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Mehr Effizienz mit Gebäudeautomation

Während intelligente Haustechnik in kommerziellen Gebäuden eine gewisse Verbreitung hat, wird sie in Wohngebäuden bislang eher zaghaft eingesetzt. Langsam wird jetzt erkannt, dass eine moderne Gebäudeautomatisierung mehr bietet als nur höheren Wohnkomfort. Steigende Energiepreise und ein verändertes Umweltbewusstsein verlangen nach energieeffizienten Lösungen. Für die immer älter werdende Gesellschaft ist das Thema Sicherheit von zunehmender Bedeutung. Bei aktueller Betrachtung der Gebäudeautomation vollzieht sich derzeit ein Wandel vom Luxus, den man sich leistet, zu einer Investition, die sich rechnet.
Es ist noch gar nicht lange her, da wurde die Automatisierung von Gebäudefunktionen in Wohnbereichen als teure Spielwiese für Technik-Verrückte belächelt. Das mag daran gelegen haben, dass selbst kleine Änderungen der proprietären Systeme nur mit relativ viel Aufwand realisiert werden konnten. Der Einzug der PC-Technologie mit Windows-basierten Benutzeroberflächen hat hier viel verändert. Die Nutzung standardisierter Bussysteme wie KNX oder Ethernet sorgen für zukunftssichere Konzepte, unabhängig von einzelnen Herstellern. „Die Technologie und praxistaugliche Lösungen sind bereits vorhanden. Sie müssen nur eingesetzt werden“, ist sich Michael Böck, Geschäftsführer der tci GmbH in Heuchelheim, sicher.

Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz

Diese drei Aspekte der Gebäudeautomatisierung hängen eng zusammen. Eine anwesenheitsgesteuerte Regelung der Heizung schafft ein behagliches Wohnklima in jedem benutzten Raum und spart das Heizen von leeren Räumen. Auch das rechtzeitige Schließen der Rollläden an kalten Winterabenden trägt zur Energieeinsparung bei. Wenn es im Büro mal wieder später wird oder der letzte Rückflug ausfällt, kann bequem per SMS oder E-Mail die Steuerung der Heizung und Belüftung passend zur späteren Rückkehr erfolgen. Tür- und Fensterkontakte dienen nicht nur zur Einbruchsmeldung, sondern auch zur Abregelung der Heizung bei manuellem Lüften. Eine zentrale Steuerung der Beleuchtung ermöglicht das einfache Abschalten aller Lichtquellen beim Verlassen der Wohnung und zur Anwesenheitssimulation während einer längeren Abwesenheit. Beim Nachhausekommen kann mit einem Tastendruck eine der gespeicherten Lichtszenen ausgewählt werden, was für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt. Über die Multiroom-Musikanlage kann jeder Bewohner in allen Räumen seine Lieblingsinterpreten hören.

Wohnen im Alter

Eine intelligente Hausautomation ermöglicht auch das selbständige Wohnen im Alter. Sensoren im Teppich können erkennen, ob ein Mensch auf dem Boden liegt oder steht, damit im Notfall Hilfskräfte benachrichtigt werden. Das Raumklima mit Heizung, Belüftung und Beschattung kann automatisch gesteuert werden. Ein Betreuungsdienst oder Angehörige können sich zwischendurch auch online nach dem Befinden der Senioren erkundigen.

Ansprechendes Design

Neben der Funktionalität ist das Frontdesign und -material der tci Touchpanels als ’sichtbarer‘ Teil der Gebäudeautomation entscheidend. Ob moderner Purismus oder natürlich-rustikaler Landhaus-Stil, die Touchpanels fügen sich mit der jeweils passenden Front aus schwarzem Glas oder in edlem Echtholz in das bestehende Ambiente ein. Je nach Touchpanel sind neben Buche, Kirsche oder Eiche auch individuelle Applikationen mit Echtholzfurnier realisierbar. Mit ausgewählten RAL-Farben können auch farbliche Akzente gesetzt werden.

Neu auf der light+building

Die neuen ambiento.Wmura haben ein Display im benutzerfreundlichen 16:9-Widescreen-Format mit HD-Auflösung. Die Touchpanel-PCs haben mit der stromsparenden Intel-Atom-CPU und LED-Hinterleuchtung eine Leistungsaufnahme von unter 14W, sodass sie auch per PoE (Power-over-Ethernet) mit Strom versorgt werden können. Das integrierte Mikrofon und der Lautsprecher mit Audio-Verstärker und Echo-Cancellation ermöglichen ein freihändiges Gegensprechen. Die Oberfläche ist vollkommen plan, sodass in Verbindung mit einem Einputzgehäuse ein flächenbündiger Einbau möglich ist. Die KNX-Touchschalter amena mit 3,5- und 7″-Touchdisplay sind nun ebenfalls mit Premium-Fronten in Glas sowie in Eichenholz erhältlich. Als Stand-Alone, Web-Client oder Server-Client ist das skalierbare System amena eine preisgünstige Basis für die Realisierung von Raum- und Gebäudesteuerungen. Ob Hotel, Villa oder Drei-Zimmer-Wohnung – amena bringt als dezentrale Lösung Systemintelligenz in jeden Raum. Das neue amena70MBC mit integriertem Infrarot-Transceiver ist ein vielseitiges Tischgerät, das beispielsweise die Komfortfunktionen in einem Hotelzimmer mit einem Gerät abdeckt. Clients für Gira-Home-Server, Berker IP-Control sowie für Steuerungen von Wago und Beckhoff können flexibel in die jeweils vorhandene Infrastruktur integriert werden. Mit der Designstudie D9W zeigt tci ein Stück Zukunft der Gebäudeautomation. Es entspricht hohen Designansprüchen und unterstützt mit Multitouch-Bedienung aktuelle Trends.

Hutschienen-PC für Installationseinbau

Ebenfalls neu ist der logico-hs als ein Embedded-PC im Reiheneinbaugehäuse. Der Rechner kann direkt auf die DIN Hutschiene in den Verteilerkästen der Elektroinstallation montiert werden. Die kompakten Abmessungen entsprechen mit 162x63x90mm den Anforderungen der DIN43880. Mit zwei Ethernet-Ports und zwei USB-Anschlüssen auf der Installationsebene kann der logico-hs flexibel als Gateway, Kommunikationsserver oder Steuerung eingesetzt werden. Auf der Serviceebene befinden sich eine USB- und eine VGA-Schnittstelle für Servicearbeiten. Trotz der geringen Abmessungen handelt es sich bei dem System um einen vollwertigen PC mit 1,1GHz-Atom-CPU und Windows XP Embedded. Mit einer Leistungsaufnahme von nur 9W ist die Wärmeentwicklung des lüfterlosen Rechners vernachlässigbar.

light+building 2010: Halle 1.1, Gang C, Stand 85

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