Anzeige
Anzeige

Migration von Gebäudetechnik-Systemen

Energieeffizienz im
Lebenszyklus steigern

In Modernisierung zu investieren, heißt, in die Zukunft zu investieren. Das gilt besonders für die Gebäudetechnik. Denn nur Anlagen auf dem neuesten Stand ermöglichen die Ausschöpfung aller Potenziale hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz beim Betrieb eines Gebäudes. Dazu ist jedoch kein kostenintensiver Totalaustausch der Infrastruktur notwendig. Der erste Schritt besteht in der Migration vorhandener Systeme. Kombiniert mit einem zeitgemäßen Energiemanagement lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden damit dauerhaft sicherstellen und optimieren. Das zeigt das Beispiel der Hochschule Darmstadt. Auf dem Weg zum grünen Campus setzen die Verantwortlichen auf Technik und Service von Siemens.

 (Bild: Siemens AG)

(Bild: Siemens AG)


Wer Betriebskosten und CO2-Ausstoß über die gesamte Nutzungsdauer einer Immobilie so niedrig wie möglich halten möchte, muss eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Gebäudetechnik vornehmen. Dabei stellt insbesondere die heute übliche flexible Nutzung von Gebäuden eine Herausforderung für den energieeffizienten Betrieb dar. Ändern sich z.B. Betriebsabläufe und Gebäudenutzung, ist es erforderlich, die Gebäudetechnik an die neuen Bedingungen anzupassen. Ansonsten wird sie hinter den Erwartungen zurückbleiben. Und auch von technischen Innovationen profitieren nur diejenigen Gebäudebetreiber und -nutzer, die die Technik fortlaufend auf den neuesten Stand aktualisieren. Der einfachste und kostengünstigste Weg, die Betriebs- und Energiekosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes zu optimieren und gleichzeitig langfristig die Verfügbarkeit der Anlagen sicherzustellen, ist die Migration bestehender Systeme. Dabei wird die vorhandene Infrastruktur schrittweise abgelöst. Entscheidend für eine gelungene Modernisierung ist ein maßgeschneidertes Konzept, wie es Siemens anbietet. Das Unternehmen kombiniert generations- und herstellerübergreifend kompatible Hardware-Lösungen mit intelligenten Software- und Servicedienstleistungen.
BU (Bild: Siemens AG)

BU (Bild: Siemens AG)

Schrittweise zu einer modernen Gebäudetechnik

Am Anfang eines Modernisierungsprozesses steht eine Gebäudeanalyse, um einen detaillierten Einblick in die bestehenden Systeme zu erhalten. Dazu zählen der Produktlebenszyklus, die aktuellen Betriebsprozesse sowie der Energieverbrauch. Dieser Einblick ermöglicht die Ermittlung des Einsparpotenzials und bildet die Grundlage für einen Migrationsplan, der die individuellen Ziele des Kunden berücksichtigt. Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung des Migrationsplans besteht darin, dass häufig heterogene Komponenten verschiedener Hersteller und Generationen verbaut sind. Die technische Voraussetzung für einen Modernisierungsprozess bildet daher ein offenes, abwärtskompatibles und zukunftssicheres Gebäudeautomationssystem wie Desigo von Siemens. Es erlaubt die einfache technische Anbindung verschiedenster gebäudetechnischer Systeme und damit eine Migration in gut planbaren Schritten. So wird die vorhandene Infrastruktur funktionsgerecht in die Migrationsplanung einbezogen. Desigo bietet ein breites Portfolio unterschiedlicher Komponenten von Raum-Controllern und Bedienelementen bis zur Automationsstation Desigo PX und der Managementstation Desigo Insight. Diese Komponenten ersetzen sukzessive veraltete Elemente, die den Gesamtwirkungsgrad beschränken.

Als Ergänzung zum Advantage EMC bietet Siemens Unterstützung durch die Energieexperten des Advantage Operations Centers. Qualifizierte Ingenieure und Techniker können per Remote auf das Gebäudesystem der Kunden zugreifen, Analysen ausführen und Prozesse optimieren. (Bild: Siemens AG)

Als Ergänzung zum Advantage EMC bietet Siemens Unterstützung durch die Energieexperten des Advantage Operations Centers. Qualifizierte Ingenieure und Techniker können per Remote auf das Gebäudesystem der Kunden zugreifen, Analysen ausführen und Prozesse optimieren. (Bild: Siemens AG)

Software und Service für dauerhafte Energieeffizienz

Doch eine erfolgreiche Migration beschränkt sich nicht auf den Austausch der Hardware. Zusätzlich müssen relevante Kenngrößen wie z.B. der Verbrauch von Strom, Wasser und Gas kontinuierlich erfasst und überwacht werden. Über die so gewonnene Transparenz kann das Erreichen der Energieeffizienzziele dauerhaft sichergestellt werden. Unterstützung bei der Migration und darüber hinaus stellt Siemens mit den Advantage-Services-Angeboten zur Verfügung. Kunden stehen flexible, modulare Energiedienstleistungen zur Überwachung, Instandhaltung sowie der kontinuierlichen Optimierung des Gebäudemanagements zur Verfügung. Ein Angebot im Rahmen der Advantage Services ist das Energy Monitoring und -Controlling (Advantage EMC).

