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Michael Punz:
„Die LED-Leuchten tragen zur nachhaltigen Reduzierung der CO2-Emissionen bei.“

GEBÄUDEDIGITAL sprach mit Michael Punz, Sales Director der i-save energy GmbH, über Energieeffizienz, Qualität und Nachhaltigkeit sowie die Trends im Markt für LED-Hallenleuchten. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin ist auf Entwicklung, Herstellung und Fertigung von effizienter LED-Technologie für Industrieumgebungen und Hallenbeleuchtung spezialisiert.

Worauf sollte man bei der Auswahl von Leuchtmitteln achten? (Praxisgerechte Beleuchtung, Stichwort: Energieeffizienz)

Wichtige Aspekte sind der Lampen-Wartungswert, die Lebensdauer und die Effizienz. Je nach Einsatzgebiet müssen Lichtfarbe und Farbwiedergabe bestimmt werden. Auch die Qualität der verwendeten Komponenten spielt eine Rolle, da die geringeren Wartungskosten einen nicht zu unterschätzenden Faktor darstellen. Bei der Beleuchtung mit LED-Technologie kommen Details und Vorteile hinzu wie z.B. Stromeinsparungen durch geringere Wärmeentwicklung der Beleuchtungskörper (etwa in Tiefkühlhallen) oder die Begrenzung auf das sichtbare Lichtspektrum, wodurch weit weniger nachtschwärmende Insekten angezogen werden als von herkömmlichen Beleuchtungskörpern. Das ist beim Einsatz in Außenbereichen, wie bei Rampen, interessant. Die Beleuchtung ohne UV- und Infrarotlicht schadet selbst empfindlichen, durch UV-Licht ausbleichenden Materialien nicht. Durch den geringen Wartungsaufwand und ihre Energieeffizienz tragen die LED-Leuchten zur nachhaltigen Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

Welche rechtlichen Vorlagen, Regeln und Genehmigungen müssen bei der Lichtplanung beachtet werden?

Die hohe Leuchtkraft von LED-Leuchtmitteln erhöht die Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Anforderungen an die Arbeitsstättenbeleuchtung sind in Deutschland in Richtlinien, Gesetzen, Verordnungen, berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Normen beschrieben. Um Unfälle und andere Gesundheitsgefahren zu vermeiden, ist die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Deutschland in die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) integriert. Verschiedene Anwendungsbereiche werden in Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) genauer behandelt. Oft wird hierbei auf eine Vielzahl von Normen Bezug genommen, wobei aufgrund von neuen europäischen Richtlinien genau beachtet werden muss, welche Regelung aktuell gilt. Für eine gute Lichtplanung muss natürlich individuell auf jedes Projekt eingegangen werden. Eine gute Absprache zwischen allen Beteiligten ist das A und O. Bauherr, Architekt sowie involvierte Nutzer und Elektriker sollten bestmöglich alle Informationen und Angaben abstimmen.

Worauf muss im Detail geachtet werden?

Oberflächenfarbe und -beschaffenheit, Raummaße, Informationen zu Altanlagen, Tageslichtnutzung und natürlich Nutzungsart, Sehschwerpunkte und -bereiche des Objektes sind im Dialog festzulegen und zu behandeln. Nur durch Kommunikation und projektbezogene Planung kann ein für alle Parteien zufriedenstellendes Ergebnis entstehen. Auch finanzielle Aspekte und Vorteile durch eine Umrüstung sollten kalkuliert und dargelegt werden.

Stellen Sie einen bestimmten Trend bei der Nachfrage fest?

Die Nachfrage an Austauschleuchtmitteln spielt im Moment eine große Rolle, da so Altanlagen weiter mit modernen Leuchtmittel-Technologien genutzt werden können. Dadurch werden die Anschaffungskosten für neue Leuchtkörper gespart. Gleichzeitig erschließt der technologische Fortschritt aber auch neue Einsatzmöglichkeiten für LED. So waren wir in den letzten zwei Jahren in der Lage, Leuchten zu entwickeln, die allen Anforderungen bei der professionellen Hallenbeleuchtung entsprechen. Hier ist die Nachfrage angesichts der sich bietenden Einsparmöglichkeiten enorm.

Gibt es Zuschüsse oder Fördermittel?

Es gibt Förderprogramme wie z.B. das KFW Programme für ‚erneuerbare Energien‘. Auch die Planung sowie die Energieberatung können finanziell unterstützt werden. Solche Programme sind jedoch regional unterschiedlich.

Wie sieht es mit der Nachrüstung aus? Was kommt die nächsten Jahre auf uns zu, wenn es um das Thema ‚Umrüsten von Beleuchtung‘ geht?

Energieeffizienz und Amortisation sind hierbei zwei wichtige Begriffe. Die Technik schreitet heutzutage sehr schnell voran und man sollte beachten, in welchen Zyklen sich eine Nach- bzw. Umrüstung rentiert. Auch die Qualität der Farbwiedergabe und die Effizienz neuer Produkte steigen stetig.

Wie lang sind die Amortisationszeiten?

In den meisten Fällen hat sich eine Anlage schon innerhalb kürzester Zeit bezahlt gemacht. Der Return of Investment (ROI) liegt oft bei ca. zwei Jahren. Durch immer höhere Einsparnisse und kürzere Amortisationszeiten, sowie eine ständige Qualitätssteigerung sind natürlich auch immer größere Projekte zu bewältigen bis hin zu ganzen Städten und Gemeinden, die hierdurch ein enormes Einsparpotenzial realisieren. Auch die Möglichkeit eine Beleuchtungsanlage direkt über z.B. Solarenergie zu betreiben, wird durch geringeren Verbrauch leichter zu verwirklichen sein. So kann durch mehrere Faktoren Effizienz und Nachhaltigkeit gefördert werden. Höhere Investitionskosten werden immer schneller durch die Sparsamkeit neuer Technologien aufgefangen. (hsc)

Herr Punz, vielen Dank für das Gespräch. @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB: @Kontakt – NH SB:

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