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Mehr Tranzparenz schaffen

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Kauf von Elektrogeräten wie z.B. einer Waschmaschine oder einem Kühlschrank gehört die Energieeffizienz mittlerweile zu einem der wichtigsten Auswahlkriterien. Bei den meisten Haushaltsgeräten sind verlässliche Energielabels seit Jahren üblich. Auch bei der Anschaffung eines Autos spielt der Verbrauch eine wesentliche Rolle. Aber was ist, wenn ich mir eine Wohnung oder ein Gebäude kaufen oder anmieten möchte? Hier gleicht es oftmals einem Glückspiel, eine Immobilie zu erlangen, die gute Energiebedarfs- bzw. Verbrauchswerte besitzt – es sei denn, man ist Fachmann auf diesem Gebiet. Es fehlen objektive Bewertungen sowie Vergleichsmaßstäbe. Diesem Missstand möchte der Gesetzgeber jetzt richtigerweise ein Ende bereiten. Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) macht den Energieausweis für Wohngebäude ab dem 1. Juli 2008 schrittweise zur Pflicht. Somit wird dem Käufer oder Mieter die Möglichkeit geschaffen, die energetische Qualität von verschiedenen Häusern bundesweit zu vergleichen. Der Energieausweis soll Transparenz und Klarheit auf dem Immobilienmarkt schaffen und vor bösen Überraschungen schützen. Doch es gibt schon erste Meldungen von Betrügereien im Zusammenhang mit dem Energiepass. Der Eigentümer sollte die Qualität und die Gültigkeit des angebotenen Energieausweises vor Beauftragung prüfen (siehe Seite 20). Nach Angaben der Deutschen Energieagentur steht aufgrund der Altersstruktur in den kommenden Jahren die Sanierung von nahezu der Hälfte des Gebäudebestandes in Deutschland an. Durch den Energiepass kommt in diesem Zusammenhang der Thermografie eine aktuelle Bedeutung zu. Der Einsatz von sogenannten Wärmebildkameras spielt bei dem Aufdecken von energetischen Schwachstellen eines Gebäudes eine zentrale Rolle. Lesen Sie auf den Seiten 12 und 18, wie man mit dieser Analysemethode versteckte Wärmebrücken erkennen kann und warum es sich für einen Immobilenbesitzer auf jeden Fall lohnt, das Haus durch die #Brille# einer Wärmebildkamera betrachten zu lassen. Da Heizung und Warmwasser den Hauptbestandteil sämtlicher Wohnnebenkosten ausmachen, entscheiden sich immer mehr Immobilienbesitzer und Bauherren für eine alternative Heiztechnik zur Öl- und Gasheizung – der Wärmepumpe. Umweltfreundlichen Heizanlagen mit moderner Wärmepumpentechnik gehört die Zukunft. Deswegen haben wir für Sie ab Seite 45 eine umfangreiche Marktübersicht dieser Produktgruppe zusammengestellt. Lesen Sie außerdem ab Seite 54 in einem interessanten Beitrag, was die Entscheidung für eine Wärmepumpe noch für Vorteile mit sich bringt. Last but not least möchte ich noch auf unsere neue Rubrik ‚Licht & Schatten‘ hinweisen, die es ab dieser Ausgabe in unserem Magazin geben wird. Mit dieser Neuerung möchten wir dem Thema Beleuchtungstechnik, Lichtmanagement und Beschattung einen größeren Raum im Heft geben.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Henning Schulz

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