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Wetterstation für das KNX-Gebäudebussystem erfasst mit Temperatur, Helligkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Luftfeuchtigkeit und -druck alle für die Gebäudesteuerung relevanten Wetterdaten. Besonders Temperatur (Frostgefahr), Niederschlag (Nässe) und Wind sind für den Schutz von Beschattungen und Einrichtung elementar. Die entsprechenden Alarmfunktionen lassen sich direkt in der KNX-Applikation des Suntracer KNX Pro konfigurieren, damit Beschattungen rechtzeitig eingefahren und Fenster geschlossen werden.‣ weiterlesen

Aufgrund der zunehmenden Vernetzung nimmt die Bedeutung der Funktechnologie kontinuierlich zu. So wuchs die Funktechnologie 2018 gegenüber zum Vorjahr um 32 Prozent. Dieses Kommunikationsmedium reicht von der kabellosen Datenübermittlung über lange Distanzen mittels LTE und zukünftiger 5G-Technologie, bis hin zu kurzen Distanzen über Meshnetzwerke. Nahezu jede smarte Anwendung profitiert von der Funktechnologie, die kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert wird. Anhand des Energy Harvesting Switch (EHS) von ZF lassen sich Vor- und Nachteile der verschiedenen Protokolle verdeutlichen.‣ weiterlesen

Anzeige

In Mannheim hat ein Paar sein Eigenheim komplett umgebaut - altersgerecht und zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Bauherrn. Dessen Aktionsradius wird mehr und mehr eingeschränkt durch Parkinson. Mit Hilfe moderner Technik kann er jetzt so lange und mit so wenig Unterstützung wie möglich im eigenen Zuhause leben. Basis ist die Vernetzung aller technischen Komponenten im Haus über ein KNX-System mit einem leistungsstarken Gira FacilityServer im Hintergrund. Bedient wird die gesamte Haus- und Medientechnik über eine Fernbedienung oder das iPad.‣ weiterlesen

Die durchschnittliche Lebenserwartung von 79 Jahren bei Männern und 84 Jahren bei Frauen wird in Zukunft weiter steigen. Analog dazu spielt Active - oder auch Ambient - Assisted Living, kurz AAL, eine immer größere Rolle. Dahinter verbergen sich digitale und automatisch gesteuerte alltagstaugliche Assistenzsysteme, die zum Ziel haben, Menschen bis ins hohe Alter oder bei Krankheit ein langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Sonepar arbeitet an relevanten Systemlösungen und demonstriert Fachhandwerkern aktuelle Ergebnisse im unternehmenseigenen InnovationLab.‣ weiterlesen

Plötzlich blind. Vom einen auf den anderen Tag. Keine Orientierung mehr in den eigenen vier Wänden. Was sich wie eine Horrorgeschichte anhört, wurde für Frank R. plötzlich Realität. Durch eine Krankheit verlor der leitende Bankangestellte vor vier Jahren seine Sehkraft. Um die notwendige Erleichterung und Hilfe im (Wohn-)Alltag zu bekommen, hat er sich nach Recherchen dafür entschieden, sein Zuhause zu einem Smart Home umzurüsten. Das Konzept dahinter heißt Ambient Assisted Living (AAL). Seine Wahl fiel dabei auf das System von Digitalstrom.‣ weiterlesen

Das Zauberwort Digitalisierung ist in aller Munde und auch in unserem Alltag merken wir die zunehmende Geschwindigkeit, mit der wir Informationen austauschen und verarbeiten. In kürzester Zeit haben wir mit einem Smartphone Informationen weitergegeben oder benötigte Artikel für ein Projekt nachgeordert. Vielleicht bestellt in ein paar Jahren eine KI die benötigten Bauteile anhand des Gebäudeplans automatisch. Dies und vieles mehr könnte bald möglich sein. Klar ist, dass wir uns in Zukunft auch in der Planung von modernen Gebäuden auf neue, digitale Werkzeuge und Prozesse einstellen müssen. Ein gutes Beispiel ist der BIM-Prozess.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige