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Luxus-Schutz für
Holz-Ferienhäuser

Als erfahrener Tourismus-Profi geht Campingplatz-Inhaber Eduard Mayr keine Kompromisse ein – das gilt vor allem in puncto Komfort und Sicherheit für seine Gäste. Beim Bau von vier neuen Holz-Ferienhäusern entschied er sich für den Einsatz innovativer Brandschutzschalter von Siemens. In Ergänzung zu Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschaltern schließen sie mögliche Schwelbrände aufgrund defekter Elektrogeräte zuverlässig aus.
Seit knapp sechs Jahrzehnten schon gibt es am traumhaft gelegenen Hopfensee bei Füssen im Allgäu einen Campingplatz. Inhaber Eduard Mayr ist von Anfang an mit dabei und hat die Urlaubstrends immer fest im Blick. Deshalb war für ihn schon vor Jahren klar: „Wir müssen auf Qualität gehen. Denn nur über Qualität kann ich langfristig als Anbieter bestehen – und meine Angestellten das ganze Jahr über bezahlen.“ Qualität – das heißt konkret: Seit 1982 ist der Fünf-Sterne-Campingplatz im internationalen Ranking der ‚Leading Campings of Europe‘ unter den besten fünf. Allein 2013 kamen noch einmal drei deutschlandweite Auszeichnungen hinzu. Dieser Erfolg ist kein Zufall, wie Eduard Mayr einräumt: „Seit über 30 Jahren gehören wir zu den Besten und diesen Status so lange zu halten ist schwieriger als ihn zu erreichen. Deshalb brauchen wir immer etwas Neues, das wir unseren Gästen anbieten können.“

Hochwertige Ferienhäuser als neues Angebot

Seit Sommer 2013 erweitern nun vier Ferienhäuser das Angebot auf dem ‚Camping Hopfensee‘. Denn, so Mayrs Überlegung: „Campingurlaub wird es auch in Zukunft geben, aber in anderer Form.“ Die neuen Ferienhäuser sind deshalb luxuriös eingerichtet und entsprechen „den höchsten Standards in diesem Bereich“. Das gilt auch für die bauliche und technische Ausstattung. Die Außen- und Innenwände bestehen aus Holz. Als Dämmmaterial kommt natürliche Zellulose zum Einsatz. Behaglichkeit und gute Energiewerte sind damit garantiert. Allerdings stellt diese Bauweise in Hinblick auf den Brandschutz besondere Anforderungen. Das gilt vor allem für ein Ferienhaus: Die Gäste bringen dort häufig eigene Elektrogeräte mit. Zudem sind die Ferienhäuser phasenweise nicht bewohnt, dennoch laufen elektrische Geräte wie etwa der Kühlschrank weiter. Sicherheitsexperten sprechen hier von ‚unbeobachteten Verbrauchern‘. In fehlerhaften Geräten können unter Umständen serielle Fehlerlichtbogen entstehen und einen Schwelbrand verursachen. Die herkömmlichen Schutzgeräte würden in diesem Fall keine Störung erkennen.

Brandschutzschalter von Siemens

Vor diesem Hintergrund empfahlen die Elektroingenieure des verantwortlichen Planungsbüros Körbl+Feneberg GmbH, Füssen/München, den Einsatz des Brandschutzschalters 5SM6 von Siemens. Dieser erkennt gefährliche Fehlerlichtbogen automatisch und zuverlässig. Im Detektionsfall schaltet er den betroffenen Stromkreis sofort sicher ab. In den USA sind Brandschutzschalter, wo sie als AFCI (Arc-Fault Circuit Interrupter) bekannt sind, seit vielen Jahren vorgeschrieben. Im europäischen Markt hat Siemens diese bisherige Schutzlücke nun geschlossen: Die Neuentwicklung ergänzt die üblichen Schutzeinrichtungen zu einem durchgängigen Schutzkonzept. In jedem der vier Ferienhäuser mit 62 bzw. 124m² Grundfläche sind rund 20 solcher Schalter installiert. Auch die Installateure der ausführenden Elektro Wieland GmbH & Co. OHG, Füssen, waren schnell von der Lösung überzeugt. Schließlich sind rund 30% aller in Deutschland entstehenden Brände auf Fehler in der Elektroinstallation zurückzuführen. Häufige Brandursache sind hierbei sogenannte Fehlerlichtbogen, die z.B. bei Isolationsfehlern oder losen Kontakten auftreten können. Ob fehlerhafte Klemmverbindung, schadhafte Mehrfachsteckdose oder gebrochenes Verlängerungskabel – schon ein kleiner Fehler kann gravierende Folgen haben. Der Brandschutzschalter ist ausgelegt bis 16A Bemessungsstrom und wird in Kombination mit einem Fehlerstrom- oder mit Fehlerstrom-/Leitungsschutzschaltern (FI/LS-Schaltern) eingesetzt. Leitungsschutzschalter bieten Schutz bei Kurzschluss sowie vor Überlast. Sie trennen den Stromkreis bei parallelen Fehlerlichtbogen, die zwischen Außenleitern oder zwischen Außen- und Neutralleiter auftreten. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen erfassen Fehlerströme und Fehlerlichtbogen gegen Erde. Serielle Fehlerlichtbogen erkennen diese Schutzeinrichtungen nicht. Der Brandschutzschalter hingegen erfasst nicht nur Strom und Fehlerspannung, sondern misst auch kontinuierlich das Hochfrequenzrauschen in dessen Intensität, Dauer und den dazwischen liegenden Lücken. Integrierte Filter in Verbindung mit intelligenter Software verarbeiten, analysieren und bewerten diese Signale nach einer Vielzahl von Kriterien. Sind die Bedingungen eines Fehlerlichtbogens erfüllt, wird der angeschlossene Stromkreis innerhalb von Sekundenbruchteilen abgeschaltet. Brandgefahren von der elektrischen Leitung bis hin zum Endgerät können so frühzeitig erkannt und unterbunden werden. Mittels einer integrierten Selbsttestfunktion überprüft der Brandschutzschalter zudem seine eigene Funktionsfähigkeit.

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