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Markt im Wandel

Liebe Leserinnen und Leser,
auf der Belektro in Berlin im Oktober konnte bei den Besuchern der Anteil der Planer und Architekten verdreifacht werden. Diese Entwicklung überrascht wenig. In den letzten Jahren ist der Anteil der Gebäudeautomation an den Investitionskosten einer Immobilie stetig gewachsen, damit steigt auch die Verantwortung für Planung und Ausführung. Ein zweiter Aspekt trägt ebenso dazu bei, dass die Planer und Architekten sich vermehrt für Fachmessen der Elektro- und Gebäudeautomations-Branche interessieren (müssen): Früher kamen die Gebäudeautomationssysteme von der Management- bis zur -Feldebene von einem Hersteller. Nur wenigen Systempartnern war es vorbehalten, ergänzende oder gar alternative Komponenten und Dienstleistungen anzubieten. In letzter Zeit etablieren sich mit der Bustechnik (KNX, LonWorks, BACnet usw.) immer mehr neue dezentrale Technologien, die von Anfang an herstellerunabhängig konzipiert sind. Dadurch stehen die Lösungen im Vordergrund, weniger die Einzelkomponenten. Durch diese Entwicklung eröffnen sich Gestaltungsfreiräume und folglich verändert sich auch das Aufgabenprofil und die Verantwortung des Planers. Er muss nun ganzheitlich denken und auch solche Bereiche wie Sicherheits-, Sonnenschutz-, Beleuchtungstechnik oder erneuerbare Energien frühzeitig in die Planung mit einbeziehen. Mit einem steigenden Grad an vernetzter Kommunikation wächst auch die Bedeutung von Sicherheit der IT-Infrastruktur. Es treten vermehrt Themen wie mobile Bedienkonzepte, digitale Netze oder Cloud Computing in den Vordergrund. Auch der Elektroinstallateur muss sich mit diesen veränderten Strukturen befassen. In diesem Zusammenhang möchte ich einen Artikel auf Seite 93 empfehlen. Hier wird über ein Projekt berichtet, in dem das Potenzial von Cloud-Lösungen für Handwerksbetriebe erforscht wird. Sie werden überrascht sein über die Möglichkeiten, die sich gerade für kleine und mittlere Handwerksbetriebe ergeben.
Viel Spaß beim Lesen
Ihr Henning Schulz

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