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Marktübersicht Wärmepumpen

Mit Wärmepumpen lassen sich die Heizkosten langfristig verringern. Das Heizsystem ist kostenbewusst und umweltfreundlich. Heute werden verschiedenste Arten von Wärmepumpen-Heizsystemen angeboten. Als Wärmequelle dient das Erdreich, das Grundwasser oder die Luft. In der folgenden Marktübersicht sind Wärmepumpen für alle drei Anwendungsmöglichkeiten aufgelistet.


Steigende Energiekosten und zunehmende Umweltbelastungen zwingen Bauherren zu einer effizienten und ökologischen Bauweise. Energiesparendes bauen endet aber nicht mit einer gut gedämmten Gebäudehülle – auch die Heiztechnik spielt eine wichtige Rolle. Unter diesen Voraussetzungen ist es von zentraler Bedeutung, auch beim Thema Heizen günstige Kosten, Schonung der Ressourcen und maximale Umweltfreundlichkeit im Blick zu haben. Bei einer Wärmepumpe entstehen aus 25% zugeführter Energie 100% Heizleistung und im Vergleich mit den Emissionswerten anderer Heizungstechnologien steht Wärmepumpe weitaus besser da. So fallen z.B. im Vergleich zur Gasheizung 38%, im Vergleich zur Ölheizung sogar 57% weniger CO2 – Emissionen an. Auch in punkto Wirtschaftlichkeit hat die Wärmepumpe einen deutlichen Vorsprung. Die verbrauchsgebundenen Kosten pro Quadratmeter liegen 52% unter denen einer Gasheizung und 43% unter denen einer Ölheizung.

Funktionsprinzip

Die Funktionsweise der Wärmepumpe ist im Prinzip identisch mit der eines Kühlschrankes. Während der Kühlschrank allerdings seinem Innenraum die Wärme entzieht und nach draußen abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab. Das Prinzip läuft also genau umgekehrt ab. Über Wärmetauschersysteme wird der Umwelt Wärme entzogen. Diese wird innerhalb des Gerätes in einem so genannten Kältekreislauf auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und kann dadurch für Heizzwecke genutzt werden. Der innerhalb der Wärmepumpe ablaufende Kreisprozess wird aus vier Komponenten gebildet: dem Verdampfer, dem Verdichter, dem Verflüssiger und dem Entspannungsventil. Träger für die Wärmeenergie ist ein Kältemittel mit einem extrem niedrigen Siedepunkt. Die für den Kreisprozess nötige Wärme entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft über sogenannte Kollektoren. Über diese Rohrsysteme wird die Wärme je nach Wärmequelle vom Medium Sole, Wasser oder Luft aufgenommen und zum Verdampfer geführt.

Zukunftstechnologie

Am 1. Januar 2008 trat die neue Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien in Kraft. Mit der neuen, von der Bundesregierung beschlossenen Richtlinie zur Förderung der erneuerbaren Energien, wurde die Wärmepumpe in das sogenannte Marktanreizprogramm aufgenommen. Je nach System, Effizienz und Anwendungsfall (Neubau oder Modernisierung) wird die Wärmepumpe jetzt mit Zuschüssen bis zu 850 bzw. bis zu 3.000? gefördert. Dies zeigt, dass die Bundesregierung in Zukunft im Bereich der regenerativen Energien verstärkt auch auf die Wärmepumpe setzen wird. Auf den folgenden Seiten sind die aktuellen Modelle der führenden Hersteller aufgeführt.

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