klaus Geberl und dem KNX-Produktmanager Christoph Börsch wurde uns von B.E.G. eine individuelle Sonderlösung für unser Gebäude angeboten.“ berichtet Bauherr Harald Sulzer. Für die noch exaktere Lichtmessung wurden die KNX-Präsenzmelder bei B.E.G. zusätzlich mit einem außenliegenden Lichtfühler ausgestattet. Dieser kann dann unabhängig von dem eigentlichen Melder ausgerichtet werden, sodass die Bewegung über dem Bewegungsbereich/Schreibtisch und die Helligkeit im dunkelsten Bereich des Raumes erfasst werden kann. Die innovative Lösung wird bald für alle B.E.G. Kunden verfügbar sein: „KNX-Präsenzmelder mit außenliegenden Lichtfühlern bieten wir mit der KNX Generation 6 in unserem Standardsortiment an.“ Informiert B.E.G. Geschäftsführer Friedrich Brück.

Über ihre Rechner aktivieren die Mitarbeiter die PD2-KNX in ihrem Büro. Diese regelt die Beleuchtung so, dass im Raum 500 Lux erreicht werden. (Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)

Über ihre Rechner aktivieren die Mitarbeiter die PD2-KNX in ihrem Büro. Diese regelt die Beleuchtung so, dass im Raum 500 Lux erreicht werden. (Bild: ©Martin Rudau / IB Sulzer)

Intelligente Lichtregelung

Im Zusammenspiel mit weiteren Komponenten bilden die Präsenzmelder in allen Bereichen des Sulzer Verwaltungsgebäudes eine energieeffiziente Steuerung. In den Einzelbüros wird die Beleuchtung über einen Taster an der Türe aktiviert. Der Präsenzmelder PD11-KNX übernimmt die Regelung der Beleuchtungsstärke im Raum auf 500 Lux. Durch seine sichtbare Aufbauhöhe von gerade einmal 0,85mm ist er an der Decke nahezu unsichtbar, erfasst aber dennoch zuverlässig selbst kleinste Bewegungen. Abhängig von der Sonneneinstrahlung regelt er nur so viel Kunstlicht hinzu, wie in dem Moment benötigt wird um 500 Lux zu erreichen. Wenn der Präsenzmelder für 10 Minuten keine Person mehr detektiert, so schaltet er die Beleuchtung aus. Die Temperatur und der Sonnenschutz werden über ein separates Bediengerät an der Türe manuell gesteuert. Für die Beleuchtung in den Großraumbüros wurde extra eine KNX-Bediensoftware auf den Rechnern der Mitarbeiter installiert. Die Mitarbeiter aktivieren bei Bedarf die Beleuchtung, ab diesem Moment übernehmen Präsenzmelder, in diesem Fall PD2-KNX, die tageslichtabhängige Regelung mit denselben Parametern wie in den Einzelbüros. Der Sonnenschutz wird in den Großraumbüros ebenfalls über die Software bedient. In den Fluren muss das Licht nicht extra aktiviert werden, die Präsenzmelder schalten bei erkannter Bewegung automatisch das Licht ein. Hierfür wurden PD4-KNX verwendet, die durch ihren großen Erfassungsbereich weite Bereiche abdecken. In den nicht dauerhaft besetzten Räumen wie den Technikräumen und dem Materiallager sind Bewegungsmelder ohne KNX-Verbindung installiert. Diese schalten zuverlässig das Licht, wenn es dort benötigt wird. Zum Gesamtbeleuchtungskonzept der Planer gehörte auch der Außenbereich. Die Fassade wird auf Höhe des 2. Stocks mit fünf LED-Strahlern angeleuchtet, sodass das Firmenlogo weithin sichtbar ist. Auf der Höhe des Erdgeschosses sind die Eingangsbereiche noch einmal separat beleuchtet, um einen sicheren Gang bei Dunkelheit zu gewährleisten. Um auch hier Energie nur bei Bedarf zu verbrauchen, wird der Außenbereich durch vier RC-plus next Außenbewegungsmelder abgedeckt. Durch den 360° Unterkriechschutz stellen die Melder außerdem sicher, dass kein Unbefugter sich unbemerkt dem Gebäude nähern kann.

Mit KNX-Technik zum Nullenergiegebäude



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