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McDonald’s vernetzt
mit LonWorks

McDonald’s setzt ab sofort LonWorksTechnologie in seinen Fast Food-Restaurants ein. Das gesamte Küchenequipment wird vernetzt: Dadurch wird wenig Energie verbraucht und die Arbeitsabläufe werden effizient gestaltet.
„Auch unsere Franchisepartner werden künftig mit der Technologie von Echelon die Arbeitsabläufe verbessern, vorbeugende Wartung organisieren und den Service erweitern“, erklärt Bob Langert, Vizepräsident Corporate Social Responsibility bei McDonald’s. Gleichzeitig senken sie so den Energieverbrauch. McDonald’s nutzt in seinen Restaurantketten Echelons Power Line Technologie für die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Küchengeräten und -maschinen, um die Betriebsabläufe zu verbessern, den Energieverbrauch zu senken und die Instandhaltungskosten zu minimieren. Die Kommunikation findet über die vorhandene Verkabelung statt: So ist Installation und Umrüstung der Geräte einfach. Zuvor hatte McDonald’s andere Technologien wie z.B. Radio Frequency (RF) getestet. Schließlich hat sich aber die Power Line Technologie bewährt. LON Internet Server von Echelon sammeln die Daten aus den McDonald’s Küchen. Die dafür bisher üblichen Arbeitskosten für die Datenerfassung und die Dokumentation werden deutlich gesenkt. Gleichzeitig sinkt die Gefahr potentieller Kompilierungsfehler. Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz stehen an erster Stelle. Die intelligenten Geräte sollen hier die nötigen Daten für eine Gefährdungsanalyse und das Hazard Analysis Critical Control Point-Konzept (HACCP) liefern. Das HACCP-Konzept ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleistet. Arbeitskosten, die bisher für das Ablesen von Thermometern zur Kontrolle der Kühlung und die Dokumentation anfallen, werden durch diese Daten reduziert. „Offene, standardbasierte Technologien sind für McDonald’s sehr wichtig. Wir sind überzeugt, dass die Nahrungsmittelindustrie unserem Beispiel folgen wird und bald die Vorteile einer vernetzten Ausstattung erkennt. Dasselbe gilt auch für die Vorteile stromlinienförmiger Arbeitsabläufe und die daraus resultierende Verbrauchsreduzierung“, so Bernard Morauw, Seniordirektor Worldwide Equipment Systems, McDonald’s Corporation. „Die LonWorks Plattform bietet unterschiedlichen Herstellern weltweit klare, offene Standards, um McDonald’s Restaurants integrierte Lösungen anzubieten.“ LonWorks verwandelt das Equipment in eine ‚intelligente Küche‘, die leicht integrierbar ist in bereits bestehende oder geplante Subsysteme wie HLK-Systeme und Beleuchtungsysteme, die alle das LonWorks Protokoll nutzen. So wird das effiziente Energiemanagement auf viele Bereiche des Restaurantbetriebs ausgedehnt. Diese Maßnahmen können die LEED-Zertifizierung für die Restaurants erleichtern. LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) ist ein Programm, das die umweltverträgliche Planung und den Bau bzw. Umbau von Geschäftsgebäuden fördert. Zudem senkt der Einsatz von LonWorks erheblich den Energieverbrauch. „McDonald’s war immer an der Spitze, wenn es um Innovation geht, und wir sind froh, dass unsere Technologie das Engagement von McDonald’s für verantwortungsvolles Nachhaltigkeitsmanagement unterstützen wird. Mit der Entscheidung für eine LonWorks Lösung legt McDonald’s den entscheidenden Grundstein für Energieeinsparungen in der Zukunft“, so Ken Oshman, Vorsitzender und CEO von Echelon. Die LonWorks Technologie bietet eine robuste, zukunftssichere Lösung. Das Restaurant kann jederzeit neue Anwendungen zur Optimierung des Betriebsablaufes einsetzen. Der Einsatz von LonWorks Technologie bei McDonald’s steht für Flexibilität und Betriebssicherheit.

Kasten: Lonworks oder Nafem-Standard?
McDonald’s hatte den NAFEM Standard bereits in die enge Auswahl gezogen. Letztendlich aber überzeugte die LonWorks Plattform von Echelon aus verschiedenen Gründen: Die bidirektionale Kommunikation macht auch bei zukünftigen Erweiterungen und zusätzlichen Anwendungen den intelligenten Dialog zwischen den Geräten innerhalb der Restaurant-Küchen möglich.

Die LonWorks Plattform ist in Europa, den USA und China ein internationaler Standard für Steuerungsnetzwerke und wird von den großen Unternehmen für die Gebäudeautomation eingesetzt. Zudem gewährleistet die LonWorks Technologie die effiziente, bewährte und flexible Kommunikation zwischen einer unbegrenzten Anzahl von Maschinen und Geräten. Weltweit nutzen bereits Millionen Geräte, von Gewerbebauten über Laboreinrichtungen bis hin zu Krankenhäusern und öffentlichen Transportsystemen die LonWorks Technologie.

LonWorks bietet internationale Unterstützung hinsichtlich der Verfügbarkeit von Produkten, beim Service und der Integration. Mit LonWorks kann McDonald’s leicht das Küchenequipment in seinen Filialen integrieren. Die für die Küchenplanung zuständigen McDonald’s Mitarbeiter greifen auf einen gemeinsamen Pool von Tools, Infrastruktur und Wissen zurück.

Kasten: Lonworks oder Bacnet?
BACnet wurde zur Interoperabilität von Computersystemen entwickelt, hauptsächlich für die HLK-Branche (Heizung-Lüftung-Klima) in den USA. BACnet ist keine Lösung für die Geräteebene und konzentriert sich einzig auf den Bereich HLK. Deshalb biete BACnet keine Lösung für die Optimierung von Betriebsabläufen mittels Integration von Küchenequipment, HLK, Beleuchtung und anderen Systemen.

Kasten: Warum Power Line-Basierte Datenkommunikation?
Die Power Line Signaltechnologie von Echelon basiert auf LonWorks, einer offenen, interoperablen und bewährten Plattform für Steuerungstechnologie. Das offene Protokoll wurde bereits von mehreren Standardisierungsorganisationen weltweit übernommen. Dazu gehören ANSI, CEA und IEEE in den USA, CEN in Europa und GB in China. Die LonWorks Technologie wird global in verschiedensten Bereichen eingesetzt, wie in der Gebäudeautomation, bei Straßenbeleuchtungssystemen, öffentlichen Transportsystemen, bei Industriesteuerungen und auch bei Energieversorgungsunternehmen Durch die Interoperabilität der LonWorks Plattform kann McDonald’s Geräte verschiedenster Hersteller anschaffen, die alle in das Netzwerk integriert werden können und miteinander kommunizieren. Dies gibt dem Restaurant absolute Freiheit bei der Produktauswahl. Auch können Franchiseunternehmen mit mehreren Filialen die Geräte untereinander tauschen. Das System kann jederzeit ganz leicht auf geänderte Anforderungen wie neue Geräte angepasst werden. Power Line Kommunikationsnetzwerke sind leicht zu installieren und bieten eine so genannte Plug & Play Vernetzung. Eine normale Steckdose wird zur Netzwerkverbindung und nutzt die vorhandene Verkabelung zur Kommunikation. So entfällt eine zusätzliche Verkabelung. Zudem ist die Installation schnell und preiswert. Mit Power Line kann McDonald’s seine ‚intelligenten Küchen‘ jedem Grundriss anpassen, da die Kommunikation der Geräte untereinander gewährleistet bleibt. Die Geräte können ohne erneute Konfiguration des Netzwerkes jederzeit und nach Bedarf neu positioniert werden. Der Restaurantleiter trennt lediglich das Gerät von der Stromversorgung, setzt es an den gewünschten Standort und verbindet es wieder elektrisch. Das Wissen, wie das Gerät mit anderen Geräten kommuniziert, bleibt im Netzwerk gespeichert.

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